Distant Guns Jutland

  • Ich hab mal wieder Lust, eine AAR zu schreiben. Da allerdings mit der Anschaffung meines neuen Rechners der Spielstand für Achtung Panzer Operation Star leider nicht mehr vorhanden ist (leider hat Steam die SaveGames nicht synchronisiert) und mein Gegner bei War in the East anscheinend keine Lust hat, nach vier Zügen zu antworten (weder schickt er einen neuen Zug ab, noch ist er per Mail zu erreichen), dachte ich mir, ich starte lieber wieder eine Einzelspieler AAR. Da ich derzeit auch wieder mal richtig Lust habe, Schiffe versenken zu spielen, habe ich mir diesen Klassiker aus dem Hause der Storm Eagle Studios herausgesucht. Ich weiß, der ein oder andere hier (doc) kennt es bereits. Worum geht es? Jutland, oder vielmehr Battle of Jutland ist der englische Begriff für die Skagerrakschlacht. Also dem größten Seegefecht des ersten Weltkrieges zwischen der deutschen Hochseeflotte und der britischen Grand Fleet und bis heute auch die größte Schlacht, in der mehr oder weniger moderne Kriegs- und Schlachtschiffe eingesetzt wurden. Das Spiel bietet die Möglichkeiten zwischen Einzelgefechten und Feldzügen zu wählen. Standardmäßig liegen dem Spiel unter anderem zwei Feldzüge für 1916 bei, einer nur für den Mai und ein anderer über das gesamte Jahr 1916. Mit diversen Erweiterungspacketen kann man einzelne Gefechte, wie um die Falklandinseln oder neue Feldzüge, z.B. einen Feldzug für das Jahr 1915, frei schalten. Beide große Feldzüge (1915 & 1916) erstrecken sich dabei jedoch nur über dieses eine Jahr. Ziel ist es jeweils, als Deutscher die britische Blockade und Vorherrschaft auf See zu durchbrechen und zu zerschlagen, sowie (1916) die Nachschubwege der Entente zu stören, damit das Deutsche Heer die Schlacht bei Verdun für sich entscheiden kann. Auf Seiten der Royal Navy sind die Ziele natürlich entsprechend umgekehrt.



    Historischer Abriss


    Während des letzten Jahres hat sich der Krieg erheblich ausgeweitet und intensiviert. Neue Fronten sind entstanden, neue Waffen wie Giftgas wurden erprobt und enorme Schlachten wurden geschlagen, alles jedoch ohne wirklich greifbares Ergebnis. Auf dem Festland haben sowohl Großbritannien als auch Frankreich einen Großteil ihrer Vorkriegsheere in sinnlosen Massenattacken an der Westfront und bei Gallipoli verheizt. Auch Italien, ihr neuer Verbündeter, hat an der Isonzo-Front gegen Österreich-Ungarn lediglich einen Misserfolg nach dem anderen zustande gebracht. An der Ostfront haben da Deutsche Reich und Österreich-Ungarn den Russen dagegen einige schwere Niederlagen zugefügt und die Front stellenweise bis zu 500 Kilometer in das Russische Reich hinein verschoben, jedoch war selbst die bei weitem nicht genug. Russland hatte immer noch enorme Menschenmassen zu seiner Verfügung und war bereit, noch mehr Land für die Zeit einzutauschen, sie zu organisieren.


    Auf See war 1915 im wesentlichen ein Jahr der Blockaden gewesen. Nach dem Gefecht auf der Doggerbank hat die Kaiserliche Marine ihren Schwerpunkt von der Schlachtflotte auf die U-Boot-Waffe verlegt. Die erste unbeschränkte U-Bootoffensive gegen England wurde jedoch von zu schwachen Kräften durchgeführt, um wirklich Erfolge zu zeigen und musste wegen internationaler Proteste abgebrochen werden. Der einzige wirklich merkliche Effekt war, dass die Royal Navy darauf aufmerksam gemacht wurde, wie schlecht es um ihre U-Bootabwehr bestellt war. In der Zwischenzeit begann das Deutsche Reich unter den Auswirkungen der britischen Blockade zu leiden, die jedoch wegen der drückenden Überlegenheit der britischen Grand Fleet nicht aufgehoben werden konnte.


    Die britische Blockade war eine der Gründe, weshalb die deutsche Oberste Heeresleitung sich dazu entschloss, ihre Hauptanstrengungen im Jahr 1916 an der Westfront zu konzentrieren. An Land sollten die deutschen Armeen Frankreich zerschlagen, was die Briten zum Rückzug vom Kontinent und hoffentlich zum Friedensschluss zwingen würde. Auf See würde die Deutsche Hochseeflotte ihre Angriffsunternehmungen wieder aufnehmen, in der Hoffnung, die Royal Navy so zu schwächen, dass sie die Blockade nicht länger aufrechterhalten könnte. Diese Entscheidungen sollten zu den gewaltigen Schlachten um Verdun und im Skagerrak führen.


    Lagebericht


    Unsere Hauptstreitkräfte bestehen aus den siebzehn Schlachtschiffen, vier Schlachtkreuzern, sechs älteren Linienschiffen und den leichten Streitkräften der Hochseeflotte, die alle in Wilhelmshaven liegen. Dazu kommen U-Boote in den Stützpunkten in Wilhelmshaven und Zeebrügge, sowie Luftschiffe in Tondern und Alhorn. Im Verlauf des Jahres können wir mit dem Zulauf zahlreicher Neubauten bei den leichten Kräften und den U-Booten rechnen, jedoch nur mit zwei neuen Großkampfschiffen.


    Die gegnerische Hauptstreitmacht ist die britische Grand Fleet, die in Scapa Flow und Roysth liegt und aus etwa dreißig Schlacht- und Linienschiffen sowie den dazugehörigen leichten Streitkräften besteht. Die Battlecruiser Fleet in Rosyth besteht ihrerseits aus wenigstens acht Schlachtkreuzern und entsprechenden leichten Kräften. Ein starker Verband aus kleinen Kreuzern, Monitoren und Zerstörern operiert von Harwich und Dover aus und überall in der Nordsee sind britische U-Boote aktiv. Die eigentliche Blockade wird von einer größeren Anzahl von Hilfskreuzern aufrechterhalten, die nördlich der britischen Inseln patrouillieren. Die ganze britische Küste wird von älteren Zerstörern und kleinen Patrouillenfahrzeug bewacht, darüber hinaus haben die Franzosen eine größere Anzahl leichterer Schiffe in den englischen Kanal entsandt. Es wird erwartet, dass die Royal Navy im Verlauf des Jahres viele Neubauten aller Größen in Dienst stellen kann, so dass sich das Kräfteverhältnis mit Fortschreiten des Jahres zu unseren Ungunsten verschieben wird. Abgesehen von ihrer bedeutenden zahlenmäßigen Überlegenheit besitzt die Royal Navy noch andere Vorteile. In der Regel sind die britischen Schiffe schneller und schwerer bewaffnet als unsere vergleichbaren Baumuster. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass unsere Schiffe über einen überlegenen Panzerschutz und bessere Ausrüstung und Ausbildung für nächtliche Gefechte verfügen. Des weiteren besitzen wir allein Luftschiffe.


    Einsatzziel


    Unser übergeordnetes strategisches Ziel ist die Aufhebung der Blockade. Jedes Schiff, dass Deutschland erreicht, vergrößert die Schlagkraft unserer Heere. Um die Blockade zu brechen, werden wir jedoch vermutlich die Grand Fleet zerschlagen oder sie doch wenigstens im Verhältnis zur Hochseeflotte bedeutend schwächen müssen. Unser Ziel muss es daher sein, das Gefecht mit dem Gegner unter günstigen Bedingungen zu suchen und ihm so unverhältnismäßig hohe Verluste beizubringen. Wir müssen daher unsere eigenen Einsatzkräfte schonen, um unser Hauptziel nach der Vernichtung der Grand Fleet noch erreichen zu können.


    Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung der Offensive des Heeres gegen Verdun. Frankreichs Kriegsindustrie hängt im wesentlichen von aus Großbritannien und Norwegen importierter Kohle ab und natürlich fließen beständig Verstärkungen und Nachschub von den britischen Inseln nach Frankreich. Es mag deshalb von kriegsentscheidender Bedeutung sein, diesen Verkehr nachhaltig zu stören und damit das Ringen unserer Armeen an Land zu erleichtern.


    Ein untergeordnetes Ziel ist die Durchführung von Küstenbeschießungen gegen britische Städte. Wir sind der Ansicht, dass fortdauernde Beschießungen die Briten dazu verleiten könnte, fehlerhafte strategische Entscheidungen zu treffen, ganz besonders was die Dislokalion und den Einsatz ihrer Seestreitkräfte angeht. Auch falls es nicht dazu kommen sollte, werden die Briten doch sicher auf unsere Angriffe reagieren, was es erleichtern wird, Teile ihrer Flotte abzuschneiden und zu vernichten.



    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

    Einmal editiert, zuletzt von zulu354 ()

  • Kalenderwoche 1 (1.-2. Januar 1916)


    01. Januar 1916, 09:30 Uhr:
    Am 9:30 Uhr des 01. Januar 1916 entschloss sich der Kaiser, den Oberbefehl über die Kaiserliche Marine im Nordseeraum an mich zu übergeben. Damit verbunden war das Oberkommando über die Hochseeflotte, die Aufklärungsflotte, die IV. Torpedobootflottille, die Küstenschutzdivisionen Elbe, Ems und Jade, sowie die Minenlegerdivision, die III. & IV U-Bootflottille und die in Flandern stationierten Einheiten, welche aus der Torpedobootflottille Flander, der U-Bootflottille Flandern und der U-Minenleger Flottille.

    Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass die britischen Schiffe unseren in vielen Belangen überlegen sind. Vor allem die Geschwindigkeit und Feuerkraft ist überwältigend. Ausgehend davon und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln wird schnell klar, dass vor allem die älteren Linienschiffe, die keine 20 Knoten an Geschwindigkeit schaffen, für einen modernen Einsatz gegen die britischen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer kaum zu gebrauchen sind. Aus diesem Grund wird es nötig sein, unsere Einheiten umzustrukturieren, getreu der Devise, Geschwindigkeit ist Trumpf. Die alten Linienschiffe werden in einer Bereitstellungs- und Reparaturgruppe zusammengefasst und mit anderen leichten Verbänden, die derzeit nicht benötigt, aber flexibel eingesetzt werden, zusammengelegt. Außerdem wird die Aufklärungsgruppe aufgespalten, um die schnellen Großen Kreuzer besser einsetzen zu können. Damit hoffen wir, mit kleinen Nadelstichen den Briten zu ärgern und ihm den ein oder anderen kapitalen Verlust zuzufügen.
    Derzeit sieht die Frontlage folgendermaßen aus:



    Folgende Schlachtordnung wird angestrebt werden:

    • Hochseeflotte (stationiert in Wilhelmshaven):

      • 58 Schiffe in 17 Verbänden

        • 12 Linienschiffe
        • 8 Kleine Kreuzer
        • 38 Torpedoboote



    • 1. Aufklärungsgeschwader (stationiert in Wilhelmshaven):

      • 19 Schiffe in 7 Verbänden

        • 3 Große Kreuzer
        • 5 Kleine Kreuzer
        • 11 Torpedoboote



    Desweiteren die Sekundär- & Küstenschutzverbände:

    • III. U-Bootflottille (stationiert in Helgoland):

      • 7 Schiffe in 2 Verbänden

        • 7 U-Boote
    • IV. U-Bootflottille (stationiert in Helgoland):

      • 6 Schiffe in 2 Verbänden

        • 6 U-Boote
    • Küstenschutzflottille Elbe (stationiert in Cuxhaven):

      • 6 Schiffe in 2 Verbänden

        • 2 Kleine Kreuzer
        • 4 Torpedoboote
    • Minenlegergeschwader (stationiert in Cuxhaven):

      • 2 Schiffe in 1 Verband

        • 1 Minenleger
        • 1 Minenkreuzer
    • Küstenschutzflottille Ems (stationiert in Emden):

      • 5 Schiffe in 2 Verbänden

        • 1 Kleiner Kreuzer
        • 4 Torpedoboote
    • Küstenschutzflottille Jade (stationiert in Wilhelmshaven):

      • 7 Schiffe in 2 Verbänden

        • 2 Kleine Kreuzer
        • 5 Torpedoboote
    • Bereitschafts- & Reparaturgruppe (stationiert in Wilhelmshaven):

      • 42 Schiffe

        • 11 Linienschiffe
        • 1 Großer Kreuzer
        • 1 Kleiner Kreuzer
        • 29 Torpedoboote
    • Torpedobootflotte Flandern (stationiert in Zeebrügge):

      • 16 Schiffe in 2 Verbänden

        • 16 Torpedoboote
    • U-Bootflottille Flandern (stationiert in Zeebrügge:)

      • 7 Schiffe in 2 Verbänden

        • 7 U-Boote
    • U-Minenleger (stationiert in Zeebrügge):

      • 6 Schiffe in 2 Verbänden

        • 6 U-Bootminenleger
    • Luftmarineschiff-Abteilung Tondern

      • 5 Luftschiffe in 3 Gruppen

        • 5 Luftschiffe
    • Luftmarineschiff-Abteilung Alhorn

      • 6 Luftschiffe in 3 Gruppen

        • 6 Luftschiffe


    03. Januar, 09:30 Uhr:
    Abschlussbericht der 1. Kalenderwoche. Die Umstrukturierung der Streitkräfte ging gut voran. An die Luftmarineschiff-Abteilungen in Alhorn und Tondern gingen Befehle zur Überwachung des südlichen Nordseeraumes heraus. Ebenso konnte ein erster erfolgreicher Einsatz der U-Minenlegerflottille gefahren werden und rund 25 Kilometer nördlich von Dover sechs Dutzend Seeminen ausgelegt werden. Ebenso konnte das Minenlegergeschwader 72 Kilometer westlich von Esbjerg rund 600 Minen auslegen. Die U-Bootflottille Flandern fährt derweil Partouillen im Ärmelkanal. Die III. & IV. U-Bootflottille im mittleren Nordseeraum. Aufgrund der großen Feindpräsenz im Raum um Zeebrügge wurde der Torpedobootflotte Flandern vorerst untersagt, den Hafen zu verlassen. Die Küstenschutzflottillen Elbe und Ems sichern die Eingänge um das Minenfeld in der Deutschen Bucht.
    Es gibt erste Planungen, mit dem 1. Aufklärungsgeschwader einen Vorstoß in die Nordsee zu unternehmen und die Fähigkeiten der britischen Marine zu testen mit eventuellen Vorstoß hinter die Shetlandinseln, um dort die britischen Handelsstörer zu finden.


    Weitere Meldungen:
    Am 2. Januar um 05:43 Uhr konnte der britische Monitor Prince Rupert von einem U-Boot südlich von Dover erfolgreich torpediert werden. Ob das Schiff versenkt werden konnte ist derzeit unklar, allerdings kann man davon ausgehen. Um 11:20 Uhr wurde das deutsche Frachtschiff Trondheim rund 20 Kilometer westlich von Scapa Flow durch britische Einheiten als Prise aufgebracht und ging verloren.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

    2 Mal editiert, zuletzt von zulu354 ()

  • Kalenderwoche 2 (3.-9. Januar 1916)


    03. Januar 1916, 10:03 Uhr:
    24 km nördlich von Zeebrügge ging das Handelsschiff Onega an die Royal Navy verloren.
    03. Januar 1916; 14:12 Uhr:
    Das 1. Aufklärungsgeschwader läuft zu einer Patrouille in die Nordsee Richtung Lerwick aus.[/size]
    04. Januar 1916, 08:58 Uhr:
    Eigene Truppen konnten den britischen Frachter Dover rund 100 km nordwestlich von Emden als Prise aufbringen.
    05. Januar 1916, 08:54 Uhr:
    87 km östlich von Lerwick kommt es zu einem Gefecht zwischen dem britischen Handelsstörer Patuca.


    06. Januar 1916, 13:00 Uhr:
    Das 1. Aufklärungsgeschwader trifft 146 km ostnordöstlich von Lerwick auf die AMC Patnea.


    06. Januar 1916, 14:19 Uhr:
    42 km Nördlich von Oostende wird der Frachter Helsingborg von der Entente als Prise genommen.
    07. Januar 1916, 08:37 Uhr:
    Der britische Monitor Prince Eugene wird von einem deutschen U-Boot 23 km nordnordöstlich erfolgreich torpediert.
    07. Januar 1916, 12:13 Uhr:
    90 km Nordnordwest von Lerwick wird der Frachter Hamar von britischen Handelsstörern versenkt.
    08. Januar 1916, 01:15 Uhr:
    Der Frachter Goteborg wird 51 km westsüdwestlich von Scapa Flow von der Royal Navy als Prise genommen.
    08. Januar 1916, 08:52 Uhr:
    281 km nordwestlich von Cromarty wird der Frachter Hjelm an England verloren.
    08. Januar 1916, 12:13 Uhr:
    Der Frachter Telemark geht 171 km in nordnordwestlicher Peilung von Bergen verloren.
    09. Januar 1916, 14:12 Uhr:
    Unter Jubel der ansässigen Bevölkerung läuft das 1. Aufklärungsgeschwader wieder in Wilhelmshaven ein.
    10. Januar 1916, 14:47 Uhr:
    Der Frachter Calgane geht 56 km westsüdwestlich von Stromness verloren.
    10. Januar 1916, 15:00 Uhr:
    Abschlussbericht an die Oberste Heeresleitung und den Kaiser. Eine durchwachsene Woche liegt hinter uns. Insgesamt 8 Frachtschiffe gingen verloren oder wurden vom Feind aufgebracht. Zwar konnten über die Woche rund 1200 Seeminen in der Deutschen Bucht und rund 150 Seeminen entlang der englischen Küste gelegt werden, doch trifft der Verlust der eigenen Frachtschiffe härter. Weitere Erfolgsmeldung war unter anderem die erfolgreiche Torpedierung des Monitors Prince Eugene, sowie der Einsatz des 1. Aufklärungsgeschwaders, welches 2 Handelstörer versenken konnte. Dennoch zeigt sich die Führung unzufrieden mit den Verlusten. In der nächsten Woche ist der erneute Einsatz des 1. Aufklärungsgeschwader geplant, sobald dieses frisch aufmunitioniert und mit Treibstoff versehen ist. Diesesmal unter der Vorgabe, dass sich vornehmlich die Kleinen und Großen Kreuzer an der Vernichtung der Handelsstörer beteiligen sollen, während die Torpedoboote sich mit dem Decken des Verbandes beschäftigen sollen.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

    3 Mal editiert, zuletzt von zulu354 ()

  • Sehr tolles Spiel... muss ich auch mal wieder rauskramen. Ich liebe meine kaiserlichen Schlachtkreuzer (Alleine die Namen: Derfflinger, Lützow, von der Tann - ran an den Feind!)


    Mal Lust auf ein Multiplayer-Match?


    Hat sich denn zum Stand von vor zwei, drei Jahre noch etwas verändert mit dem Spiel? Die Kampagnenkarte sieht so anders aus.

    signatur_80.jpg
    "...ein atomarer Schlagabtausch ist sanitätsdienstlich nicht beherrschbar."

    "Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!" - Jean-Claude Juncker

  • In wie weit sich da etwas verändert hat, kann ich dir nicht sagen. Es kann mitunter nach wie vor vorkommen, dass du eine ganze Reihe von Schlachten nacheinander durchzustehen hast. Deshalb ist Aufklärung das Wichtigste, damit du schnell reagieren kannst. Auf der Kampagnenkarte kannst du mit F3 verschiedene Overlays durchschalten. Vielleicht sieht sie deshalb anders aus. In wie weit das Shippack 1 & 2, sowie Mappack 1 Auswirkungen auf den 1916er Feldzug haben, kann ich dir nicht sagen, da ich alle drei seit Anfang besitze.
    Es ist meiner Meinung nach dennoch eines der zu unrecht wenig beachteten Genres und echte Alternativen gibt es leider kaum.


    Ja, wir können uns gern einmal an ein Multiplayerspiel wagen. Ist bestimmt interessant, sowohl kooperativ, als auch kompetitiv. Hab allerdings online mit diesem Spiel noch keine Erfahrungen.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Kalenderwoche 2 (10.-16. Januar 1916)


    10. Januar, 18:12 Uhr:
    12 km ostsüdöstlich von Portsmouth wurd der britische Zerstlrer Zephyr torpediert.
    10. Januar, 18:24 Uhr:
    96 km nordnordwestlich von Emden wird der britische Handelsfahrer Algiers als Prise aufgebracht und interniert.
    11. Januar, 18:00 Uhr:
    Das 1. Aufklärungsgeschwader läuft unter großem Andrang der Öffentlichkeit aus dem Marinestützpunkt Wilhelmshaven aus. Ziel ist die Seeregion rund 50 km westlich von Stavanger, wo ein Minenfeld auf der britischen Handelsroute ausgebracht werden soll. Danach soll der Verband weiter Richtung Nordwesten fahren und um Lerwick erneut auf Jagd von Handelsstörern gehen.
    12. Januar, 12:00 Uhr:
    Die Küstenschutzflottille Jade wurde von Wilhelmshaven nach Bremerhaven verlegt. Grund soll eine Entlastung des Marinestützpunktes von Wilhelmshaven sein, sowie die Möglichkeit eines schnelleren Eingreifens und eine dezentralere Unterbringung der Einheiten. Nach der Ankunft in Bremerhaven soll die Flottille sich den Küstenschutzflottillen Elbe und Ems anschließen und die Deutsche Bucht durch Patrouillen sichern.
    13. Januar, 09:12 Uhr:
    77 km nordnordöstlich von Lerwick kommt es zu einem Gefecht des 1. Aufklärungsgeschwaders.



    13. Januar, 13:45 Uhr:
    43 km nordnordwestlich von Emden kommt es zu einer kurzen Begegnung zwischen den Küstenschutzflottillen Elbe und Ems sowie mit einem britischen Kriegsschiff.



    14. Januar, 0:12 Uhr:
    Nachdem der Minenlegerverband mit einem Leichten Kreuzer und zwei Torpedobootflottillen aufgerüstet wurde, wurde dieser von Cuxhaven nach Brunsbüttel verlegt, um ihn besser zu schützen.
    14. Januar, 12:55 Uhr:
    66 km nordnordöstlich von Lerwick kämpft das 1. Aufklärungsgeschwader erneut.



    15. Januar, 13:44 Uhr:
    161 km westlich von Bergen trifft das 1. Aufklärungsgeschwader erneut auf die Motagua.



    15. Januar, 23:38 Uhr:
    25 km westsüdswestlich von Portland wird der Zerstörer Crane von deutschen U-Booten torpediert und versenkt.
    16. Januar, 09:01 Uhr:
    141 km westnordwestlich von Stromness geht der Funkkontakt zum Frachter Thunberg verloren. Er wurde wohl von der Royal Navy aufgebracht.
    16. Januar, 10:20 Uhr:
    Unter tosenden Jubel tausender Schaulustiger läuft das 1. Aufklärungsgeschwader wieder in den Marinestützpunkt von Wilhelmshaven ein. Frauen fallen ihren Männern in die Arme, als sie von Bord kommen und die Matrosen verstreuen sich schnell in den Kneipen der Stadt. Der Verband wird aufmunitioniert und betankt werden, bevor er wieder in See sticht.
    17. Januar, 03:33 Uhr:
    56 km südlich von Portland wird das britische Torpedoboot TB 279 durch ein U-Boot torpediert und versenkt.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Nachtrag (10.000 Zeichen pro Beitrag überschritten...)


    17. Januar, 09:00 Uhr:

    Abschlussbericht über die letzte Woche an die oberste Heeresleitung. Der Kaiser zeigt sich zufrieden mit den Erfolgen. Vor allem die U-Bootwaffe und das 1. Aufklärungsgeschwader scheinen groß in seiner Gunst zu stehen. Letzteres soll auch in der nächsten Woche wieder eingesetzt werden, um britische Blockadeschiffe zu vernichten. Fraglich ist allerdings, wie lange dies noch gut geht, da die räumliche Nähe zur Basis der Grand Fleet in Scapa Flow ein gewisses Risiko darstellt. Außerdem soll ein Plan ausgearbeitet werden, wie die Hochseeflotte aktiv den Kampf eingebunden werden kann. Vor allem aus propagandistischen Zwecken ist es wichtig, so der Kaiser, dass auch die Hochseeflotte sich im Kampf bewähren muss. Wie ein Einsatz derzeit allerdings aussehen kann, ist noch unklar. Wichtiger ist, dass diese Woche nur ein Handelsfahrer verloren ging. Dies ist mit Sicherheit dem Einsatz der Männer des 1. Aufklärungsgeschwaders zu verdanken, welche den Raum um Lerwick etwas sicherer für unsere Handelsmarine machten.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Kalenderwoche 3 (17.-24. Januar 1916)



    18. Januar
    10:30 Uhr:
    10 km NNW von Zeebrügge ging der Frachter Amstelland verloren.
    19:46 Uhr:
    34 km WSW von Stromness ging der Frachter Atlantic Sun veroren.
    19. Januar
    08:00 Uhr:
    Dem 1. Aufklährungsgeschwader wird befohlen, Kessel hochzufahren und sich zum Auslaufen bereit zu machen.
    10:48 Uhr:
    593 km NW von Stromness ging der Frachter Berwind verloren.
    20. Januar
    05:41 Uhr:
    Gefecht des Kleinen Kreuzer Thetis in der Bucht von Helgoland


    06:54 Uhr:
    60 km OSO von Scapa Flow ging der Kohlefrachter Caloria verloren.
    15:00 Uhr:
    Das 1. Aufklärungsgeschwader sticht aufgrund der Vorkommnisse vor Helgoland etwas verspätet in See.
    21. Januar
    05:44 Uhr:

    61 km SO von Montrose lief der britische Panzerkreuzer HMS Antrim auf eine Mine und versinkt wenig.
    08:15 Uhr:
    228 km NW von Gomarty ging der Frachter Lake Owns verloren.
    22:27 Uhr:
    25 km S von Pernbroke konnte der Frachter Liverpool von U-Booten versenkt werden.
    22. Januar
    00:36 Uhr:

    65 km NNO von Stromness kommt es zu einem ersten frühen Gefecht des 1. Aufklärungsgeschwaders.


    05:42 Uhr
    114 km WNW von Stromness kam es zu einem weiteren Gefecht des ersten Aufklärungsgeschwaders.


    23:33 Uhr
    [align=justify]223 km WNW von Stromness erhielt das 1. AG erneut Fühlung zu einem britischen Handelsstörer.


    23. Januar
    10:00 Uhr:

    An die in der Nähe der Doggerbank fahrenden Minenleger erging der sofortige Befehl, den Heimathafen anzulaufen, da die Luftaufklärung nur wenige dutzend Kilometer weiter einen britischen Kreuzerverband meldete.
    13:03 Uhr:
    132 km NW von Lerwick ging das Handelsschiff Nordland verloren.
    15:35 Uhr:
    16 km W von Zeebrügge ging das Handelsschiff Gefion verloren.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

    12 Mal editiert, zuletzt von zulu354 ()

  • Kalenderwoche 3 (24.-31. Januar 1916)

    24. Januar
    16:42 Uhr:
    Das 1. Aufklärungsgeschwader kehrt zurück von seiner Mission. Am späten Nachmittag sind die Kais von tausenden Schaulustigen gesäumt.
    21:34 Uhr:
    53 km NO von Berwick läuft der britische Zerstörer Lapwing auf eine deutsche Mine und sinkt.
    25. Januar
    11:40 Uhr:
    Die Hochseeflotte erhält den Auftrag, einen Vorstoß Richtung Rotterdam zu unternehmen. Ziel ist es, den Weg für einige Frachtschiffe zu säubern.
    12:40 Uhr:
    Die Hochseeflotte sticht in See.
    26. Januar
    00:00 Uhr:
    252 km NW von Lerwick wird das Handelsschiff Tarnholm von der Entente aufgebracht.
    27. Januar
    01:00 Uhr:

    415 km von Cromarty wird das Handelsschiff Umea von der Entente aufgebraucht.
    04:20 Uhr:
    Die Hochseeflotte kehrt von ihrer Mission zurück. Während des Einsatzes kam es weder zu Feindkontakt noch zu sonstigen Auffälligkeiten.
    28. Januar
    23:06 Uhr:
    62 km NNW von Dünkirchen wird der britische Zerstörer Cynthia erfolgreich torpediert und versenkt.
    29. Januar
    20:50 Uhr:

    43 km SW von Portland wird der britische Zerstörer Bat erfolgreich torpediert und versenkt.
    30. Januar:
    08:28 Uhr:

    557 km NW von Stromness wird das Handelsschiff Sundsvall von der Entente aufgebracht.
    10:18 Uhr:
    158 km NW von Lerwick wird das Handelsschiff Westward von der Entente aufgebracht.
    22:29 Uhr:
    406 km WNW von Cromaty wird das Handelsschiff Norlina von der Entente aufgebracht.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • 01. Februar:
    02:00 Uhr:
    96 km NNW von Emden wird der Kleine Kreuzer SMS Arcona von britischen U-Booten torpediert und geht verloren.
    14:01 Uhr:
    455 km WNW von Cromarty wird das Frachtschiff Dora durch Einheiten der Entente als Prise aufgebracht.
    02. Februar:
    14:45 Uhr:
    Die Hochseeflotte läuft mit dem Ziel Hull aus Wilhelmshaven aus. Der Einsatzbefehl lautet, die Hafenanlagen durch schweres Geschützfeuer zu zerstören.
    03. Februar:
    00:35 Uhr:
    35 km SW von Dover wird der britische Zerstörer HMS Mallard von einem unserer U-Boote versenkt.


    Sondermeldung: Heute kam es zur Entscheidungsschlacht zwischen der Royal Navy und unseren Einheiten:
    Um 8:22 Uhr bellten die Alarmglocken auf den Schiffen der Hochseeflotte. Am Horizont konnten die Silhouetten von zwei britischen Zerstören ausgemacht werden. Zum Zeitpunkt der Sichtung befand sich unsere Flotte etwa 70 Kilometer östlich von Hull. Beiden Zerstören gelang es zunächst, sich zu lösen. Erst i, 12:16 Uhr konnte erneut Fühlung aufgenommen werden, welcher eine halbe Stunde später erneut verloren ging, bis schließlich kurze Zeit später erneute Fühlung aufgenommen werden konnte. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Verband leichter Kreuzer handelte. Um 15:14 Uhr wurden die ersten Granaten in Richtung der Thommies geschickt. Ziel war der britische Zerstörer HMS Seal. Nur wenige Minuten später konnten bereits die ersten Treffer verzeichnet werden. Kurz nach halb vier gelang es schließlich auch der Royal Navy, erste Treffer auf unseren Torpedobooten V1 und V189 zu erziehlen. Gegen 15:40 Uhr war der britische Zerstörer HMS Seal soweit beschädigt, dass er von der Besatzung aufgegeben werden musste.



    Die Hauptkamflinie der Hochseeflotte dreht auf den Feind.


    Fast zeitgleich wurden um 16:15 Uhr der Kleine Kreuzer HMS Stuttgart und der britische Zerstörer HMS Earnest getroffen. Dabei lag die HMS Earnest im direkten Feuer großkalibriger Geschütze und wurde durch mehrere Explosionen um 16:20 Uhr zerissen. Die Kampfentfernung war zu diesem Zeitpunkt bereits auf wenige tausend Meter geschrumpft. Als gegen 18:00 Uhr die Sichtverhältnisse bedeutend abnahmen und auch Pulverdampf und Rauch die Sicht erschwerten, tauchten vor dem Kleinen Kreuzer HMS Stettin in nur 3.000 Meter Entfernung die brotschen leichten Kreuzer HMS Gelatea, HMS Inconstant, HMS Phaeton und HMS Cordelia auf. Die britschen Schiffe drehten jedoch ab und so ging der Feindkontakt abermals verloren. Erst um 18:41 kamen die britischen Schiffe wieder in Sicht. Diesemal koonten allerdings unsere Kleinen Kreuzer SMS Stettin, SMS Berlin und SMS Hamburg das Feuer auf die britischen Schiffe eröffnen. Auf nunmehr nur noch etwa 2.000 Meter Entfernung mussten die Kleinen Kreuzer auf beiden Seiten schwere Treffer einstecken. Erschreckenster Wendepunkt war ein Torpedotreffer auf der SMS München- Kurz vor sieben 19:00 Uhr wurden die Zerstörer HMS Redpole, HMS Ruby und der Flottillenführer HMS Botha versenkt. Kurze Zeit später gelang es, die Zerstörer HMS Forester, HMS Goshawk und den Flugzeugtender HMS Engadine zu versenken. Um 19:06 Uhr wurde der Kleine Kreuzer München von seiner Besatzung aufgegeben, der es nicht gelang, die Wassereinbrüche zu stoppen. Infolge konnten bis viertel acht noch die britischen Zerstörer HMS Nereide, HMS Nymphe und HMS Riflemen versenkt werden.



    Bereits in den fühen Abendstunden herrschen schlechte Sichtverhältnisse.



    Gefechtsschäden uns ein Torpedotreffer auf der SMS München besiegeln letztlich ihr Schicksal, kurz vor Hull.



    Und sie sinkt in den Fluten und findet ihr nasses Grab.


    Kurz nach 20:00 Uhr wurde der britische Panzerkreuzer HMS Kent gesichtet. Ungemach drohte, gehörte dieses Schiff doch zur BattleCruiser Fleet der Briten. Die böse Vorahnung wurde bestärkt, als um 20:08 Uhr nie britishen Schlachtkreuzer HMS Lion, HMS Princess Royal, HMS Queen Mary und HMS Tiger gesichtet wurden. Diese kamen aus 160 Grad gelaufen und konten das Feuer auf die rückwertigen Torpedoboote eröffnen. Innerhalb weniger Minuten gingen durch das Feuer der britischen Hauptartillerie die Großen Torpedoboote V67, V68, V70 und G85 verloren. Auf britischer Seite gingen im Gefecht, welches nunmehr auf Entfernungen unter 2.000 Meter ausgetragen wurde, nur die Zerstörer HMS Panther und HMS Martin verloren. Kurz nach halb neun ging mit S55 ein weiteres unserer Torpedoboote verloren. Erst um 20:32 Uhr hatte unsere Schlachtline die Fahrtrichtung geändert und lief nun auf die Briten. Während dieser Wendung wurder der britische Zerstörer HMS Orwell versenkt und kurz darauf durchbrach ein Knall die Nacht, der selbst die lautesten Geschütze übertönte. Die HMS Princess Royal erhielt einen Treffer direkt ins Magazin und ging als einziger Feuerball in den Fluten der See unter. Um 20:34 Uhr erhieöt das Große Torpedoboot S54 einen schweren Treffer und ging samt Besatzung verloren. Um 20:37 Uhr wurde der Panzerkreuzer HMS Devonshire durch einen Magazintreffer zerfetzt und nur zwei Minuten später ging das Großlinienschiff SMS Großer Kurfürst verloren, nachdem ein Feuer nach einem Turmtreffer die Bereitschaftsmunition in Brand steckte. 20:45 Uhr wurde der britische Schlachtkreuzer HMS Queen Mary versenkt und nur vier Minuten später ging mit der SMS Kronprinz ein weiteres Großlinienschiff unserer Flotte verloren. Da die SMS Kronprinz als Flagschiff für Admiral Scheer diente, ging dieser in den Fluten mit seinem Schiff unter.



    Nach erfolgter Wende läuft das Deutsche Gros auf die britische Battlecruiser Fleet.



    Die Queen Mary wird schwer getroffen.



    Auch im bereits verloren Kampf geben deutsche Matrosen nicht auf.




    Schwer gezeichnet ist die SMS Kronprinz den Untergang geweiht.



    Doch vorher schickt sie noch die HMS Devonshire auf den Grund des Meeres.



    Und versinkt letztlich selber in der See.




    [Leider läuft Jutland als Spiel unter Windows 10 nicht mehr so gut, wie ich gehofft habe. Ständige Abstürze alle halbe Stunde machen dann doch arg zu schaffen. Desweiteren muss ich leider festhalten, dass nach der Versenkung der SMS Kronprinz das Spiel in noch kürzeren Intervallen mich regelmäßig auf den Desktop zurück setzt, so dass ich mich an dieser Stelle entschlossen habe, diese AAR an dieser Stelle zu beenden. Leider. Denn das Gefecht wäre sicher noch interessanter geworden, da sich die Britische Grand Fleet ebenfalls auf den Weg in die Schlacht befand und nur noch etwa 50 Seemeilen nördlich des Gefechtsfeldes sich befand. Einen adequaten Ersatz habe ich allerdings bereits gefunden. Es ist das Spiel 'Rule the Waves', welches ich in kürze hier vorstellen möchte.]

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

    Einmal editiert, zuletzt von zulu354 ()

  • Hmm, muss mal ausprobieren, wie es bei mir unter Win 10 läuft. Hab das Spiel seit der Umstellung nicht mehr gespielt.

    signatur_80.jpg
    "...ein atomarer Schlagabtausch ist sanitätsdienstlich nicht beherrschbar."

    "Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!" - Jean-Claude Juncker

  • Mach das. Leider scheint es ja auch von den Entwicklern nicht mehr mit Aufmerksamkeit bedacht zu werden. Es ist eigentlich schade, dass ein noch so unverbrauchtes Thema in aufwendigeren Produktion mit der heutigen Technik kaum Beachtung findet. Denn selbst World of Warships zielt eigentlich auf pure Action ab und Flottentaktiken und das kommandieren ganzer Verbände ist dort leider nicht möglich. Augenscheinlich sind Seekriegssimulationen noch mehr Nischenprodukt, als Flugsimulationen. X/ :D

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Es gibt ein oder zwei moderne Seekriegssimulationen, aber das sind auch kleine Nischenprodukte. Wie du sagst, heute gäbe es die technischen Möglichkeiten für echt gute und realistische Spiele, aber in Zeiten, in denen die Spieleindustrie die meisten Umsätze mit Handy- und Tabletspielen macht, besteht wenig Interesse daran, sowas zu entwickeln. Und obwohl es gerade über Steam viele kleine Non-Mainstream-Spiele gibt, sind solche aufwändigen und realistischen Projekte keine Sache, die von zwei-Mann-Indie-Teams gestemmt werden könnten. Da muss schon ein bisschen Geld und Manpower dahinter stehen. Und das investiert heute niemand in ein Spiel für ein paar History-Nerds. Matrix Games sind da die Ausnahme, aber die frischen ja im Grunde nur alte Spiele wieder auf.

    signatur_80.jpg
    "...ein atomarer Schlagabtausch ist sanitätsdienstlich nicht beherrschbar."

    "Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen!" - Jean-Claude Juncker

  • Matrix Games können aber anscheinend gut davon leben. Sicherlich bedingt, da sie eine breite Palette abdecken. Ein gewisser Markt ist sicher vorhanden, aber wohl nicht, dass es rechtfertigen würde, hunderttausende von Dollarn in solche Spiele zu investieren. Vor allem, wenn ich die Preise bei Matrix Games sehe und dann vergleiche, für was für Geld ich Gary Grigsby's War in the East hier als Neuware erworben habe. Ich kann dir jetzt nicht mal sagen, welcher Publischer WitE hier vertrieben hat, aber Gewinn hat er damit sicherlich keinen gemacht. Die Folge war, dass War in the West nun nur noch über Matrix Games zu beziehen ist.
    Dennoch muss ich gestehen, auch kleine Indie-Teams zaubern bisweilen richtig schöne Spiele. Nur durch die fehlende Grafikpracht, werden die wenigsten, obwohl sie gute Spiele sind, Verkaufsschlager. Ach wie gut, dass mir Spielgefühl vor Grafik geht. ^^

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


    ribbonbdl2e.png

    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

    burkabombkxjuy.png
    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.