[SINGLEPLAYER AAR] Gary Grigsby's War in the East

  • Das Spiel ist ja bereits aus einem anderen Thread bekannt. Da es aber einfach zu schön ist, um es einfach ohne Kommentar und ohne dem ein oder anderen diesen Zeitfresser besser näher zu bringen, möchte ich die Gelegenheit noch einmal nutzen, hier, an dieser Stelle, gegen die KI mein Versagen unter Beweis zu stellen. ^^ Die KI soll, so wie man liest, eine der stärksten sein, welche Wargames im Bereich der Grand Strategy, zu bieten haben. Da ich noch immer nicht einen Krieg bis zum Sieg gebracht habe (1. MP Spiel, siehe oben verlinkten Thread, 2. MP läuft derzeit im Sommer 42, 3. MP Spiel, nach einer verlustreichen Offensive stand der Russe im Winter 41 vor Berlin =/ ), bin ich der Meinung, dass dieser Schwierigikeitsgrad ausreicht. Wenn der Ein oder Andere Erfahrungen in solchen Spielen vorzuweisen hat (doc, ich weiß, über dich bescheit. ^^) oder evtl einen höheren militärischen Rang bekleitet, kann er gerne an dieser Stelle hier seinen Senf dazu geben. :D
    Doch genug der langen Worte: bevor der erste Zug am Donnerstag (mittlerweile heute) gespielt wird, möchte ich euch einen kurzen Überblick über die OOB*, sowie über meine angepeilten Ziele geben.


    21. Juni 1941:

    Der Führer hat Weisung an alle Befehlshaber der Wehrmacht erteilt, am morgigen Tage die Sowjetunion anzugreifen. In den frühen Morgenstunden wird der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow von unserem Botschafter Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg mit einem Memorandum über den präventiv ausgeführten Schlag gegen sowjetische Truppen informiert werden. Dies ist nötig geworden, nachdem Stalin immer mehr Truppen an die Deutsch-Sowjetische-Grenze geschickt hat und um zu verhindern, dass uns die Rote Armee in den Rücken fällt und zusammen mit England den Krieg gegen uns und auf unser Territorium bringt.
    Befehlshaber des Oberkommando der Wehrmacht und damit Oberbefehlshaber der Truppen wird Generaloberst Franz Halder sein. Ihm unterstehen drei Heeresgruppen mit zusammen etwa 3,3 Millionen Soldaten.

    • Heeresgruppe Nord: Generalfeldmarschall von Leeb

      • Luftflotte 1: Generaloberst Keller

        • 1 Fliegerkorps (2 Jagdgeschwader, 3 Kampfgeschwader)
      • 16. Armee: Generaloberst Busch

        • 3 Armeekorps (8 Infanteriedivisionen)
      • 18. Armee: Generaloberst von Küchler

        • 2 Armeekorps (6 Infanteriedivisionen)
      • 4. Panzer Gruppe: Generaloberst Hoepner

        • 2 Panzerkorps (1 SS Motorisierte Division, 2 Panzerdivisionen, 2 Motorisierte Divisionen, 2 Infanteriedivisionen)
      • 101. RHG Kommando: Generalleutnant von Roques

        • 2 Sicherungsdivisionen
    • Heeresgruppe Mitte: Generalfeldmarschall von Bock

      • Luftflotte 2: Generalfeldmarschall Kesselring

        • 2 Fliegerkorps (3 Jagdgeschwader, 3 Kampfgeschwader, 3 Sturzkampfgeschwader, 1 Schnellkampfgeschwader, 1 Zerstörergeschwader)
      • 2. Armee: Generaloberst von Weichs

        • 1 Armeekorps (5 Infanteriedivisionen)
      • 4. Armee: Generalfeldmarschall von Kluge

        • 5 Armeekorps (14 Infanteriedivisionen)
      • 9. Armee: Genelraoberst Strauss

        • 4 Armeekorps (13 Infanteriedivisionen)
      • 2. Panzer Gruppe: Generaloberst Guderian

        • 3 Panzerkorps (1 SS Motorisierte Division, 5 Panzerdivisionen, 2 Motorisierte Division + 1 Regiment ("Großdeutschland"), 3 Infanteriedivisionen, 1 Kavalleriedivision)
        • 1 Armeekorps (3 Infanteriedivisionen)
      • 3. Panzergruppe: Generaloberst Hoth

        • 2 Panzerkorps (4 Panzerdivisionen, 3 Motorisierte Divisionen)
        • 2 Armeekorps (4 Infanteriedivisionen)
      • 102. RHG Kommando: General der Infanterie von Schenkendorff

        • 4 Sicherungsdivisionen
    • Heeresgruppe Süd: Generalfeldmarschall von Rundstedt

      • Luftflotte 4

        • 2 Fliegerkorps (2 Jagdgeschwader, 5 Kampfgeschwader)
      • 6. Armee: Generalfeldmarschall von Reichenau

        • 4 Armeekorps (10 Infanteriedivisionen)
      • 11. Armee: Generaloberst von Schobert

        • 3 Armeekorps (9 Infanteridivisionen (davon 5 rumänische), 1 Luftlandedivision, 1 Kavalleriedivision (rumänisch))
      • 17. Armee: General der Infanterie von Stülpnagel

        • 3 Armeekorps (3 Jägerdivisionen, 6 Infanteriedivisionen, 2 Gebirgsjägerdivisionen, 1 Mobile Brigade (slowakisch)
        • 1 Slowakisches Korps (2 Infanteriedivisionen)
      • 1. Panzergruppe: Generaloberst von Kleist

        • 3 Panzerkorps (2 SS Motorisierte Divisionen, 5 Panzerdivisionen, 2 Motorisierte Divisionen, 1 Infanteridivision)
      • 103. RHG Kommando: Generalleutnant von Roques

        • 3 Sicherungsdivisionen
      • 3. Rumänische Armee: General de Divizie Dumitrescu

        • 1 Gebirgskorps
        • 1 Kavalleriekorps
      • 4. Rumänische Armee: General de Divizie Ciuperca

        • 5 Rumänische Korps
      • Karpathische Heeresgruppe: Ezredes Szobathelyi

        • 1 Mobiles Ungarisches Korps
        • 1 Ungarisches Korps
      • 2. Ungarische Armee: Vezerornagy Jany

        • 3 Ungarische Korps
      • Slowakisches Luftwaffenkommando: Plukovnik Jurech





    Da sich unsere Verbündeten noch nicht in der Lage sehen, gegen die Rote Armee loszuschlagen, erwarten wir ihren Kriegseintritt erst in wenigen Wochen. Desweiteren erwarten wir, dass sich Finnland uns anschließen wird, um sich sein rechtmäßiges Territoritum, welches sie im Winterkrieg 39/40 verloren haben, zurück zu holen. Derzeit steht unser Außenminister Joachim Rippentrop und unser Führer Adolf Hitler höchst persönlich in Verhandlungen mit der finnischen Regierung. Während also die Wehrmachtsverbände vorerst allein losschlagen müssen, ergehen folgende Befehle:

    • Heeresgruppe Nord:

      • Die 18. Armeehat auf Riga vorzustoßen. Dabei ist die Düna (Daugava) schnellst möglich zu überschreiten und weiter in Richtung Pskov vorzustoßen. Die 16. Armee & die Panzergruppe Hoepner sollen unterdessen Vilnus und Kaunas erobern und dann nach Norden schwenken. Während die 18. Armee mit wenigstens einem Korps weiter Richtung Tallin zu stoßen hat und so Kurland befreien soll, stoßen das Groß der 16. Armee, sowie der Panzergruppe Hoepner weiter auf Leningrad zu. Dabei sind möglichst viele sowjetische Einheiten zu vernichten oder gefangen zu nehmen.


    • Heeresgruppe Mitte:

      • Die Einheiten der Heeresgruppe Mitte haben nördlich der Prypiat Sümpfe vorzustoßen. Zu Beginn der Offensive soll ein Kessel um die sowjetischen Einheiten nördlich von Brest geschlossen werden, bevor diese vernichten geschlagen werden sollen. Sobald der Kessel geschlossen ist, stoßen Einheiten der 9. Armee und der Gruppe Hoth in Richtung Minsk vor. Minsk soll so gut es geht eingeschlossen werden. Danach schwenken eben diese Einheiten nordwärts Richtung Velikie Luki. Unterdessen haben die 4. Armee, sowie die Gruppe Guderian den Befehl, Smolensk zu nehmen und dann weiter Richtung Moskau zu stoßen. Hier erwarten wir den heftigsten Widerstand, sind jedoch fest davon überzeugt, dass unsere tapferen Truppen den Feind werfen und bis Weihnachten die sowjetische Hauptstadt im Sturm nehmen werden. Damit sollte der Krieg dann aus sein.


    • Heeresgruppe Süd:

      • Die 6. Armee soll südlich der Prypiat Sümpfe in Richtung Kiew marschieren, so schnell es geht den Dnjepr überschreiten und folgend Richtung Kursk/Orel vorstoßen. Weiter südlich sollen die 17. Armee und die Gruppe von Kleist die massiven sowjetischen Verbände in und um Lemberg einschließen und anschließend vernichten. Danach sollen beide Armeen weiter Richtung Osten und Dnjepr Becken, sowie die Halbinsel Krim marschieren. Sobald unsere südlichen Verbündeten eingreifen, werden diese den Flankenschutz übernehmen, da ihre Technik und ihre Soldaten bei weitem nicht die Kampfkraft unserer Truppen erreichen. Außerdem werden diese Einheiten für etwaige Säuberungen gegen aufständige Partisanen Verwendung finden. Auch am Schwarzen Meer ist so schnell wie möglich der Dnjepr zu überwinden und weiter Ostwärts in Richtung der kaukasischen Ölfelder zu stoßen. Die Krim ist zu besetzen, um den Sowjets die Seemachtstellung im Schwarzen Meer zu entreißen.

    Wie Sie sehen, meine Herren, stehen uns erneut anstrengende und lange Tage ins Haus. Bereiten Sie Ihre Männer darauf vor, in den ersten Wochen erneut kaum Schlaf zu finden, denn nur durch rasches Vorrücken und am Feind bleiben, können wir diesen Feind in die Knie zwingen. Wegtreten, meine Herren.


    *OOB: Order of Battle / Schlachtordnung


    PS: Toller Plan, nicht? Aber ich halte mich dann doch oft an Helmuth Karl Bernhard von Moltke: „Kein Plan überlebt die erste Feindberührung.“

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

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  • Zug 001 - 22. Juni 1941 bis 26. Juni 1941:



    Mit einem gewaltigen Feuersturm brach unser Präventivschlag auf die sowjetischen Truppen ein. Seit den frühen Morgenstunden des 22. Juni bombardierte die Luftwaffe dutzende Male die Flugfelder der sowjetischen Luftwaffe. Viele tausend Maschinen konnten dabei schon am Boden zerstört werden. Kurze Zeit später setzten sich auch unsere Bodentruppen in Bewegung und überschritten vielerorts die Grenze zur Sowjetunion. Ein Millionen Heer drängt Richtung Osten. Der Führer und die oberste Heeresleitung zeigen sich zufrieden mit dem voranschreiten der Deutschen Truppen, vor allem im Bereich der Heeresgruppe Nord.
    So gelang es nur wenige Kilometer südlich von Riga den Truppen der 1. Panzerdivision und der 36. Motorisierten Division die Düna zu überschreiten und die ehemals lettische Hauptstadt abzuriegeln (2). Damit sollten im ehemaligen Litauen ein gutes halbes Dutzend sowjetischer Divisionen eingeschlossen sein, darunter auch eine Panzerdivision. Etwas weiter südlich von Riga, an der Einmüdung der Ewst in die Düna bis zur Flussbiegung bei Dünaburg stehen ebenfalls Truppen der 1. Panzer Armee. Kaunas scheint derweil von seiner Garnision verlassen worden zu sein und wird von Einheiten des XXVIII. Armeekorps genommen werden. Vilnius wurde kampflos an unsere Truppen übergeben, so dass die motorisierten Vebände des XXXIX. und LVII. Panzerkorps weiter Richtung Minsk gehen konnten. Diese stehen mittlerweile nur noch knapp 30 Kilometer vor den Stadttoren.
    Desweiteren gelang es im Bereich der Heeresgruppe Mitte, bereits in den ersten Tagen, einen größeren Kessel von Grodno bis Belsk zu errichten (1), in dem sich schätzungsweise knapp zwei Dutzend Divisionen der Roten Armee befinden sollten. Die Grenzstadt Brest-Littovsk befindet sich derzeit im Belagerungszustand und wird die nächsten Tage, unterstützt durch massive Angriffe der Luftwaffenverbände, von den Truppen des XII. Armeekorps genommen werden. Die Garnision der Stadt besteht derzeit aus der 6. & 42. Schützendivision, sowie der 46. Panzerdivision.
    Südlich der Bahnlinie Lublin-Rovno gelang es den Truppen der 1. Panzer Armee weit in russisches Territorium vorzustoßen. Allein die 11. Panzerdivision konnte eine Strecke von gut 200 km zurücklegen und so den völlig überraschten Sowjets kampflos die Kontrolle über die Stadt Tarnopol entreißen. Nach dem bekanntwerden unseres Durchbruches scheinen die Verteidigungslinien um Lemberg sich in voller Auflösung zu befinden und die sowjetischen Truppen in einem ungeordneten Rückzug ihr Heil in der Flucht zu suchen.



    Ein gewaltiger Kessel erstreckt sich zwischen Neman und Narew. Minsk ist bereits in Reichweite unserer Truppen.



    Riga ist vom Rest des Sowjetreiches abgeriegelt. Das Baltikum wird bald befreit sein.




    Auch Tarnopol ist kampflos an unsere Truppen gefallen.


    Bislang liegen unsere Truppen gut im Zeitplan der obersten Heeresleitung. Die folgende Aufschlüsselung der Verluste der ersten Kriegstage geben ausreichend Aufschluss und zeigen, dass unsere tapferen Truppen mehr als nur in der Lage sind, Stalin aus seinem Kreml davon zu jagen. Mit über 100.000 Kriegsgefangen in nur vier Tagen zeigt sich auch, dass der Russe wohl gar nicht gewillt oder in der Lage ist zu kämpfen, was auch durch seine zurückgelassene Ausrüstung deutlich zum Ausdruck gebracht wird.




    Als nächstes stehen ein Gewaltmarsch nach Pskov, das einschließen von Minsk und der Vormarsch auf Mogilev, sowie die Einschließung der verbleibenden Truppen um Lemberg und der Vormarsch auf Kiew an. Außerdem sollen die geschwächten sowjetischen Truppen in den Kesseln bei Grodno und Brest zerschlagen werden.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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  • Zug 002 - 26. Juni 1941 bis 03. Juli 1941:



    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Rumänien erklärt der Sowjetunion den Krieg+++ +++Rumänische Truppen überschreiten die Grenze zu Bessarabien+++ +++Kessel zwischen Neman & Narew aufgelöst: Mehr als 300.000 Kriegsgefange genommen+++ +++HIWI Welle: ca. 30.000 Hilfswillige aus lokaler Bevölkerung und Kriegsgefangen in den letzten zwei Wochen rekrutiert+++ +++Generalmajoren Otto Sponheimer & Karl von Oven wurden zu Generalleutnanten befördert+++




    Der Kessel von Grodno konnte mit Einheiten der 4. & 9. Armee vollständig aufgelöst werden (3), wobei Unmengen an Material und Gefangen kam dabei unter unsere Kontrolle. Im fortschreitenden Verlauf des Konflikts mit der Sowjetunion konnten unsere Truppen weitere Geländegewinne auf breiter Front verzeichnen. Einheiten der Heeresgruppe Nord stehen bereits nur noch knapp 30 Kilometer südlich von Pskov (A). Auch im Heeresbereich Mitte konnte eine starke Verschiebung der Front in Richtung Osten vorangetrieben werden. Die 7. Panzerdivision steht bereits an den Ortsrändern von Smolensk (B). Dieser schnelle Vorstoß dürfte selbst für die sowjetische Führung überraschend kommen. Die Stadt Vitebsk scheint von den Sowjets evakuiert wurden zu sein (1). Eine Garnision scheint nicht mehr zu existieren. Unsere Truppen haben damit begonnen, die Randbezirke der Stadt zu sichern. Wir gehen davon aus, dass die Stadt Ende der Woche in unserer Gewalt ist. Etwa 80 Kilometer südlich von Mogilev ist es Einheiten des XXIV. Panzerkorps gelungen, bis an den Dnjepr vorzustoßen. Bei den Ortschaften Rogachev & Zhlobin wurde bereits mit dem Bau von Pontonbrücken über den Fluss begonnen. Die Eisenbahnbrücke bei Zhlobin über den Dnjepr wird derzeit gesichert und auf Sprengfallen untersucht. An der Lembergfront konnten unterdessen erneut rund zwei Dutzend Divisionen eingeschlossen werden (2). Neben zahlreichen Schützendivsionen gelang es auch mindestens drei Panzerdivisionen hier einzukesseln. Direkt südlich des Prypiat marschiert derweil die 6. Armee mit Unterstützung der Panzergruppe von Kleist weiter auf Kiew (C). Hier scheint sich mittlerweile ein gewisser Widerstand organisiert zu haben, dennoch ist es unseren Panzerverbänden gelungen, unter Einsatz guter navigatorischer Fähigkeiten, weite Raumgewinne zu erzielen. Nach dem Kriegseintritt Rumäniens haben die Verbände der königlich rumänischen Armee unter dem Befehl von General de Brigada Alexandru Ioanitiu begonnen, Bessarabien wieder zu besetzen. Dabei ist es ihnen, mit Unterstützung unserer 11. Armee (Generaloberst Eugen von Schobert), etwa 70 Kilometer nordwestlich von Kishinev eine Breche in die sowjetischen Verteidigungslinien zu schlagen (D).




    Einheiten des XXXXI Panzerkorps stehen kurz vor Pskov.



    Die Düna ist rund 16 Kilometer westlich vin Vitebesk bereits überschritten. Südlich von Mogilev haben Truppen des XXIV. Panzerkoprs bereits den Dnjepr erreicht, nördlich sind es Einheiten des LVII. Panzerkorps. Am Nachthimmel von Smolensk ist bereits das Aufflackern des Artilleriefeuer am Horizont zu erkennen. Bis diese wichtige Stadt fällt, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit.


    Obwohl das Voranschreiten unserer Truppen gute vorwärts geht, machen sich nun doch langsam die weiten Versorgungswege bemerkbar. Vor allem die Panzerspitzen haben fast keinen Treibstoff mehr zur Verfügung. Unter der Voraussetzung, dass es gelingt, ihnen genügend Treibstoff durch Lufttransporteinheiten der Luftwaffe zu liefern, wird in der dritten Kriegswoche ein erneutes Vorrücken erwartet. Danach wird es eine kurze Pause für ein bis zwei Wochen geben, bis über reparierte Bahnverbindungen wieder genügen Treibstoff und Nachschub an die Truppen ausgegeben werden kann. Dabei sieht der Plan des Oberkommandos folgende Manöver vor:


    • Heeresgruppe Nord:

      • Umgehung von Pskov auf östlicher Seite durch motorisierte Verbände
      • Aufrücken von Infanterieeinheiten
    • Heeresgruppe Mitte:

      • Verlagerung der Front östlich von Smolensk
      • Überschreiten des Dnjepr südlich von Mogilev mit anschließendem Schwenk auf Smolensk
    • Heeresgruppe Süd:

      • Direkter Marsch entlang der Prypiat Sümpfe auf Kiew
      • Zerschlagung des Lembergkessels
      • Vorstoß nach Odessa durch rumänische Einheiten





    Der Kessel von Lemberg mit rund zwei Dutzen sowjetischer Divisionen wird demnächst aufgelöst.



    Bis Kiew sind es noch etwa 200 Kilometer.



    Rumänische Truppen rücken mit Unterstützung der 11. Armee über die zerschlagene sowjetische Verteidigungslinie auf Odessa vor.


    Mit nunmehr fast einer halben Millionen Mann muss die Sowjetunion nach nur anderthalb Kriegswochen empfindliche Verluste hinnehmen. Mit rund 3.500 verlorenen Panzerfahrzeugen hat die Sowjetunion bereits mehr gepanzerte Fahrzeuge verloren, als unsere Truppen zu Beginn der Offensive aufgestellt hatten. Unsere eigenen Verluste halten sich mit knapp 200 verlorenen Panzerfahrzeugen und etwa 7.000 Gefallenen noch in Grenzen. Einzig die Zahl der Verwundeten scheint mit knapp 25.000 leicht erhöht zu sein.




    Anbei noch ein paar Impressionen unserer Frontberichterstatter:






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  • Zug 003 - 03. Juli 1941 bis 10. Juli 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Kriegsbeitritt - Ungern erklärt: "Wir kämpfen zusammen mit dem Deutschen Reich!"+++ +++Diplomatische Beziehungen zwischen Sowjetunion und Finnland kühlen sich stark ab+++ +++Speerspitzen der Deutschen Einheiten leiden unter Treibstoffmangel+++ +++Mehr als 170.000 Kriegsgefange um Lemberg+++




    Die langen Durchsatzwege für Treibstoff und Nachschub bremsen nun doch deutlich unsere Vorwärtsbewegung. Eine Zwangspause für unsere Speerspitzen scheint unausweichlich. Die Infanterie wird es freuen, denn diese kann nun die Entfernung zur motorisierten Spitze deutlich verringern. Als logische Konsequenz müssen wir allerdings konstatieren, dass vor allem in den Bereichen Nord und Mitte kaum mehr als ein paar Dutzend Kilometer Landgewinn zu verzeichnen war. Lediglich die Verbände der Heeresgruppe Süd, namentlich Einheiten der 1. Panzer Gruppe von Kleist, konnten deutliche Erfolge erzielen.
    Doch zunächst zurück in den Norden: Bei stetig weiter steigendem Druck auf die sowjetischen Einheiten in Kurland ist es unseren Bodentruppen gelungen, nachdem die Hafenanlagen von Windau im Feuersturm aus der Luft (ca. 250 Flugzeuge griffen in drei Wellen an) vernichtet wurden, die Stadt dem Feinde zu entreißen. Damit verlor der Sowjet die letzte Verbindung zum Mutterland (1). Die Verteidiger werden wohl in den nächsten Wochen kapitulieren, oder ganz von uns aufgerieben, da weder Nachschub, noch Entsatz oder Verstärkung mehr erwartet werden können. Bei Pskov sind es dem XXXXI. & LVI. Panzerkorps gelungen, strategisch günstige Ausgangsstellungen für einen Angriff auf die Stadt einzunehmen. Aufgrund der weiten Nachschubwege und mangelnder Luftunterstützung werden beide Kops jedoch nicht in den kommenden Wochen vorrücken können. Damit verstreicht leider die Chance, an dieser Stelle tiefer ins Feindesland vorzustoßen, da es die sowjetische Führung bisher noch nicht geschafft hat, an diesem Abschnitt eine geordnete Abwehr aufzustellen. Horrende Verluste der Roten Armee sind sowohl die Ursache, als auch die Folge dafür. Der nachrückenden Infanterie ist es aber derweil gelungen, an vielen Stellen die Düna zu überschreiten. Wichtig ist außerdem, dass mehrere finnische Divisionen und Einheiten ab kommender Woche bereit sind, gegen die Bolschewiki ins Feld zu ziehen. Wir erwarten in den kommenden Tagen eine ofizielle Kriegserklärung der Finnen an die Sowjets.
    In der Heeresgruppe Mitte gestaltet sich die Nachschubsituation nicht anders, wie in der Heeresgruppe Nord. In der Folge konnten die Einheiten nicht weiter Vorrücken und gesicherte Verteidigungstellungen einnehmen. Dies nahm der Sowjet rund 25 km nördlich von Smolensk wahr und startete, sowohl nördlich, als auch südwestlich von Smolensk eine Gegenoffensive. Bei den Kämpfen musste die 18. Motorisierte Division in schweren Kämpfen zurückweichen (2). Bei den Rückzugsgefechten gelang es, dem Feind trotz dessen zahlenmäßiger Überlegenheit, große Verluste beizubringen. So verlor der Russe neben 1.000 Mann auch 19 Panzer. Den rund 14.000 Landsern der 18. Moteriserten Division standen etwa 72.000 Sowjets aus drei Schützendivisionen gegenüber. 30 Kilometer nördlich von Mogilev drangen sowjetische Fallschirmjägerbrigaden zwischen den derzeit recht weit auseinander stehenden Einheiten etwa 50 Kilometer tief hinter unsere Linien, nachdem sie den Dnjepr unbemerkt überschritten hatten (3). Erschwerend kommt hinzu, dass die motorisierten Einheiten in diesem Bereich, aufgrund der schwierigen Versorgungslage, kaum zu Kampfhandlungen fähig sind. Nichtsdestotrotz ist es von äußerster Wichtigkeit, dass nach der Besetzung von Mogilev unsere Truppen noch in dieser Woche über den Dnjepr gelangen, da der Feind auf dem gegenüberliegenden Flussufer bereits damit begonnen hat, Verschanzungen auszuheben. Ein Übergang und die Bildung eines Brückenkopf am östlichen Dnjepr-Ufer muss um jeden Preis erreicht werden.
    Der Heeresgruppe Süd gelang es derweil, zusammen mit rumänischen Einheiten, mehrere sowjetische Städte aus ihrem zu befreien. Jedoch formiert sich auch hier immer größerer Widerstand gegen unseren Vormarsch. Anzumerken is, dass im laufe der letzten Woche es der 17. Armee gelang, die Kessel von Lemberg aufzulösen (4). Rund 170.000 sowjetische Kriegsgefange konnten hier genommen werden. Mittlerweile summieren sich die Verluste der Roten Armee auf fast 700.000 Mann und 5.000 Panzer. Rumänische Einheiten haben unterdesen in großer Breite den Dnjestr überschritten und mit der Eroberung Kishinev das Tor nach Odessa aufgestoßen.



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  • Zug 004 - 10. Juli 1941 bis 17. Juli 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Auslieferung der neuen Bf109 F4 Modelle an die Stäbe der Jagdgeschwader 3, 52, 53 & 54+++ +++General der Infanterie Joachim von Kortzfleisch (XI. Armeekorps): "Ich habe meine Fähigkeiten in der mechanisierten Kriegsführung verbessern können."+++ +++9. Panzerdivision & SS Motorisierte Division Viking bei Zangenmanöver um Vinnitsa durch sowjetische Gegenangriffe von der eigenen Truppe getrennt+++ +++20. Panzerdivision bei Vorstoß auf Velikie Luki durch sowjetischen Gegenangriff abgeschnitten+++ +++Auslieferung von PzKpfW IVf rollt an+++ +++Kessel im südlichen Kurland aufgelöst+++ +++Finnische Truppen starten Offensive in Karelien+++



    Einheiten des I. Armeekorps ist es nun gelungen, den Kessel im südlichen Kurland aufzulösen (1). Dabei konnten rund 120.000 sowjetische Soldaten als Kriegsgefangene genommen werden. Das Groß der 18. Armee kann nun weiter Richtung Tallinn vorstoßen. Bei Pskov gelang es General der Infanterie Erich von Manstein und General der Panzertruppe Hans-Georg Reinhardt, trotz schwieriger Nachschublage, eine kleine Offensive gegen die Stadt zu starten (2). Dabei konnte die Stadt weitgehend flankiert und erste Vorbereitungen zur Einkesselung von Pleskau abgeschlossen werden. Da die Nachschubsituation sich täglich verbessert, kann unter besten Voraussetzungen eventuell schon kommende Woche der Kessel geschlossen werden. Die Divisionen des II. Armeekorps haben unterdessen zu den Panzerspitzen aufgeschlossen und sichern die Flanken ab.



    Um Pskov sind die ersten Kämpfe entbrannt. Außerdem wurde nur wenige Kilometer vor Velikie Luki die 20. PD eingeschlossen.


    In der Heeresgruppe Mitte gab es ebenfalls Bemühungen, einen Angriff auf Smolensk vorzubereiten. So gelang es der 500. Lehr Motorisierten Brigade, gute 10 Kilometer westlich der Stadt, den Dnjepr zü überwinden. Allerdings warf ein sowjetischer Gegenangriff mit rund 80.000 Soldaten, die rund 6.000 Mann der Lehr-Brigade wieder zurück über den Dnjepr (4). Immerhin konnten zwölf Panzerfahrzeuge der Roten Armee unbrauchbar gemacht werden. Der 20. Panzerdivision gelang es derweil bei einem Vorstoß, bis auf 20 Kilometer an das Stadtzentrum von Velikie Luki vorzurücken. Unglücklicherweise konnte aber von keinen Einheiten Flankenschutz gegeben werden, so dass es dem Russe gelang, die Division vom Rest des Korps zu trennen. Innerhalb weniger Tage sollte allerdings Entsatz durch Einheiten der 9. Armee erfolgen (3). Entlang des Dnjepr ist es unglücklicherweise unseren Truppen nicht gelungen, den Fluss zu überwinden. Lediglich die eingedrungenen Fallschirmjäger-Brigaden konnten zurück in den Fluss geworfen und vernichtet werden.



    Ein erster Versuch der 500. Lehr-Brigade, westlich von Smolensk über den Dnjepr zu gehen, wurde durch einen sowjetischen Gegenangriff unterbunden.


    Im Süden ist es der 1. Panzer Armee gelungen, weitere Einheiten einzukesseln. Dabei wurde die Stadt Schytomyr durch unsere Truppen besetzt. Ein Zangenangriff von der SS Division Viking und der 9. Panzerdivision hatte zum Ziel, die Stadt Winniza abzuriegeln und so mehrere Garnisionstruppen einzuschließen. Doch aufgrund der weit abgeschlagenen eigenen Infanterieverbände gelang es Einheiten der Roten Armee, beide genannten Divisionen von den Versorgungswegen abzutrennen (5). Durch weitere Einheiten der 1. Panzer Gruppe erwarten wir allerdings in den nächsten Tagen einen Entsatz der beiden Divisionen, sowie die vollständige Abriegelung von Winniza. Die Einheiten der 3. Rumänischen Armee stehen unterdessen keine 100 Kilometer mehr von Odessa.



    Durch eine größere Gegenoffensive sind zwei Divisionen beim Versuch Vinnitsa einzukesseln selber von den eigenen Linien getrennt wurden. Weiter nördlich stehen unsere Truppen nur noch rund 60 Kilometer von Kiew entfernt.


    Der Feldbahndienst ist bemüht, zerstörte Gleise wieder herzustellen und vorhande Gleise auf unsere Spurweite umzuspuren. Ende der kommenden Woche wird erwartet, dass die Bahnlinie Königsberg-Kaunas-Vilnus-Minsk wieder voll einsatzbereit ist. Die Strecke Königsberg-Riga ist mittlerweile wieder von Zügen befahrbar. Wir erwarten zudem, dass sowohl Lemberg, als auch Tarnopol innerhalb der nächsten 14 Tage wieder ans Eisenbahnnetz gelangen. Unseren Versorgungseinheiten wird damit die Arbeit deutlich leichter gemacht und auch die Verlustraten bei LKWs sollte beständig zurück gehen.
    Desweiteren ist es, nach vier Wochen Kampfeinsatz an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen:
    Innerhalb von vier Wochen ist es uns gelungen, stellenweise bis zu 400 Kilometer ins Feindesland vorzustoßen. Anfänglich war die Rote Armee dermaßen von unserem Präventivschlag überrascht, dass über breite Frontabschnitte keine geordnete Verteidigung der Sowjets zu erkennen war. Auch die Reserveeinheiten der Sowjetunion hatten mit starken Auflösungserscheinungen zu kämpfen. Im südlichen Abschnitt hatten unsere Truppen mit den meisten Hürden zu kämpfen, konnten aber auch mit mehreren gutgeplanten Manövern dem Sowjet viele Verluste beibringen. Mittlerweile scheint jedoch der erste Schock bei der Roten Armee überwunden zu sein und erste geschlossene Verteidigungslinien werden ausgehoben. Dies hat zur Folge, dass auch unsere Verlustzahlen ansteigen. Dennoch ist es noch kein Verlgeich zur Roten Armee. Verloren wir 56.000 Mann, davon 14.000 Gefallene mit den fast 850.000 Mann, die der Roten Armee verloren gingen (66.000 Gefallene, 610.000 Kriegsgefangene), sowie die materiellen Verluste, stehen wir auch im Verhältnis sehr gut da. Bemerkenswert ist, dass wir bereits über 5.700 Panzer, 2.000 Spähpanzer und 10.000 Geschütze vernichten konnten, während unsere eigenen Verluste sich auf nur 400 Panzer, 90 Spähpanzer und 660 Geschütze beschränken. Ein noch krasseres Bild zeichnet sich bei der Luftwaffe ab. Gingen uns nicht einmal 300 Flugzeuge, davon die Hälfte Höhenbomber, verloren, verlor die sowjetische Luftwaffe 5.800 Flugzeuge, wovon über 3/4 bereits auf dem Boden zerstört werden konnten. Das Luftsiegverhältnis steht mit 661:55 deutlich zu unseren Gunsten. Ohne auch nur eine einzige Division zu verlieren ist es uns gelungen, 35 Infanterie-, 14 Panzer-, 8 Motorisierte, 4 Kavallerie- und 1 Gebirgsinfanteriedivision zu zerschlagen. Hinzu kommen unzählige Regimenter, Battaillone und Brigaden. All das zeigt uns, wie überlegen unsere Technik denen der Sowjets ist und das der Krieg noch immer zu Weihnachten vorbei sein wird.




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  • Zug 005 - 17. Juli 1941 bis 24. Juli 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Kommandowechsel im LIV. Armeekorps & LVII. Panzerkorps+++ +++Vinnitsa kampflos genommen+++ +++Dnjepr bei Mogilev überschritten+++ +++Harte Kämpfe am südlichen Bug+++ +++Erfolgreicher Entsatz aller eingeschlossenen Divisionen+++




    Nach harten Kämpfen im Bereich der Heeresgruppe Süd musste der glücklose General der Kavallerie Erik Hansen seinen Posten im LIV. Armeekorps räumen. Er wurde zur Führerreserve versetzt. Ihm folgt vom LVII. Panzerkorps der General der Panzertruppe Adolf Kuntzen. Hansen wird durch den hochmotivierten und in diesen Tagen erst zum Generalleutnant beförderten Walter Weiss ersetzt. Kuntzen Ablöse ist der ebenfalls erst vor wenigen Tagen befördete Generalleutnant Hermann Balck. Der Führer und der Führungsstab des OKW erwarten zügige Resultate von beiden neuen Männern. So soll Weiss über den südlichen Bug stoßen, während von Balck zügige Erfolge bei Smolensk gefordert werden.



    Finnischen Truppen ist es in den ersten Tagen seit dem Kriegseintritt gelungen, weit nach Karelien vorzudringen. Dabei konnte die sowjetische Verteidigungslinie auf weiter Front durchbrochen werden. Derzeit stoßen zwei finnische Armeen mit Unterstützung von Deutschen Truppen sowohl nördlich, als auch südlich des Ladogasees vor (1). Ziel ist es eine stabile Front entlang der Flüsse Swir und Newa zu bilden und die Deutschen Truppen beim Angriff auf Leningrad zu unterstützen. Den Einheiten der 4. Panzer Armee, sowie der 16. Armee ist es in den letzten Tagen unterdessen gelungen, die Stadt Pskov einzukesseln (2). Außerdem sind die Truppen des LVI. Panzerkorps bis an die Vororte von Novgorod vorgerückt. In der Ferne sind bereits die Häuse der Stadt am Ilmensee zu erkennen.



    Finnland startet gut in seine Offensive gegen die Sowjets. Mehrere tausend Kriegsgefange können genommen werden.




    Der Kessel um Pskov steht. Auch Novgorod kommt langsam in Sicht.


    Auch der Vormarsch auf Velikie Luki verläuft nach Plan. Nachdem die 102., 106., 129. & 251. Infanteriedivision erfolgreich den Entsatz der 20. Panzerdivision durchführen konnten, stehen nun die Truppen der 9. Armee nur noch wenige Kilometer vor der Stadt (3). Bei Mogilev ist es indes, sowohl nördlich, als auch südlich, gelungen, mehrere Brückenköpfe am Ostufer des Dnjepr zu errichten. Nach bekanntwerden des Übersetzen unserer Truppen hat die Rote Armee damit begonnen, ihre Truppen weiter nach Osten, über die Ufer der Oster und der Pronya zu verlegen (4). Jetzt ist hier schnelles Nachrücken gefragt, damit diese beiden Nebenflüsse auch so schnell wie möglich überquert werden können. Danach ist der Weg für eine Umschließung Smolensk frei.



    Velikie Luki ist nur noch einen Steinwurf entfernt.



    Und auch bei Mogilev kommt die Front wieder in Bewegung. Infanterie- & Panzerverbände haben den Dnjepr hinter sich gelassen.


    Im südlichen Frontabschnitt liefern sich derweil unsere tapferen Truppen erbitterte Gefechte mit den sowjetischen Verteidigern. Nachdem es gelang, die beiden hier eingeschlossenen Divisionen rauszuhauen, trat der Russe, wenn auch unter hohen Verlusten zum Gegenangriff an. Eigene Divisionen mussten durch die schiere Masse an Mensch und Material zurückweichen, um die Hauptlast des Angriffs ins Leere laufen zu lassen. Wenngleich Kiew nur noch gut 50 Kilometer entfernt liegt, so spielen sich entlang des südlichen Bug dramatische Szenen ab. Mit fast 200.000 Mann und mehreren hundert Panzerfahrzeugen trat der Russe an verschiedenen Schwerpunkten an, um die Bahnlinie Proskurov-Odessa wieder unter seine Kontrolle zu bringen (5). Dies gelang ihn aufgrund seiner drückenden Überlegenheit auch nördlich von Tultschyn. Allerdings werden in dieser Woche unsere Truppen dem Sowjet entgegen treten und zusammen mit rumänischen Verbänden ihn von der Bahnlinie vertreiben. Weitere rumänischen Einheiten marschieren derweil weiter auf Odessa. Wir gehen davon aus, dass der Sowjet letztlich Truppen vom Bug abziehen muss, um diese wichtige Hafenstadt am Schwarzen Meer zu schützen.



    Im Süden toben schwere Kämpfe. Mehrere Kessel konnten dennoch geschlagen werden.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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  • Zug 006 - 24. Juli 1941 bis 31. Juli 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Gneisenau & Scharnhorst bei größtem britischen Luftangriff in La Pallice beschädigt+++ +++Finnland versucht die Ortschaft Hanko zurück zuerobern+++ +++Führungswechsel im slowakischen Korps+++ +++Finnland bricht Beziehungen zu Großbritannien ab+++ +++Pskovkessel aufgelöst+++ +++Nachschubsorgen bei den Fronteinheiten+++ +++Versorgungsprobleme bei Flüchtlingen vor britischen Bombenterror+++




    Aus einer Meldung aus dem slowakischen Oberkommando geht hervor, dass General II. Triedy Anton Pulanich durch General II. Triedy Jozef Turanec erstzt wird. Pulanich wird in die Führerreserve zurück versetzt. Das slowakische Oberkommando erhofft sich durch die Personaländerung neue Initiativen von den von ihr geführten Truppen. Dies ist auf den eher mäßigen Einsatz und das Verlangen des OKH nach größerer slowakischer Beteiligung zurück zuführen.




    Auch aus Finnland gibt es neues zu berichten. Während die finnischen Truppen weiter in Karelien vormarschieren, hat unser nördlicher Verbündeter damit begonnen, die Stadt Hanko, welche seit dem Ende des Winterkrieges von sowjetischen Truppen besetzt ist, zu räumen. Dabei kam es zu schweren Gefechten des I. Finnischen Korps mit verschiedenen Küstenbrigaden und den sowjetischen Einheiten, bestehend aus zwei Befestigungsbrigaden und einer Garnisionsbrigade. Die Versorgung dieser Brigaden erfolgt derzeit von Leningrad aus.
    Die Heeresgruppe Nord konnte im Verlauf der letzten Woche weitere Geländegewinne erzielen. Besonders westlich des Peipussee gelang es der 18. Armee, weite Teile des Landes zu besetzen. Der Kessel von Pskov konnte zwischenzeitlich durch Truppen des X. Armeekorps zerschlagen wurden (1). Annähernd 100.000 Kriegsgefange konnten so genommen werden. Die Gesamtverluste an Menschen betragen mittlerweile über 1,1 Mann, wobei 87.000 Gefallenen, 220.000 Verwundeten und 792.000 Kriegsgefangenen ausgegangen werden kann. Laut unseren Dienststellen belaufen sich unsere Verluste dagegen gerade einmal auf 92.000 Mann, wovon 66.000 Verwundete, 1.000 Gefangene und 24.000 Gefallene entfallen. Der 4. Panzergruppe ist es gelungen, den engen Vorstoßraum in Richtung Novgorod aufzweiten. Allerdings macht sich erneut eine mangelnde Versorgung der Truppe bemerkbar. Zwar ist der Petroleumdurchsatz mittlerweile besser geworden und Munition kommt auch genügend zur Front, doch fehlt es nun an nötigen sonstigen Versorgungsgütern.




    Die Flanken sind für einen Vorstoß auf Novgorod nun gesichert.


    Der Heeresgruppe Mitte ist es gelungen, südlich von Mogilev einen Brückenkopf von etwa 1.500 Quadratkilometern am östlichen Ufer der Oster zu schlagen. Die Truppen werden nun noch weiter östlich vorrücken und dann nach Norden schwenken, um die Stadt Smolensk endgültig zu umzingeln. Derweil ist direkt westlich von Smolensk ein Vorstoß über den Dnjepr erfolgt. Hermann Balck wollte hier gleich ein Zeichen setzen und dem OKH beweisen, dass er der richtige Mann für diesen Posten ist. Etwas weiter südlich sind unsere Truppen, bei Gomel, auf hartnäckige Verteidiger gestoßen. So ist nicht zu erwarten, dass die Stadt im Handstreich genommen werden kann. Hier muss das Armeeoberkommando der 4. Armee weitere Plänge ausarbeiten, um diese Stadt zu nehmen. An der linken Flanke der Heeresgruppe mitte gab es derweil schwere Kämpfe um die Stadt Velikie Luki. Noch ist es unseren Truppen dort nicht gelungen, den Feind aus der Stadt zu drängen. Jedoch wird die 9. Armee im verlaufe der kommenden Woche noch einmal alles nach Velikie Luki werfen, um dann auf Rzhev weiter zu gehen.



    Die Oster ist südlich von Mogilev überschritten.



    Kämpfe bei Smolenks.


    Im Kampfbereich der Heeresgruppe Süd ist es mittlerweile gelungen, ganz nah an Kiew heranzukommen. Nur noch wenige Kilometer trennen die 16. Motorisierte Division von den Stadtgrenzen. Sobald die Stadt genommen ist, muss es so schnell es geht gelingen, den mittlerweile an dieser Stelle sehr breiten Dnjepr zu überqueren. Generalleutnant Weiss ist es gelungen, nach dem er den Posten von Generalleutnant Hansen übernommen hat, mit seinen Truppen bis an den südlichen Bug zu stoßen. Auch konnte der Russe von der Eisenbahnlinie nach Odessa verdrängt werden, was den Vormarsch der rumänischen Truppen auf die Hafenstadt erleichtern sollte. Insgesamt bleibt aber im Süden festzustellen, dass es der Roten Armee gelungen ist, eine etwas stabilere Front aufzubauen. Zwar können unsere Truppen nach wie vor viranrücken, doch ist das Tempo mittlerweile deutlich gedrosselt, was dazu führt, dass sich der Sowjet wichtige Zeit erkaufen kann.



    In Kiew dringt der Gefechtslärm in ruhigen Nächten mittlerweile bis in die Innenstadt. Ersten Berichten zufolge sind auch bereits Granaten in der Stadt eingeschlagen.

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  • Zug 007 - 31. Juli 1941 bis 7. August 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Sowjetische Luftwaffeneinheiten greifen bei Nacht mehrfach Berlin an - Schäden nur gering+++ +++Durchbruch im Raum Kiew & Vinnitsa+++ +++Iran und Afghanistan weisen Deutsche aus+++ +++Sowjetische Gegenoffensive nördlich von Smolensk+++ +++Durchbruch im südlichen Frontabschnitt bei Smolensk+++ +++Sowjets verlieren mehrere tausend Panzer in nur einer Woche+++ +++Stalin übernimmt den Oberbefehl über die Rote Armee+++




    Unsere finnischen Verbündeten haben ihre festgesteckten Ziele fast erreicht. Der Führer verhandelt derzeit mit der finnischen Regierung, das ihre Truppen weiter Richtung Süden vorstoßen. Berichten der Aufklärung zufolge würde dies aber nur passieren, wenn unsere Truppen es schaffen, Leningrad zu nehmen. Die Heeresgruppe Nord konnte inzwischen das gesamte Baltikum besetzen. Tallinn ging kampflos in unsere Hände über. Südöstlich des Peipussee sind unterdessen unsere Offensivbemühungen festgefahren. Den Mobilen Einheiten mangelt es an Petroleum, Ersatzteilen und anderen Versorgungsgütern und der Russe hat damit begonnen größere Verteidigungsstellungen auszuheben. Auch im nördlichen Bereich der Heeresgruppe Mitte hat sich die offensive am massiven Widerstand der sowjetischen Verteidiger kurzfristig festgefahren. In Velikie Luki sind erbitterte Häuserkämpfe ausgebrochen und mit einer Gegenoffensive zwischen Velikie Luki und Smolensk bedrängt der Feind unsere Flanken. Das 2. Regiment der der 19. Panzerdivision musste sich unter dem Druck des sowjetischen Angriffs und dem Mangel an Versorgungsgütern vom Feind absetzen. Diese Rückzugsbewegung musste teuer erkauft werden und konnte nur durch den Verlust von 11 eigenen Panzern gegen 49 Feindpanzer erreicht werden.



    Es wird erwartet, dass Balck durch einen geeigneteren Kandiaten ersetzt wird. Derzeit steht Walter Model auf der Wunschliste von Generaloberst Hoth (3. Panzer Armee) ganz oben. Generalleutnant Model führt derzeit kein eigenes Kommando. Südlich von Smolensk hingegen konnten die Truppen der Armeekorps und Panzerkorps der Heeresgruppe Mitte eine Breche in die Linie der sowjetischen Verteidiger schlagen und erneut gegen sich erbittert wehrende Feinde Landgewinne erziehlen (1). Smolensk ist so gut wie gefallen!




    Um Smolensk toben heftige Kämpfe. Die schlechte Versorgungslage setzen unseren Truppen zusätzlich zu. Dennoch muss in nächster Zeit ein Durchbruch erfolgen.


    Die größten Fortschritte jedoch sind im südlichen Kampfraum zu verzeichnen. Mit einem Manöver, welches einem Hursarenritt glich, gelang es General Werner Kempf und seinen Truppen vom XXXXVIII. Panzerkorps etwa 50 Kilometer südöstlich von Kiew den Dnjepr zu überschreiten. Kurz nachdem die Einheiten den Fluss hinter sich gelassen haben, hat die Rote Armee im großen Stil angefangen, ihre Einheiten aus dem Raum Kiew abzuziehen um eine Einkesselung zu vermeiden. Hier haben wir es vielleicht verpasst, mehrere hunderttausend Mann der Sowjets gefangen nehmen zu können. Dennoch befinden sich etwa 5 Divsionen in ein paar Brigaden noch im Raum Kiew. Kaum genug um die ausgehobenen Verteidigungsstellungen effizient halten zu können.



    Der 11. & 16. Panzerdivision ist es gelungen, südöstlich von Kiew den Dnjepr zu überschreiten. Eine Einschließung Kiews scheint nun möglich, genauso wie ein rasches Vorrücken auf Kharkov.


    Noch weiter südlich gelang ein ähnliches Husarenstück den Einheiten des XIV. Panzerkorps unter General Gustav von Wietersheim. Allen voran die 9. Panzerdivision und die Motorisierte SS Division Leibstandarte Adolf Hitler konnten nach einem Durchbruch über Tikich und Sinyukha bis nach Kirovograd Cherkassy stoßen. Der SS Disvision Wiking gelang es entlang des südlichen Bug vier Divisionen, darunter die 3. Garde-Schützendivision und eine Panzerdivsion, sowie die 2. Marine-Infanterie-Brigade von ihren Linien abzuschneiden. Im gesamten Großraum gelang es, die 6. Russische Armee einzukesseln. Auch das Hauptquartier befindet sich derzeit in der Umschließung. Durch diesen massiven Durchbruch sah sich die Führung der Roten Armee wohl gezwungen, ihre bisherigen Verteidigungs- und Aufstellungsräume aufzugeben und wich über 100 Kilometer nach Osten, bis Nikolaev zurück. Damit ist das Tor zur Krim nicht mehr weit. Auch die Hafenstadt Odessa scheint, Aufklärungsberichten zufolge von Militäreinheiten geräumt worden zu sein. Panikartig müssen die sowjetischen Garnisionstruppen die Stadt verlassen haben.




    Nach dem Durchbruch um Raum Vinnitsa und der folgenden Einkesselung der 6. Russischen Armee zog sich die Rote Armee in die Tiefen des Dnjepr Beckens zurück.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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  • Zug 008 - 7. August 1941 bis 14. August 1941:



    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Generalleutnant Walter Model neuer Korpskommandant im LVII. Panzerkorps+++ +++Stalin ernennt sich selbst zum Oberbefehlshaber der Roten Armee+++ +++200.000 Kriegsgefangene nach Auflösung der Kessel südlich von Kiew+++ +++Japan erklärt die Generalmobilmachung+++ +++Köln und Berlin durch bisher schwerste britische Bombenangriffe getroffen+++ +++Kirovograd kampflos besetzt, daraufhin folgte eine sowjetische Gegenoffensive+++ +++Durchbruch bei Smolensk - Rote Armee beginnt sich abzusetzen+++ +++circa 30 sowjetische Divisionen, darunter 3 Panzerdivisonen, entlang der Front eingeschlossen+++



    Der Heeresgruppe Nord gelang es im Verlauf der vergangenen Woche, bis an die Luga vorzustoßen. Dabei konnten fast 15 Divisionen eingeschlossen werden (1). Die Einheiten der 18. Armee werden diesen Kessel in der kommenden Woche auflösen. Außerdem soll ein weiterer Vorstoß in Richtung Leningrad und Novgorod erfolgen. Die 16. Armee soll südlich des Ilmen bis an die Pola stoßen und auf weitere Befehle warten. Noch etwas weiter nördlich ist es den finnischen Truppen gelungen, bis auf wenige Kilometer an Leningrad heranzurücken. Weiter südlich stehende Einheiten werden die Finnen allerdings, so wie im Protokoll über ihren Kriegseintritt festgelegt nicht angreifen, sondern lediglich ihre Gebiete verteidigen. Die Russen stehen an diesem Frontabschnitt derzeit in sturer Verteidigungshaltung tief gestaffelt, so dass ein weiteres Vorgehen in Richtung Leningrad sicher einige Zeit in Anspurch nehmen wird.



    Novgorod liegt noch immer circa 10 Kilometer entfernt. Beachtlich ist der Kessel zwischen Luga und Plyussa. Unter den rund 15 Divisionen befinden sich auch zwei Panzerdivisionen.


    Im Frontabschnitt Mitte gelang der 10. Panzerdivision ein Durchbruch zwischen Dnjepr und Oster. Nachströmenden motorisierten und gepanzerten Einheiten gelang es, bis zu 90 Kilometer in die Tiefe des sowjetischen Raumes zu stoßen. Vom Durchbruch überrarscht und sich der Gefahr des eingeschlossen werdens bewusst, begann die sowjetische Armeeführung, die Garnisionen und Einheiten in und um Smolensk in den Raum um Vyazma zurückzulegen (2). Der Durchbruch gelang wohl vor allem, weil der neue Kommandant des LVII. Panzerkorps mit einem strategischen und taktischen Coups in seiner neuen Verwendung aufwartete. Vyazma liegt noch etwa 30 Kilometer vor den Einheiten der 7. Panzerdivision. Sobald Vyazma genommen ist, sind es noch rund 150 Kilometer bis Moskau und Kreml. An der Einmündung der Pronya in die Oster, etwa 100 Kilometer südlich von Smolensk, gelang es, sieben sowjetische Divisionen einzukesseln. Diese setzen sich zusammen aus vier Kavalleriedivisionen, einer Panzerdivision, einer motorisierten Division und einer Schützendivision. Einheiten des XXXXIII. und IX. Armeekorps der 4. Armee werden diesen Kessel in den kommenden Tagen niederkämpfen. Am südlichen Abschnitt der Heeresgruppe Mitte befinden sich mehrere Einheiten derzeit in einem Manöver, um die Stadt Gomel einzuschließen. Desweiteren kann vermeldet werden, dass der Dnjepr bis auf eine kurze Strecke von rund 30 Kilometern komplett in unserer Hand ist.



    Der Durchbruch südlich von Smolenks hat einen gewaltigen Brückenkopf zur Folge. Die Rote Armee hat unterdessen damit begonnen, ihre Einheiten aus Smolensk abzuziehen.



    Generalleutnant Walter Model ist neuer Kommandant des LVII. Panzerkorps. Er brachte den Durchbruch südlich von Kiew.


    Die Meldungen der Heeresgruppe Süd zeigen sowohl positive Seiten, als auch eine Schreckensnachricht. Getreu dem Motto, Augen zu und durch gibt es folgendes zu vermelden: Nach einem Vorstoß durch den General der Panzertruppe Gustav von Wietersheim (XIV. Panzerkorps) entlang der Bahnlinie Kirovograd - Dnepropetrovsk, wurde durch den Kommandanten der Flankenschutz zugunsten eines schnellen Vorstoßes vernachlässigt. Dies erkannten die Befehlshaber verschiedener mobiler sowjetischer Verbände und stießen in den Angriffskeil (4). Die Folge ist nun, dass die 9. Panzerdivision, sowie die Leibstandarde Adolf Hitler Motorisierte SS Division bis zu 80 Kilometer hinter den feindlichen Linien eingeschlossen sind. Damit ist Mensch und Material unnötig in Gefahr geraten. Über die Folgen dieser Entwicklung für General von Wietersheim wird die Heeresführung noch beraten müssen. Oberste Priorität hat nun, diese Einheiten rauszuhauen. Durch diese Schreckensmeldung ging die Meldung der vollständigen umschließung Kiews (3), samt einer Garnision von sechs Divisionen und zwei Luftlandebrigaden, sowie der kampflosen Besetzung Kirovograds unter. Zwischen Tscherkassy und Kirvograd startete der Russe eine Gegenoffensive, welche jedoch durch kampfwerte und erfahrene Truppen ohne größere Probleme und für die Rote Armee mit hohem Blutzoll, abgewehrt werden konnte. Rumänische Einheiten haben mittlerweile die Randbezirke von Odessa erreicht. Da eine Umschließung und die Zerstörung der Hafenanlagen nicht rechtzeitig vorgenommen werden konnte, gelang es den sowjetischen Verbänden, sich aus der Hafenstadt zurückzuziehen. Vornehmlich nach Nikolaev, sowie in Richtung Sewastopol über das Schwarze Meer wurden wohl die Einheiten evakuiert. Odessa wird nun lediglich von einer kleinen Garnision, bestehend aus zwei NKWD Regimentern sowie einigen Bunkerbesatzungen gehalten. Wir erwarten von unseren Verbündeten in der kommenden Woche die Einnahme von Odessa.



    Der Kessel von Kiew. Die Wand ist zwar noch dünn, sie hielt aber dennoch.




    Der Entsatz der eingeschlossenen Einheiten hat oberste Priorität. Der Verlust einer Panzerdivision wäre verheerend.



    Aufstellung der Kämpfe der sowjetischen Gegenoffensive.

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  • Zug 009 - 14. August 1941 bis 21. August 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Entsatz von Deutsche Divisionen im Dnjepr-Bogen+++ +++Kiew im Sturm erobert+++ +++Oberkommando empfiehlt Moskau als vorrangiges Ziel, welches aufgrund der Witterungbedingungen spätestens bis Oktober genommen werden sollte+++ +++Dänisches Parlament Folketing verbietet die kommunistische Partei+++




    Der Vormarsch unserer Truppen geht in großen Schritten weiter voran. Truppen des I. Armeekorps, XXVI. Armeekorps und L. Armeekorps konnten die Narva überschreiten und eine Frontlinie entlang des Flusses Luga errichten. Truppen des LVI Panzerkorps haben zur selben Zeit den Ilmensee erreicht und rücken entlang der Küste des Gewässers vor. Südlich des Ilmensees gelang es, eine Frontlinie entlang des Lovat zu errichten. In der Folge des Vorrückens unserer Truppen wurde der Kessel nördlich von Pskov aufgelöst und mehrere zehntausend Rotarmisten als Kriegsgefangene genommen (1). Außerdem gelang es dem Feldbahndienst, die Zugstrecke Riga - Pskov umzuspuren und wieder in Betrieb zu nehmen. Damit ist die Versorgung der Truppen der Heeresgruppe Nord gesichert und der Angriff auf Nowgorod sollte erleichtert werden.



    Während der Vormarsch auf Leningrad weiter geht, gleicht den Aufklärungsberichten zufolge die Stadt mittlerweile einer riesigen Festung.


    Den Einheiten der Heeresgruppe Mitte gelang es im Verlauf der letzten Woche, die Stadt Gomel kampflos zu nehmen. Nach dem Durchbruch bei Smolensk begann die gesamte Rote Armee in diesem Abschnitt mit einem gewaltigen Rückzug entlang einer Frontbreite von mehreren hundert Kilometern. Zwar konnten unsere schnell nachrückenden Einheiten um Smolenks einen Bogen schlagen und so eine handvoll Feinddivisionen von ihrer Hauptkampflinie abschneiden, doch konnte das Gros der Einheiten sich sicher weiter Richtung Osten absetzen (2). Im Zuge der Verfolgung der Roten Armee gelang es General der Panzertruppe Leo Geyr von Schweppenburg und dem XXIV. Panzerkorps, bis kurz vor die Stadt Bryansk vorzurücken. Dank dieser Vorstöße ist Moskau nur noch etwa 200 Kilometer von der Front entfernt. Außerdem entschied der Führer, den Kommandanten des VIII. Fliegerkorps, General der Luftwaffe Wolfram von Richthofen, mit Wirkung vom 21. August, zum Generaloberst zu befördern. Damit honoriert der Führer die Leistungen der Einheiten des VIII. Fliegerkorps, unter welchem unter anderem auch Einheiten des StG2 Immelmann kämpfen.
    Die kommende Woche werden Einheiten der 403. Sicherungsdivision damit beginnen, die, laut Aufklährungsberichten feindfreie Stadt Smolensk zu besetzen. Desweiteren wird erwartet, dass sich unsere Truppen zum Sturm auf Moskau rüsten. Das OKH hat dem Führer in seinen Überlegungen mitgeteilt, dass Moskau bis Ende Oktober genommen werden muss, da sonst Schlamm und Matsch drohen und unsere Truppen für den darauf folgenden russischen Winter nicht zur genüge ausgerüstet sind. Eine Stellungnahme des Führers steht derzeit noch aus.



    Smolensk ist so gut wie genommen. Bryansk ist mittlerweile in Reichweite der Artillerie. Bis Moskau ist es ebenso nur noch ein Steinwurf.



    Generaloberst Wolfram von Richthofen ist neuer Generaloberst.



    Im Süden konnte nach erbitterten Kämpfen die ukrainische Stadt Kiew genommen werden. Auch hier gelang es den eingeschlossenen sowjetischen Einheiten nicht, unseren massierten Angriffen zu widerstehen. Es konnten insgesamt über 100.000 sowjetische Kriegsgefangene genommen werden, was in der Summe zu fast 200.000 gefangenen sowjetischen Soldaten allein in der letzten Woche führt (3). Außerdem sicherten Einheiten des III. Panzerkorps und XXXXVIII. Panzerkorps die Flanke entlang der Oster, während unsere Truppen weiter südlich den Dnjepr überschritten.
    Im Dnjepr-Bogen konnten die eingeschlossenen Divisionen des XIV. Panzerkorps rausgehauen werden (4). General der Panzertruppe Gustav von Wietersheim musste nach seinen Fehlentscheidungen, die das Leben von fast 40.000 Mann gefährten haben, seinen Posten räumen. Neuer Kommandant des XIV. Panzerkorps ist der Generalleutnant Hans-Jürgen von Arnim. Von Wietersheim wird unterdessen in die Führerreserve versetzt, bis eine neue Aufgabe für ihn gefunden ist. Nachdem die Einheiten erfolgreich entsätzt werden konnten, gelang es der 1. Rumänischen Panzerarmee, östlich von Nokolaev bis an den Dnjepr vor zustoßen. Weitere rumänische Einheiten konnten die Hafenstadt Odessa vollständig einschließen. Die rumänische Luftwaffe hat damit begonnen, die Hafenanlagen der Stadt zu bombardieren. Dennoch gelingt es der Roten Armee derzeit, ausreichende Mengen an Nachschub in die Stadt zu schaffen, so dass zwei Angriffswellen durch die Garnisionstruppen abgewiesen werden konnten.


    Kiew konnte nach langanhaltenden Kämpfen endlich genommen werden.



    Der Entsatz unsere Truppen ist gelungen. Odessa wird derzeit noch von sowjetischen Truppen gehalten.



    Führungswechsel beim XIV. Panzerkorps


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  • Zug 010 – 21. August 1941 bis 28.August 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibtbekannt:

    +++Arbeitskräfteaustausch zwischenSpanien und Deutschland ab sofort möglich+++ +++Hilfskreuzer Orionnach mehrmonatigem erfolgreichen Einsatz zurückgekehrt++++++Britische und sowjetische Truppen besetzen den Iran+++ +++Hitler &Mussolini auf Frontbesuch+++ +++Denkschrift des Oberkommandos: „DerKrieg ist gegen die Sowjetunion wird dieses Jahr wohl nicht mehrbeendet werden können.“+++ +++Kessel von Smolensk fast vollständigaufgelöst+++ +++Erneuter Durchbruch im Raum Kiew+++ +++Deutsche undrumänische Truppen stehen vor den Toren der Krim+++



    Generalfeldmarschall von Leeb,Kommandeur der Heeresgruppe Nord, berichtet von schweren Kämpfenentlang der sowjetischen Verteidigungslinien, welche sich keine 50Kilometer südwestlich von Leningrad befinden (1). Ein entscheidenderDurchbruch konnte noch nicht erzielt werden, auch wenn sich diesowjetischen Linien in langsamer Auflösung befinden. Südlich des Ilmenseesollen die Truppen des X. Armeekorps und XXVIII. Armeekorps denIlmensee in östlicher Richtung umgehen und dann umgehend RichtungNord schwenken, um anschließend Richtung Kobona vorzurücken.
    Das finnische Oberkommando gab derweilbekannt, dass Eversti Taavetti Laatikainen mit sofortiger Wirkung zumKenraalimajuri befördert wird.



    Vor Leningrad liegt der Russe tief gestaffelt und eingegraben.



    Beförderungen gibt es auch in der finnischen Armee.

    Im Bereich der Heeresgruppe Mittegelang es unseren tapferen Truppen, den Kessel von Smolensk fastvollständig aufzulösen. In der Folge der massiven Angriffsbewegunggelang es den Einheiten der 7. Panzerdivision und 12. Panzerdivisionentlang der Bahnlinie Smolensk – Vyazma vorzurücken. Mit dieserBewegung gelang es den Truppen, welche unter dem Kommando vonGeneralleutnant Walter Model stehen, bis auf 150 Kilometer an Moskauheranzurücken. Weiter südlich stehen unsere Truppen vorden Toren von Bryansk.



    Vor den Toren von Vyazma. Bis Moskau noch 150 Kilometer.



    Westlich von Bryansk toben schwere Kämpfe.

    Die 6. Armee, derzeit noch unter demKommando von Generalfeldmarschall Walter von Reichenau, hat es in derletzten Woche verpasst, einen weiteren schweren Schlag gegensowjetische Truppen zu setzen.So gelang es rund 50 Kilometernordöstlich von Kiew, ein gutes Dutzend russischer Divisioneneinzukesseln. Doch leider waren die Kesselwände zu dünn und esgelang den eingeschlossenen Einheiten der Ausbruch. Derzeit bemühensich die Einheiten des XII. Armeekorps und XIX. Armeekorps, diesenKessel wieder zu schließen. Weiter östlich gelang es den Einheitendes III. Panzerkorps und XXXXVIII. Panzerkorps, die weit RichtungSumy vorzustoßen. Im Dnjeprbecken stehen unsere Einheitennun vor Dnepropetrovsk und Zaporozhye. Südlich dvon beiden Städtenläuft die Front aktuell entlang des Dnjepr bis zum Schwarzen Meer.Nikolaev steht kurz vor der Einnahme durch rumänische Verbände.



    Auch von Kursk sind wir nur noch 150 Kilometer entfernt. Der Kessel nordöstlich von Kiew hat leider nicht gehalten.

    Weiterhin können wir vermelden, dassalle Stäbe der Sturzkampfgeschwader nun mit den modernen Ju87-D1ausgestattet wurden. Die Kampfgruppen folgen in Kürze. Des weiterenist der Führer nicht gewillt, alles auf den letzten Sturm von Moskauzu konzentrieren. Vielmehr konnten unsere Generäle ihn aber vorerstdavon überzeugen, zumindest noch keine Panzertruppen abzuziehen.Letztlich soll das Gebirgskorps von der Heeresgruppe Süd zurHeeresgruppe Mitte verlegt werden, um unsere Einheiten in den Hügelnund Bergen zwischen Ilmensee und Velikie Luki zu unterstützen.
    Außerdem ist die 250. Infanterie, dieBlaue Division, bestehend aus spanischen Freiwilligen, in diesenTagen bei Magdeburg eingetroffen und wird per Zug an die Frontverlegt.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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  • [i]Zug 011 – 28. August 1941 bis 4. September 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Erneute schwere britische Bombenangriffe auf Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main+++ +++Der Führer ruft zu Spenden auf, damit das Winterhilfswerk unsere Fronttruppen unterstützen kann+++ +++Kreml wird evakuiert+++ +++Durchbruch an mehreren Frontstellen+++ +++Generalleutnant Walter Weiß befördert+++ +++Nikolaev kampflos an rumänische Truppen übergeben+++ +++Kessel nordöstlich von Kiew wieder hergestellt+++ +++Mehrere Divisionen vor Leningrad erfolgreich eingekesselt+++ +++Rote Armee räumt Bryansk+++



    Das Kommando der Heeresgruppe Nord konnte letzte Woche den Einschluss mehrere Divisionen der Roten Armee vermelden (1). Dabei gelang es acht Divisionen aus dem Verteidigungsring vor Leningrad heraus zu "schneiden". Durch die massiven Verteidungsanlagen, die hier allerdings in den letzten Wochen und Monaten errichtet wurden, ist davon auszugehen, dass es dennoch zu schwersten Kämpfen mit den Verteidigern geben wird. Nur widerwillig der Russe hier auch nur einen Handbreit Boden freigeben. Deutlich machte such dies Auch beim Versuch, südlich des Ilmensee durch zu brechen. So hält sich der Russe an Lovat, Pola und Polist tief eingegraben und harrt auch in schwerem Artilleriefeuer aus. Die 3. Motorisierte Division konnte allerdings damit beginnen, sich nördlich von Nowgorod in Stellung zu bringen, so dass hier in den nächsten Wochen eine Eroberung nicht mehr ausgeschlossen ist. Außerdem konnte die Totenkopf Division einen gewaltigen sowjetischen Gegenstand quasi mit Leichtigkeit zurückwerfen.



    Auch für Leningrad wird die Luft immer enger.



    Führer-Elite im Kampfeinsatz siegt selbst im Zahlenverhältnis 1:7!


    In der Heeresgruppe Mitte gibt es einen echten Paukenschlag. Mit einem meisterlichen Schachzug ist es Generalleutnant Walter Model gelungen, die russischen Reihen, welche zwischen Rhzev und Vyazma nur sehr dünn waren, zu durchbrechen und mit seinen Verbänden bis die Kraftstofftanks alle waren, in diese Lücke hineinzupreschen (2). Der SS Motorisierten Division 'Das Reich', unter Kommando von General der Panzertruppe Heinrich von Vietinghoff, gelang es sogar, bis auf weniger als 50 Kilometer an die sowjetische Hauptstadt zu gehen. Laut unserer Aufklärung soll es im Kreml zu panischen Reaktionen gekommen sein und die eine Vielzahl hoher Regierungsvertreter hat feige die Flucht aus der Hauptstadt angetreten. Ob Stalin selbst sich noch in Moskau befindet, ist der Aufklärung leider unbekannt. Aber auch etwas weiter südlich gelangen wichtige Durchbrüche durch die sowjetischen Linien. So gelang es der 17. Panzerdivision, zwischen Kaluge und Bryansk, bis auf 50 Kilometer an Tula heran zu gehen (3). Die Rote Armee hat nach diesem Durchbruch damit begonnen, die Stadt Bryansk zu räumen und wir rechnen fest damit, dass wir die Stadt kommende Woche kampflos besetzen können.



    Die Zwiebeltürme können die Vorausabteilungen bei klarem Wetter mittlerweile sehen!



    Weiter südlich wird Bryansk von der Roten Armee geräumt. Tula liegt in Schlagreichweite.


    In der Heeresgruppe Süd kann der Stab genauso feiern, wie in der Gruppe Mitte. So gelang es, den Kessel nordöstlich von Kiew nun entgültig zu schließen und in weitere Folge bis nach Sumy vorzurücken (4). Auch Kharkov liegt nach einem Vorstoß unserer Panzerspitzen in Reichweite. Außerdem zeichnet sich ab, dass möglicherweise mehrere Divisionen bei Poltava eingekesselt werden könnten. Unsere rumänischen Verbündeten können unterdessen berichten, dass sie die wichtige Stadt Nikolaev kampflos besetzen konnten. Diese Truppen werden nun weiter Richtung Krim vorgehen.


    Endlich hält der Kessel! Auch im Süden heißt es: Panzer vor!



    Ein Platz in Ehren für den neuen General der Panzertruppe.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Zug 012 – 4. September 1941 bis 11. September 1941:

    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Nach Sommerpause und Fronturlaub geht die Russlandreise weiter+++ +++Britische Handelsschiffe in Suez durch Luftwaffe zerstört+++ +++100 Tote bei britischem Luftangriff auf Berlin+++ +++Spitzbergen von britischen und kanadischen Truppen besetzt+++ +++US amerikanische Kriegsschiffe beginnen, ohne Vorwarnung, deutsche U-Boote anzugreifen+++ +++Mehr als 130 Tonnen Sprengbomben durch britischen Fliegerangriff auf Frankfurt am Main+++ +++Beförderung von Robert von Greim zum Gernalobersten+++ +++210.000 sowjetische Gefangene allein letzte Woche+++ +++Model vor den Toren Moskaus+++ +++Sowjetische Gegenoffensive vor der Krim+++




    Gefechtsaufstellungen der sowjetischen Gegenoffensiven (Leningrad, Moskau, Krim - v.l.n.r und o.n.u)


    Die Besetzung Kareliens durch finnische Truppen läuft weiter. Wenngleich die finnische Regierung ihre selbsgesteckten Ziele erreicht hat, scheint mittlerweile auch der Russe zu spüren, dass Finnland nicht gewillt ist, weiter nach Süden vorzustoßen. Ermutigt durch diese Erkenntnis startete die Rote Armee eine Gegenoffensive im Raum südlich von Leningrad (1) auf die 6. Panzerdivision bei Sluditsa. 100.000 Rotarmisten traten 15.000 Wehrmachtssoldaten entgegen. Dieser gewaltige Gegenangriff konnte vom kommandierenden General der Panzertruppe Georg-Hans Reinhardt unter dem Verlust von 25 Panzerwagen zurückgeworfen werden. Der Russe verlor indes über 1.300 Soldaten. Die oberste Heeresleitung betonte erneut, dass die Einnahme von Leningrad existenziell wäre, da die Stadt das Tor in den Norden Russlands sei. Geringere, weil hart umkämpfte Gebietsgewinne konnten trotz der heftigen sowjetischen Gegenwehr verzeichnet werden. So konnte unter anderem die Stadt Novgorod durch die 290. Infanteriedivision unter Flankendeckung der 3. Motorisierten Division genommen werden. Desweiteren konnte der Kessel westlich von Leningradaufgelöst und rund 150.000 Kriegsgefangene genommen werden.



    Die ehemalige Zarenhauptstadt is schwer befestigt. Dennoch trennen unsere Truppen nur noch rund 20 Kilometer und der Fluss Neva vom Stadtzentrum.




    Model, man möchte fast sagen, dieses Schlitzohr, ist es gelungen, bis in die Vororte von Moskau vorzurücken. Die 7. Panzerdivision liegt derzeit im Ort Manikhino. Auch wenn die Flanken des Vormarsches noch durch weitere Einheiten des LVII. Panzerkorps und XXXXVI. Panzerkorps gehalten werden können, so wackelt die Front doch bedrohlich an diesen Stellen. Der Führer gab sich indes ungehalten vom rapiaden und unüberlegten Vorgehen des Retters bei Smolensk. Eine Versetzung Models scheint nur eine Frage der Zeit. Denoch ist beachtlich, dass es der Roten Armee auch hier nicht gelang, trotz 7 facher Überlegenheit, bei einem Vorstoß gegen die 7. Panzerdivision, nennenswerte Erfolge zu verbuchen (2). So gelang es, von 115.000 Angreifern, 1.500 unschädlich zu machen. Die eigenen Verluste, von unseren 15.000 Mann belaufen sich derweil auf 300 Mann. Von 148 angreifenden Panzern konnten fast 50 zerstört werden, während sich die eigenen Verluste auf 22 Panzer belaufen. Südlich der Oka wird derzeit auf breiter Front angegriffen. Dies veranlasste die sowjetischen Verteidiger dazu, die Stadt Bryansk kampflos zu räumen.




    Generalleutnant Walter Model steht vor den Toren Moskaus. Die Flanken scheinen wackelig.




    An der Südfront gibt es eine zweiseitige Medaille. So gelang es, um die Stadt Sulmy einen Kessel zu schlagen (3) und den Kessel nordöstlich von Kiew durch die 6. Armee auflösen zu lassen. Fast 100.000 Kriegsgefangene waren die Folge. Außerdem stehen Einheiten des III. Panzerkorps vor Belgorod und Kharkov. Auch das XIV. Panzerkorps kann erneut Erfolge vorweisen. So gelang es der Motorisierten SS Division Wiking, mit einem Ritt mehrere hunder Kilometer vorzustoßen und die Stadt Poltava abzuschneiden. Während die Schienenverbindung unterbrochen wurde, gelang es der Roten Armee dennoch, über LKWs die Versorgung aufrecht zu erhalten. Die Stawka hat unterdessen begonnen, die Stadt Dnjepropetrovsk zu räumen. Noch weiter südlich gelang es den Sowjets mit einer kleinen Gegenoffensive die rumänischen Truppen zurückzudrängen (4). Vor allem die 6. rumänische Kavallerie Brigade, welche den Truppen vorauseilt, wurde schwer getroffen und musste sich unter großen Verlusten zurückziehen. Kampfstarke Deutsche Truppen werden hier zur Unterstützung herbei eilen müssen. Sowieso, wenn man den Berichten der Aufklährug gauben schenkt, dass die Zugänge zur Krim schwer bewacht sind.




    Dnjepropetrovsk wurde von der Roten Armee geräumt.




    Die Zugänge zur Krim gleichen einer Festung.


    Erfreuliche Nachrichten gibt es desweiteren von der Luftwaffe. So können wir dem Befehlshaber der V. Luftflotte, Gerneral der Luftwaffe Rober von Greim, zur Beförderung zum Generalobersten gratulieren. Desweiteren hat uns die Nachschubtruppe der Wehrmacht einige interessanten Zahlen zur Verfügung gestellt.






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  • Zug 013 – 11. September 1941 bis 18. September 1941:



    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Finnland zieht massiv Truppen von sowjetischer Grenze ab+++ +++28 Millionen Reichsark für das Kriegswinterhilfswerk zum ersten Opfersontnag+++ +++Hamburg, Bremen, Cuxhaven und Wilhelmshaven werden Opfer britischer Luftangriffe+++ +++Sowjetische Gegenoffensive bei Moskau kommt nach hohen Verlusten zum erliegen+++ +++Vormarsch im südlichen Abschnitt der Heeresgruppe Mitte geht voran+++ +++Partisanen greifen Bahnlinie nahe Smolensk an+++



    Während Finnland damit begonnen hat, eigene Einheiten von der sowjetischen Front abzuziehen, gelang es dem XXXXI. Panzerkorps, südlich von Mga bis auf weniger als 20 Kilometer an Schlüsselburg heranzukommen (1). Schlüsselburg spielt, ironischerweise, eine entscheidende Rolle für die Eroberung von Leningrad. Wer den Ort hält, kontrolliert die Landverbindung zu Leningrad. Es werden hier weitere Anstrengungen nötig sein, damit die Versorgung der Garnision und Bevölkerung unterbrochen werden kann. Ein eilig ausgeführter Gegenangriff der Roten Armee mit über 160.000 Soldaten, konnte die 1. Panzerdivision erfolgreich zurückwerfen. Über 1.500 Verluste an Soldaten mussten die Angreifer dabei hinnehmen.




    Tief gestaffelt gestaltet sich ein Durchdringen der sowjetischen Linien als schwierig.




    Mit massiven Anstrengungen ist General Georg-Hans Reinhardt ein entscheidender Schlag gelungen.


    Mit Abschnitt vor Moskau gelangen zunächst weitere Gebietsgewinne. Es sollte ein Zangenschlag über die nördliche Flanke der sowjetischen Hauptstadt ausgeführt werden, welcher aber aufgrund der schwierigen Versorgungslage sich als nicht vollständig durchführbar erwies. Im Gegenzug trat die Rote Armee in einer Gegenoffensive an, die wir so in diesem Krieg noch nicht erlebten. Mit mehr als 200.000 Mann zogen sowjetische Großverbände gezielt und massiert gegen unsere einzelstehenden motorisierten und gepanzerten Verbände zu Felde. In der Folge mussten sowohl die 7. PD, als auch die 18. Motorisierte Division sich auf besser zu verteidigende Stellungen zurückziehen. Zwar gelang es dem Russen nur unter hohen eigenen Verlusten, geringe Gebietsgewinne zu erzielen, doch verlor die 7. Panzerdivision mit 30 Panzern mehr als ein Fünftel ihrer Panzerkampfwagen. Immerhin gelang es dem Russen allerdings nicht, einen Kessel um die im nördlichen Raum stehenden Divisionen zu schließen. Im südlichen Abschnitt der Heeresgruppe Mitte hat die ROte Armee die Stadt Orel geräumt und wir konnten weitere Gebietsgewinne erzielen.



    Beinahe wäre es dem Iwan gelungen, unsere Truppen vor Moskau abzuschneiden. Mit massiven Gegenangriffen verschafft sich die Rote Armee etwas Luft und Zeit.



    Sowjetische Gegenangriffe im Überblick: Oben: Angriff südlich von Schlüsselburg, Mitte: Gegenoffensive bei Moskau, Unten: Angriff auf Truppen vor der Krim.


    Der südliche Frontabschnitt kam auch letzte Woche nicht aus der Bewegung. So konnte die Stadt Kharkov kurzzeitig von unseren Einheiten besetzt werden, nur um kurze Zeit später wieder von der Roten Armee erobert zu werden (3). Bei diesem Manöver wurde die 14. Panzerdivision vom Rest des Korps abgeschnitten. Allerdings sind wir zuversichtlich, dass sie in der kommenden Wohe herausgehauen werden kann. Die Städte Kursk, Orel und Poltava wurden von der Roten Armee geräumt, Dnjepropetrovsk konnte kampflos von rumänischen Einheiten besetzt werden.Zaporozhye wurde von Einheiten des XXX. Armeekorps kampflos genommen und einen Entlastungsangriff der Sowjets nördlich der Krim auf die 170. ID konnten wir unter geringen Verlusten zurückweisen (4). Wichtig ist nun, hier nachzusetzen und die Tore zur Krim aufzuschlagen.




    Nur mit vollem Einsatz werden wir vor der Krim zum Erfolg kommen, da die rumänischenTruppen bei weitem nicht über die Schlagkraft unserer Divisionen verfügen. Die rumänische Panzerdivision zum Beispiel besteht fast ausschließlic aus Panzerspähwagen.




    Schwere Kämpfe bei Kharkov.

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  • Zug 014 – 18. September 1941 bis 25. September 1941:

    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Schwere Kämpfe vor Leningrad, Moskau, Tula und der Krim+++ +++Neuer Panzer IVf wird flächendeckend eingeführt: Mittlerweile 6 Divisionen mit dem neuen Infanterie-Unterstützungspanzer ausgerüstet+++ +++Schwere Verluste für die sowjetische Luftwaffe: Letzte Woche konnten über 800 feindliche Maschinen, bei etwa 120 eigenen Verlusten, zerstört werden+++ +++Ein viertel Jahr Krieg mit der Sowjetunion - Wehramt gibt Verluste für das erste Quartal bekannt+++ +++Heeresgruppe Süd: Keine geordnete Verteidigungslinie zwischen Tula und Asowschen Meer+++ +++Kharkov in Deutscher Hand+++


    Schwere Gefechte toben derzeit zwischen der Heeresgruppe Nord und sowjetischen Einheiten südlich von Leningrad. In schweren Kämpfen gelang es den Einheiten der 8. Panzerdivision und 36. Motorisierten Division, den Russen aus der Ortschaft Tosno zu drängen. Die Rote Armee trat sogelich zu einem Gegenstoß auf diese Einheiten an, welcher allerdings von den sich im Ort befindlichen Einheiten zurückgewiesen werden konnte. Bei den Gefechten um die Ortschaft erlitt die Rote Armee massive personelle Verluste. Weiter südlich, nur wenige Kilometer nördlich von Novgorod gelang es der Roten Armee, das 2. Regiment der 285. Sicherungsdivision zurückzudrängen. Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Kommandant der HG Nord, hat allerdings die Situation erkannt und bereits Gegenmaßnahmen angeordnet. Ein entscheidenter Schlag sollte auch an dieser Stelle dem Russen lehren, nicht übermütig auf Deutsche Stellungen zu gehen.


    In der Heeresgruppe Mitte gibt es unterdessen weitere Neuigkeiten aus der Moskauer Region. So konnte die Stadt Rzhev gesäubert und der Feind mehrere dutzend Kilometer zurückgeworfen werden. Desweiteren wird damit gerechnet, dass die Bahnstrecke Smolensk - Vyazma nächste Woche für den Reichsbahnverkehr freigegeben werden kann. Mit mehreren Gegenstößen versuchte der Russe wieterhin, Moskau zu entlasten. Dies gelang ihm allerdings nur teilweise. Unterdessen setzen unsere mobilen Einheiten zu einem Zangenangriff über Moskaus nördliche Flanke an (1). Die oberste Heeresleitung befürchtet allerdings, dass Regen, welcher für die nächsten Wochen vorausgesagt wurde, unsere Einheiten ausbremsen könnte. Wie weit der Vorstoß getragen werden kann, wird sich also erst zeigen müssen. Im Großraum Tula kam es derweil zu schweren Kämpfen (2), in denen es gelang, dem Russen ebenfalls schwere Verluste beizufügen. Südlich von Tula, entlang der Linie Voronezh-Valuyki-Kupyansk mit Verlängerung bis Stalino besitzt der Russe derzeit keine geordnete Verteidigungsline, so dass wir hier große Gebietsgewinne erwarten.



    Vereinzelte kleine Kessel vor Moskau. Der Feind hat sich hier git eingegraben. Derzeit werden Pläne zum entscheidenden Durchbruch erarbeitet.



    Die Rote Armee stellt erste Gardeeinheiten auf - hier konnte eine Kavallerie Division östlich von Orel eingekesselt werden.



    Schwere Kämpfe toben vor den Toren von Tula.


    Erneut zeigt sich wieder die eklatante Schwäche der rumänischen Kampfeinheiten. Zwar in großer Unterzahl, gelang es der 1. Rum. Kavalleriebrigade nicht, sich auch nur im Ansatz ggen die sowjetischen Angreifer zu stellen. So beziffern sich die Verluste der Brigade auf über 1.000 Mann, während auf sowjetischer Seite lediglich ein viertel davon der Verluste zu verzeichnen war. Dennoch, auch wenn sich die rumänischen Einheiten vor der Krim derzeit schwer tun, so rechnen wir damit, dass wir zumindest bis Stalino die nächsten Wochen, wenn nicht sogar Tage, vorrücken können. Das Tor zur Krim soll letztlich das in zwei Wochen erwartete XXXX. Panzerkorps freisprengen. Danach dürfte einer erfolgreichen Befreiung der Krim nichts im Wege stehen. Einige hundert Kilometer nördlich gelang es unterdessen, die Stadt Kharkov endgültig zu besetzen und die 14. Panzerdivision herauszuhauen. Auch hier zeigt sich kaum Feindpräsenz und so dürfte uns ein schneller Vormarsch auf Voroshilovgrad bevorstehen.



    Vor der Krim werden heftige Kämpfe zwischen unseren Einheiten, Italienern und Rumänen auf der einen und der Roten Armee auf der anderen Seite erwartet.

    Zu guter letzt wollen wir, nach dem nun das 1. Quartal des Krieges zu ende gegangen ist, einen kurzen Blick auf ein paar Statistiken werfen. Derzeit verfügen wir über rund 3,5 Millionen Mann, mit unseren Verbündeten zusammen sogar 5,1 Millionen. Damit ist unsere Mannstärke um etwa 600.000 Mann größer, als die der Sowjetunion. Im Vergleich zum Kriegsbeginn konnten wir außerdem die Stärke der sowjetischen Panzer- und Luftwaffe enorm verkleinern. Dennoch scheint die Produktion von Material auf sowjetischer Seite jetzt gewaltig anzulaufen. So hat es dem Russen wohl doch genützt, dass er große Teile seiner Industrien demontieren und laut unserer Aufklärung weiter östlich wieder erichten konnte.





    Insgesamt hat der Russe seit Kriegsbeginn etwa 2,5 Millionen Mann verloren. Wie der obigen Grafik zu entnehmen ist, sind davon 1,75 Millionen Kriegsgefangene und 200.000 Gefallene. Unsere eigenen Verluste belaufen sich auf rund 70.000 Gefallene. Außerdem konnten wir rund 30.000 Geschütze, sowie rund 13.000 Panzer von den Sowjets zerstören. Unsere eigenen Verluste sind in diesem Verhältnis ebenso fast verschwindend gering. Auch im Bereich der Luftwaffe hat uns die Rote Armee nichts entgegen zu setzen. Bei eigenen 1.500 verlorenen Maschinen musste der Russe bis heute etwa 17.000 Verluste hinnehmen.

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  • Zug 015 – 25. September 1941 bis 2. Oktober 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++SS Obergruppenführer Reinhard Heydrich neuer Protektor in Böhmen und Mähren+++ +++Adolf Hitler stiftet das Deutsche Kreuz in Gold für vielfach ausgezeichnete Tapferkeits- und Führungstaten, sowie das Deutsche Kreuz in Silber für vielfach ausgezeichnete Verdienste+++ +++Hamburg von 75 britischen Flugzeugen bombardiert+++ +++Heini Dittmar überschreitet mit einer Me-163 erstmals die 1.000 km/h Marke+++ +++Pushkin nach schweren Kämpfen genommen+++ +++Nachschubprobleme stoppen Angriff auf Moskau+++ +++Partisanenangriffe bei Kiew+++ +++11. Armee steht vor Stalino+++ +++Schwere Kämpfe um die Zugänge zur Krim+++



    Nach schweren Kämpfen gelang es den Einheiten der SS-Totenkopf Division, sowie Einheiten der 8. SS Kavalleriebrigade und der 11. Infanteriedivision, die Stadt Pushkin einzunehmen (1). Der Russe konnte hier vollstänidg aus der Stadt direkt nach Leningrad getrieben werden. An der gemeinsamen Stadtgrenze flammen derweil heftigste Kämpfe auf. Ein von sowjetischer Seite unter den Befehl von Generalleutnant Mikhail Lukin durchgeführter Entlastungsangriff auf die 6. Panzerdivision bei Mga konnte zurückgeworfen werden. Von den über 130.000 Angreifern musste der Russe rund 1.500 Verluste hinnehmen. Auf eigener Seite verlor die etwa 15.000 Mann starke 6. PD rund 300 Landser, sowie 16 Panzerfahrzeuge. Die aktuelle Stäke liegt damit bei noch rund 75 einsatzbereiten Panzerfahrzeugen. Sonst blieb es nördlich des Ilmensee ruhig. Verbänden der 20.



    Nach schweren Kämpfen ist es gelungen, die Stadt Pushkin zu erobern.


    Nördlich von Moskau ist es, trotz Treibstoffs- und Nachschubsmangel der 20. Motorisierten Division gelungen, die Stadt Kalinin dem Russen abzuringen. Direkt vor der sowjetischen Hauptstadt gelang es der 10. Panzerdivision, bis auf weniger wie 20 Kilometer an die Stadt heranzurücken (2). Doch auch hier machen sich die langen Nachschubwege bemerkbar. Der nächste große Güterumschlagplatz ist Smolensk. Von dort aus werden derzeit die Nachschubgüter per LKW zu den Fronteinheiten gebracht. Der Feldbahndienst arbeitet derzeit mit Hochdruch daran, die Strecke Smolensk-Vyazma-Rzhev wieder in Betrieb nehmen zu können. Südlich, bei Tula finden ebenfalls derzeit schwere Kämpfe statt. Die Rote Armee versucht hier verzweifelt, sich entlang der Bahnlinie Tula-Ulzovaya-Volovo-Velets seine Stellungen gegen unsere anstürmenden Truppen zu halten.



    Die Rote Armee nutzt die Zwangspausen, die wir durch die schwierige Versorgungslage nehmen müssen, um sich einzugraben.


    Im Süden gelang es der 198. Infanteriedivision, bis auf wenige Kilometer auf Stalino vorzurücken (3). Die Industrieregion um Stalino, Makeevka und Gorlovka dient der Waffenproduktion und ist stark industrialisiert. Entlang des Torets und Kalmius scheint es dem Russen derzeit auch noch nicht gelungen zu sein, eine geschlossene Frontlinie aufzubauen, da er verzweifelt alles, was er hat, nach Norden wirft. Schnelles Vorrücken ist hier gefragt. An den Krimzugängen ist es derweil gelungen, den ersten Verteidigungsring aufzusprengen und den Russen auf die Halbinsel zurück zu drängen (4). Desweiteren ist mittlerweile das XXXX. Panzerkorps und Kommando von General der Kavallerie Georg Stumme zur Kampfunterstützung eingetroffen.



    Stalino liegt lauf Aufklärung ungeschützt vor uns.



    Harte Kämpfe stehen auch auf der Krim noch an.


    Das Ministerium für Rüstung gab diese Woche interessante Zahlen zur Rüstung, sowie der Rekrutierung von Hiwis und Waffenexporten heraus. Diese sind im folgenden zu finden. Desweiteren hat das Reichsluftfahrtsministerium eine Aufstellung aller eingesetzten Luftverbände an der Ostfront herausgegeben, sowohl von Deutschen, wie auch unseren verbündeten Geschwadern.



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  • Zug 016 – 02. Oktober 1941 bis 09. Oktober 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Irak bricht Beziehungen zu Deutschland und Italien ab+++ +++Neuer Handeslvertrag mit Türkei in Höhe von rund 200 Millionen Reichsmark+++ +++Nach Kämpfen um Tula: Schneller Vormarsch südlich von Moskau+++ +++Erste Einheiten an der Stadtgrenze zu Stalino+++




    Im Norden gibt es in der letzten Woche wenig Fortschritt zu vermelden. Ein sowjetischer Angriff auf die 1. Panzerdivision und 291. Infanteriedivision, südlich von Mga, warf unsere Einheiten bei etwa 600 eigenen Verlusten einige Meilen zurück. Diesen Sieg musste die Rota Armee mit aber knapp 2.000 Mann teuer erkaufen. Sonst steckt die gesamte Nordfront relativ fest. Südlich des Ilmensee konnte ein Durchbrich bei Demyansk erzielt werden. Durch das gebirge Gelände gestaltet sich allerdings das Vorrücken unserer Truppen schwierig.


    Anders sieht es schon wieder im Frontabschnitt um Moskau aus. Zwar stagniert zwischen Kalinin und Moskau die Front, dafür gelang es aber der 10. Motorisierten Division von Tula aus (1), hinter den feindlichen Linien, bis an die Moskwa vorzustoßen. Zwar wurde sie nach diesem Vorstoß von ihrem Verband getrennt, doch wird sie diese Woche wieder herausgehauen werden. Aufgeschreckt durch diesen Vorstoß begann die Rote Armee, nördlich von Moskau Einheiten aus der Front herauszuziehen, um die Lücke wieder schließen zu können. Desweiteren wurden mehrere Divisionen in und um Tula eingeschlossen. DIese Kessel sollen diese Woche aufgelöst werden.




    Die Front um Moskau scheint noch einmal, vor allem südlich, in Bewegung zu kommen.


    Im südlichen Abschnitt ist es unterdessen erstmals ungarischen Einheiten gelungen, den Don bei Svodoba, südlich von Voronezh zu überqueren (2). Nachrückende Wehrmachtseinheiten werden diesen Brückenkopf in den nächsten Tagen nutzen, um weitere Gebietsgewinne im südlichen Frontabschnitt zu erringen. Weiter südlich, bei Stalino, stehen mittlerweile unsere Einheiten am Stadtrand und werden damit beginnen, die schwer befestigte Stadt zu räumen (3). Das Oberkommando rechnet damit, dass die Kämpfe mehrere Wochen anhalten werden. Schnelle Verbände der Heeresgruppe Süd werden dabei versuchen, die Agglomeration um Stalino in einem weiträumigen Kessel einzuschließen und von der Versorgung abzuschneiden. Auf den Zugängen zur Halbinsel Krim toben heftige Kämpfe zwischen sowjetischen, rumänischen und unseren Einheiten unvermindert weiter.



    Ungarische Einheiten überschritten als erstes den Don.



    Stalino wird nun auch bald Kriegsschauplatz werden.

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  • Zug 017 – 09. Oktober 1941 bis 16. Oktober 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Weitere Vorstoß unserer Truppen auf die Neva+++ +++Deutsche Truppen erstmals in den Vororten Moskaus: Aufklärungsberichten zufolge wird die Evakuierung Moskaus vorbereitet+++ +++Brückenkopf über die Oka südlich von Moskau geschlagen+++ +++Gerüchte eines Waffenstillstandangebotes seitens der Sowjets wurden dementiert+++ +++Schweizer Ort Buhwil wiederholt von britischen Bombern angegriffen - noch hält sich die Schweiz neutral+++ +++Weiterhin verstärkte Angriffe britischer Terrorbomber+++ +++Tula und Makijiwka genommen+++ ++++Briten und Sowjets fordern Afghanistan auf, alle Deutschen auszuweisen+++ +++Automobilproduktion in den USA wird zugungsten von LKW und Panzern um über 50% gesenkt+++ +++Japanische Regierung unter Fürst Fumimaro Konoe tritt nach gescheiterten Verhandlungen mit den USA zurück. Neuer Regierungschef wird General Hideki Todscho+++ +++Verteidigungsgürtel der Krim gesprengt+++ +++ General Walter Weiss zum Generaloberst befördert+++ +++Erste vorzeichen der Rasputiza+++



    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Oberkommandierender der Heeresgruppe Nord berichtet, dass unsere Truppen einen weiteren erfolgreichen Vorstoß in Richtung Neva unternommen haben. Nach heftigen Kämpfen mit hohem personellen und materiellen Einsatz auf beiden Seiten, gelang es, östlich der Stadt Kolpino einen Angriff bis an die Ufer des Flusses zu tragen. Der Russe konnte auf einer Tiefe von knapp 20 Kilometern zurückgedrängt werden. Südlich des Ilmensee, auf einer Linie Ilmensee - Seeliger See - Torzhok konnten ebenso weitere Gebietsgewinne erzielt werden. Das angestrebte Ziel, eine Abschnürung Leningrades vor Einbruch der Schlammperiode scheint nicht mehr erreichbar zu sein, da mit Beginn dieser Woche starke Regenfälle eingesetzt haben und der Boden beginnt, sich allmählich in eine Schlammwüste zu verwandeln.




    (1) Leningrad konnte noch immer nicht von allen Versorgungslinien abgetrennt werden.



    Schwere Kämpfe mit hohen Verlusten auf beiden Seiten östlich von Kolpino.


    Heeresgruppenchef Generalfeldmarschall Fedor von Bock meldet derweil, dass die von den Generälen Leo Geyer von Schweppenburg (XXIV. Panzerkorps) und Joachim Lemesen (XXXXVII. Panzerkorps) vorgetragenen Angriffe zur Entsätzung der 10. Motorisierten Division erfolgreich beendet und unter anderem ein kleiner Brückenkopf am nördlichen Ufer der Oka aufgebaut werden konnte. Die 18. Motorisierte Division (LVII. Panzerkorps; Generalleutnant Walter Model) und die SS Motorisierte Division 'Das Reich' (XXXXVI. Panzerkorps, General der Panzertruppe Heinrich von Vietinghoff) stehen unterdessen bereits in den Vororten Moskaus. Erste Kommandoaktionen führten unsere Truppen auch hinter die Stadtgrenzen des sowjetischen Machtzentrums. Aufgrund des erfolgreichen Vorstoßes werden aus Moskau mittlerweile Einwohner evakuiert. Auch der sowjetische Stab hat wohl bereits die Hauptstadt verlassen. Zwei auf einer breite von etwa je 30 Kilometer geführten Gegenangriffen südlich von Moskau und südlich der Oka konnten bei etwa 2.200 Ausfällen auf unsere Seite, abgewehrt werden. Die Rote Armee erlitt dabei Verluste von etwa 3.800 Mann und über 30 Panzerfahrzeugen. Weitere Erfolgsmeldungen sind außerdem die Besetzung der Stadt Tula durch die 112. Infanteriedivision und das Erreichen des nördlichen Don. Die Stadt Lipetsk liegt außerdem keine 20 Kilometer mehr hinter feindlichen Linien.



    (2) Der Kreml ist bei klarem Wetter bereits in Sicht.


    Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt konnte mit seinen Verbänden ebenso wichtige strategische Siege vorweisen. So gelang es dem III. Panzerkorps unter General der Panzertruppe Eberhard von Mackensen mit der 13. Panzerdivision mit einem schwungvollen Angriff bis auf Rostov zu gehen. Kurze Zeit konnte die Stadt von unseren Truppen besetzt und mit einem Sichelschnitt die Einheiten der Roten Armee im Großraum Stalino von ihren Versorgungslinien abgeschnitten werden. Der 60. Motorisierten Division gelang es während dieser Phase, die Stadt Voroshilovgrad kurzzeitig zu besetzen und ein gleichermaßen harter wie entscheidender Schlag traf die Stadt Makijiwa direkt nördlich von Stalino. Makijiwa konnte durch Einheiten der 76. Infanteriedivision (XI. Korps; General der Infanterie Joachim von Kortzfleisch) und der 14. Rumänischen Infanteriedivision (XXX. Korps; General der Infanterie Hans von Salmuth) genommen werden. Die Führung der Roten Armee versuchte unterdessen den Kessel im Großraum Stalino von innen zu lösen, indem sie entlang des Azovschen Meeres auf Rostov ging. Der Angriff blieb allerdings stecken. Generaloberst Eugen von Schobert (11. Armee) konnte den westlichen Verteidigungsgürtel zur Krim aufsprengen. Speziell das Geschick des diese Woche zum Generaloberst ernannten Walter Weiss ist es zu verdanken, dass die 2. Panzerdivision den Durchbruch geschafft hat. Hinterher strömten weitere Infanteriedivisionen, mit welchen es nun möglich sein sollte, die restlichen Verteidigungsstellungen zu umgehen. Hier führte der Russe ebenfalls energische Gegenangriffe durch, welche allerdings allesamt mit 300 zu 2.200 Verlusten abgewehrt werden konnten.



    (3) Makijiwa wurde genommen. Mehrere Sowjetdivisionen sind zwischen Kalmius und Mius eingeschlossen.




    (4) Das Tor zur Krim ist aufgestoßen.




    Der Held von Amyansk und Ishun.




    Weitere Anmerkung:

    Wie bereits weiter oben erwähnt, hat die Rasputiza, also die Regenzeit in Russland, die Front erreicht. Schlamm dominiert nun nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch Straßen und Versorgungswege. Schwere Truppen erleiden bei Truppenbewegungen und Kämpfen ungewöhnlich hohe Verluste durch Verschleiß und auch die Versorgungslage spitzt sich weiter zu. Der Generalstab des OKW rechnet deshalb bis zum einsetzen des ersten Frosts nicht mit weiteren offensiven Operationen an der Ostfront. Nun ist außerdem die Entscheidung gefragt, wie man mit dem Winter umgehen solle. Da bislang große Teile der Truppe nicht für den Winterkampf ausgerüstet sind, bieten sich nur zwei Optionen an. Ein weitere Versuch, mit allen Mitteln, Moskau zu nehmen oder sich auf besser zu verteidigende Stellungen zurückzuziehen. Aufgrund der Stärke, welche die Rote Armee noch immer besitzt und der nun für die Sowjets gewonnen Zeit, eigene Stellungen zu befestigen, ist erstere Option nach Möglichkeit nicht in betracht zu ziehen. Es obliegt deshalb dem Generalstab, den Führer davon zu überzeugen, entgegen seiner Weisung, etwas Boden aufzugeben und dafür besser zu verteidigende Stellungen einzunehmen.


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  • Zug 018 – 16. Oktober 1941 bis 23. Oktober 1941:



    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Regierung und Diplomatisches Korps aus Moskau evakuiert: Festungsstatus durch J. Stalin ausgerufen - "Moskau wird bis zum letzten Mann gehalten."+++ +++Bremen von britischen Bombern angegriffen+++ +++US Truppen besetzen Island+++ +++Regen bringt Offensive zum erliegen+++ +++Hans Gustav Felber zum Generaloberst befördert+++ +++Stalino durch deutsche und Rumänische Verbände genommen+++



    Nach monatelangen Offensivbemühungen unserer siegreichen Truppen kam nun auf der gesamten Frontbreite die Vorwärtsbewegung durch die sowjetische Einöde zum erliegen. Tagelange Regenfälle haben jede Straße und jeden Weg zu einer einzigen Schlammpiste verkommen lassen. Panzer und Troßfahrzeuge bleiben im metertiefen Schlamm stecken und können teils nur mit erheblichem Aufwand wieder frei gemacht werden. Durch die tiefen Straßenverhältnisse leidet auch der Nachschub unserer Truppe. Fast ausnahmslos fehlt es an wichtigen Versorgungsgütern. Und dennoch gibt es weitere Erfolgsmeldungen zu berichten. So gelang es unlängst, östlich der Stadt Kaluga, mehrere sowjetische Divisionen einzuschließen. Außerdem stehen die Truppen von Generaloberst Eugen von Schobert (11. Armee) in Stalino, Makeevka und Gorlovka. Die Industrieregion konnte nach heftigen Kämpfen dem Russen entrissen und die Feindeinheiten mehrere Kilometer zurückgeworfen werden. Ein Entsatzversuch durch die 105. Panzerdivision der Sowjets blieb ebenfalls im tiefen Schlamm stecken.
    Unser nördlicher Verbündeter, Finnland, begann in der vergangenen Woche damit, immer mehr eigene Einheiten von der Front abzuziehen, nachdem immer deutlicher wurde, dass weder Leningrad, noch Moskau dieses Jahr genommen werden können. Allen Verhandlungen zum trotz scheint es, als können wir keine weitere Verstärkung durch Finnland erwarten.



    Neuer Generaloberst: Hans Gustav Felber, Kommandant des XIII. Korps



    Zug 019 – 23. Oktober 1941 bis 30. Oktober 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Erste Planungen für Kaukasus Offensive+++ +++Führer besucht zusammen mit den türkischen Generälen Ali Fuad Erden und Husseyn Erkileet die Front in der Sowjetunion+++ +++Partisanen sprengen Bahnlinie zwischen Brest-Litovsk und Gomel+++ +++24 U-Boote ins Mittelmeer verlegt, um die Nachschublinien des Afrikakorps zu sichern+++ +++Generalleutnant Ferdinand Schaal zum General der Panzertruppe befördert+++



    Auch in der zweiten kompletten Woche lässt der Regen kaum nach. Mittlerweile hat auch der Russe all seine operativen Bemühungen eingestellt und es scheint, als könne nur der erste Frost die Warterei beenden. Die aktuelle Situation spielt natürlich dem Russen in die Hände, indem er seine Stellungen weiter befestigen und weitere Einheiten an die Front führen kann. Meteorologen können derzeit noch nicht abschätzen, wie lange diese Situation noch anhält.



    Der Kommandant des XXXIV. Armeekorps wurde zum General befördert.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Zug 020 – 30. Oktober 1941 bis 06. November 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Die französische Regierung verbietet das Hören von britischen Radioübertragungen+++ +++Einschränkungen der Reichsbahn an der Heimatfront erwartet, da verstärkt Kapazitäten an der Osfront benötigt werden+++ +++Gomera von Unwetter heimgesucht, die Behörden rechnen mit Schäden in Höhe von 10 Millionen Reichsmark+++ +++Briten kapern französischen Versorgungskonvoi beim Kap der Guten Hoffnung+++ +++Dresdner SC gewinnt den Fußballpokal gegen Schalke 04+++ +++Helsinki von Sowjetischen Bombenangriffen getroffen+++ +++Fronten in Russland weitgehend fest+++ +++Versorgung über Schlammpisten wird zunehmend schwieriger+++ +++Voroshilovgrad von Einheiten der 60. Motorisierten Division besetzt+++ +++Vorstoß sowjetischer Eineiten schneidet 13. & 14. Panzerdivision ab+++



    Die letzte Woche stand erneut im Zeichen des immerwährenden Schlamms. Unfähig eigene Vorstöße tief hinter die feindlichen Linien zu tragen, nutzte die Rote Armee die Gunst der Stunde, um zwei unserer Divisionen um Kuybyschevo von den eigenen Linien abzuschneiden. Bei den beiden Divisionen handelt es sich um die 13. und um die 14. Panzerdivision des III. Panzerkorps unter General Mackensen. Etwa 49.000 Mann, sowie etwa 280 Panzer sind somit vorerst von den eigenen Linien getrennt. Die Luftwaffe hat unterdessen damit begonnen, beide Divisionen mit Nachschub, Munition und Treibstoff aus der Luft zu versorgen.



    Die beiden eingeschlossenen Divisionen im Überblick.



    Zug 021 – 06. November 1941 bis 13. November 1941:

    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Josef Stalin gibt vor dem Obersten Sowjet die derzeitigen Verluste mit etwa 350.000 Mann an. Unserer Aufklärung zu Folge sind die sowjetischen Verluste jedoch ungleich höher+++ +++Über 400 britische Bomber greifen die Städte Berlin, Mannheim, Köln, Ostende und Boulogne-sur-Mer, sowie das Ruhrgebiet an+++ +++Flaschensammlung im gesamten Reich zur Sicherung der Versorgung der Truppe+++ +++Royal Navy versenkt italienischen Versorgungskonvoi im Mittelmeer+++ +++Ion Antonescus in Rumänien nach Wahl im Amt bestätigt+++ +++Royal Air Force greift Hamburg, Emden und Cuxhaven an+++ +++Finnland lehnt Friedensverhandlungen mit der Sowjetunion nach US Amerikanischen Verhandlungen ab+++ +++Britische König spricht vor englischem Parlament: “Die Ereignisse der letzten Jahre haben meine Völker und meine Verbündeten in ihrem Entschluss bestärkt, den Krieg gegen die Angriffsmächte bis zum Endsieg weiterzuführen.”+++ +++Deutsche Panzerdivisionen wieder "frei"+++ +++Einsetzender Frost erwartet+++



    Im nördlichen Russland stehen unsere Einheiten nach wie vor in tiefem Gelände und nichts geht. Die Versorgungslage hat sich noch einmal dramatisch verschlechtert, allerdings ist in den letzten Tagen zumindest in der Nacht immerwieder die Temperatur unter 0°C gefallen. Damit war zumindest während der Nacht die Möglichkeit gegeben, mit LKWs auf die unbefestigten Pisten zu befahren. Im Süden jedoch gelang es dem Russen, sowohl nördlich von Voroshilovgrad, als auch nördlich von Rostov Boden zu gewinnen. Dafür gelang es unseren Einheiten, die letzte Woche vom Feind eingeschlossenen Truppen der 13. und 14. Panzerdivisionen aus der Umklammerung heraus zu hauen. Derweil meldet der Wetterdienst, dass mit hoher Warscheinlichkeit ab nächster Woche durchgängig mit Temperaturen unter 0 Grad Celcius zu rechnen ist. Der dann erstarrte Boden sollte auch wieder in der Lage sein, Panzer und anderes schweres Gerät zu tragen, so, dass sowohl die Versorgungslage sich verbessern sollte, als auch wieder unsere Truppen im Vorwärtsstreben den Feind überrennen können.



    General der Infanterie Kuno-Hans von Both wurde mit sofortiger Wirkung zum Generaloberst befördert.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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