[SINGLEPLAYER AAR] Gary Grigsby's War in the East

  • Zug 021 – 13. November 1941 bis 20. November 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++U-81 versenkt den britischen Flugzeuträger HMS Ark Royal vor Gibraltar+++ +++USA bewaffnen Handelsschiffe+++ +++Frost kehrt ein, unsere Truppen setzen Vormarsch fort+++ +++Ernst Udet bei Flugzeugtest abgestürzt+++ +++Semlin wird an Kroatien gegeben+++ +++Briten starten Offensive um Tobruk zu entsetzen+++ +++Leningrad: Nach schweren Kämpfen südlich der Neva und in Schlüsselburg ist die ehemalige Zarenstadt von allen Landverbindungen zum Kernland der UdSSR getrennt+++ +++Versprungslage stabilisiert sich+++



    Meldungen der Heeresgruppe Nord:
    Der leichte Frost, welcher letzte Woche einsetzte, brachte unsere Einheiten wieder in die Lage, die Initiative zu ergreifen. So gelang es den Kommandeuren Reinardt und von Both, XXXXI. Panzerkorps und I. Armeekorps, die Stadt Schlüsselburg zu erobern. Leningrad ist nun vollends von allen Landverbindungen zum sowjetischen Kernland abgeschnitten. Unsere Luftwaffe hat derweil begonnen, die Hafenanlagen der Stadt in Schutt und Asche zu legen, um dem Russen auch die letzte Versorgungsmöglichkeit der Stadt zu nehmen. Desweiteren konnte die Stadt Kolpino nach schweren Kämpfen von den Truppen des XXXXI. und LVI. Panzerkorps und des L. Armeekorps besetzt werden. Erste Gefechte an der Stadtgrenze zu Leningrad wurden ebenfalls berichet.



    (1) Leningrad ist vollends abgeschnitten...






    ...nur der heldenhafte Einsatz unserer Truppen verhalf uns zum Sieg.



    Meldungen der Heeresgruppe Mitte:
    Im Kampf um Moskau bereiten sich unsere Panzerverbände und Infanterietruppen darauf vor, gegen die Hauptstadt der Sowjets einen erneuten Schlag auszuführen. Mittlerweile sind allerdings gerade die Stadtgrenzen soweit befestigt, dass ein Frontalangriff wie ein Himmelfahrtskommando wirkt. Derzeit werden in der Heeresleitung Pläne erörtert, wie man mit der aktuellen Situation am besten umgehen sollte. Der immer stärker werdende Frost allerdings fordert rasches Handeln vom Generalstab. Zwischen Oka und Don kam es derweil nur zu kleineren Feuergefechten, da auf beiden Seiten die Fronten sehr ausgedehnt und wenig Truppen vorhanden sind, um die Lücken, welche in der Front klaffen, zu schließen.


    Meldungen der Heeresgruppe Süd:
    Generalfeldmarschall von Rundstedt meldet, dass sowohl vor Rostov, als auch auf der Krim erneut heftige Kämpfe aufgeflammt sind. Nach anfänglichen sowjetischen Erfolgen vor Rostov gelang es unseren Truppen, die feindliche vorangetragene Offensive zu stoppen und weiter Boden auf die Stadt am Azovschen Meer zu machen. Die Mius konnte überschritten werden und unsere Truppen trennen nur noch wenige Kilometer von der Stadt südlich des Donetsbecken. Auf der Krim konnten die Verteidigungsstellungen der Sowjets unterdessen vernichtet werden. Allerdings mussten unsere rumänischen Verbündeten einige Kilometer des neu gewonnen Territoriums nach heftigen und verlustreichen Kämpfen wieder an die Rote Armee abgeben. Der Führer erwartet dennoch an dieser Stelle, dass die Krim bis zum Jahresende besetzt wird.



    (2) Verzweifelt stellt sich die Rote Armee der Verteidigung von Rostov auf.



    (3) Vor allem auf der Krim erwartet der Führer mehr Erfolge.


    Weitere Meldungen des OKW:
    Das OKW gibt desweiteren bekannt, dass Generalleutnant Kurt Pflugbeil zum General der Flieger befördert wird. Derzeit kommandiert er das IV. Fliegerkorps. Außerdem wird der General der Artillerie und derzeitiger Kommandant des X. Armeekorps zum Generaloberst befördert.


    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

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  • Zug 22 – 20. November 1941 bis 27. November 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Italienischer Nachschubkonvoi vor Malta versenkt+++ +++Werner Mölders bei Flugzeugabsturz nahe Breslau tödlich verunglückt+++ +++Handelskreuzer Atlantis vom Feind aufgebracht+++ +++13 U-Boote vom Atlantik ins Mittelmeer verlegt+++ +++Erste Angriffe direkt auf Moskau+++ +++Druck auf Leningrad wird erhöht+++ +++Briten landen in der Normandie, ziehen sich jedoch nach wenigen Stunden zurück+++ +++Generalleutnant Alan Cunningham, 8. Britische Armee, wird in Nordafrika des Kommandos enthoben+++ +++U-331 versenkt das britische Schlachtschiff Barham+++ +++Anzahl der Kriegsgefangenen offiziell bestätigt: darunter derzeit etwa 2.000.000 Sowjetsoldaten+++ +++Bulgarien, Dänemark, Finnland, Kroatien, Rumänien, National-China und die Slowakei treten offiziell dem Anti-Komintern-Pakt zum fünften Jahrestag bei+++ +++Verhandlungen zwischen USA und Japan über Zukunft des Fernen Osten gescheitert+++




    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb berichtet, dass die Kesselwand südlich von Leningrad weiter verstärkt werden konnten. Der Feind konnte trotz starken Widerstandes und befestigter Stellungen durch punktuelle zahlenmäßige Überlegenheit zurückgedrängt werden. Des weiteren hat das I. Fliegerkorps unter Generalleutnant Günther Korten damit begonnen, die Hafenanlagen von Leningrad zu bombardieren, damit die Versorgung über See weiter erschwert wird. Allein in der ersten Angriffswelle, welche von gut fünf Dutzend Heinkel 111 geflogen wurde, konnten etwa 13% der Hafenanlagen beschädigt oder vernichtet werden. Der Russe versuchte zu dieser Zeit, mit Angriffen auf die finnischen Truppen nahe Rautu, Druck auf unsere Verbündeten aufzubauen. Jedoch konnte der Angriff der Roten Armee zurückgewiesen werden. Der 16. Armee gelang es derweil, die Ostufer des Ilmensee unter unsere Kontrolle zu bringen und konnte über weite Teile bis auf die Msta vorrücken. Auf der gesamten Länge entlang der Bahnlinie Chudovo-Okulovka-Bologoe-Vyshny Volocheck konnte der Russe bis zu 50 Kilometer zurück gedrängt werden.



    (1) Im Norden wird der Kessel um Leningrad immer weiter. Bomben auf die Hafenanlagen der Stadt sollten zu dem die Versorgungslage der eingeschlossenen russischen Divisionen verschlechtern.


    Generalfeldmarschall Fedor von Bock berichtet über schwere Kämpfe um und in Moskau. Dabei konnten zeitweise unsere Truppen bis ins Stadtgebiet vorrücken, wurden dann aber von den sowjetischen Verteidigern wieder herausgedrängt. Unterdessen macht sich der einsetzende Winter und die fehlende Winterausrüstung immer mehr im Kampf bemerkbar und die Kampfkraft unserer Truppen schwindet von Tag zu Tag. Auch entlang der Oka kam der Vormarsch nun ins Stocken. Die Moskwa liegt noch rund 20 Kilometer vor unseren Truppen und der Generalstab schätzt die Lage als schwierig ein, diese noch vor dem völligen Hereinbrechen des Winters zu erreichen. Wichtig wäre dieser Schritt allemal, da nur so die Umschließung Moskaus gelingen kann.



    (2) Die Lage vor Moskau ist schwer. Der Russe steht tief und hat sich in der Stadt verschanzt.


    Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt berichtet derweil vom Marsch auf Rostow und die Kämpfe auf der Krim. Nachdem die Einheiten der 13. Panzerdivision zunächst zurückgedrängt werden konnten, stehen unsere Truppen wieder an den Stadttoren der Stadt am Don. Die Mius konnte bis auf Taganrog komplett überquert werden. Nur in diesem Städtchen haben sich noch russische Verteidiger festgesetzt, die allerdings mit aller Härte bekämpft werden. Nördlich des Donbogens verläuft die Front derzeit auf eine Linie entlang der Städte Lipetsk, Woronesch und Voroshilovgrad.
    Auf der Krim konnte nach dem Durchbruch, bei Ishun trotz sowjetischer Gegenoffensiven weiter Boden gut gemacht werden.
    Die 50. Infanteriedivision steht mittlerweile vor den Toren von Yevpatoriya. Damit ist die westliche Halbinsel der Krim vom Rest fast komplett abgeschnitten. Deutlich macht sich jedoch bemerkbar, dass an dieser Stelle der Front weitere gepanzerte Einheiten fehlen. Ob die geforderten Ziele des Führers, noch erreicht werden können, bis Abschluss des Jahres die Krim und die Halbinsel Kerch zu erobern, wird auch hier stark vom Wetter abhängen.



    (3) Unsere Einheiten stehen mittlerweile wieder vor Rostow am Don.



    (4) Auf der Krim geht der Endspurt für Unternehmen Barbarossa in die heiße Phase.

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  • 27. November 1941 bis 04. Dezember 1941:


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

    +++Unternehmen Barbarossa bleibt im Schnee+++ +++letzte italienische Streitkräfte in Ostafrika kapitulieren+++ +++Die von Josip Tito proklamierte Volksrepublik Užce wird von unseren Verbänden erobert, die Rebellen ziehen sich zurück+++ +++Weitere schwere Kämpfe mit Partisanen in Serbien und Montenegro+++ +++84 britische Bomber attackieren bei Nacht Hamburg+++ +++Generalmajoren Lothar Rendulic und Walther von Seydlitz-Kurzbach zu Generalleutnanten befördert+++ +++General Hans von Obstfelder, XXIX. Armeekorps, zum Generaloberst befördert+++ +++Offensiven der Roten Armee bleiben zum Großteil an unseren Linien hängen+++



    Die Heeresgruppe Nord meldet schwere Kämpfe zwischen unseren finnischen Verbündeten und der Roten Armee nördlich von Leningrad. Die 63. Schützenbrigade und die 192. Gebirgsdivision der Roten Armee attackierten insgesamt drei mal die 5. Finnische Küstenbrigade. Mit Verlusten von etwa 120 Mann konnten alle Angriffe zurückgewiesen werden. Der Russe musste an Ausfällen fast 1.000 Mann beklagen. Östlich von Schlüsselburg griff Marschall Boris Schaposchnikow mit 3 Divisionen und 30.000 Mann die 6. Panzerdivision des XXXXI. Panzerkorps an. Unter dem Oberbefehl von General Georg-Hans-Reinhardt konnte der Angriff bei kaum eigenen Verlusten blutig abgewiesen werden. Über 700 Rotarmisten wurden verwundet oder getötet. Bei Nowgorod führten die 57. Armee und die 16. Armee unter Generalleutnant Nikolau Watutin einen Angriff auf die 290. Infanteriedivision aus. Den rund 65.000 sowjetischen Angreifern, welche durch 40 Panzer und über 600 Geschützen unterstützt wurden stellten sich knapp 18.000 tapfere Landser mit ihren etwa 200 Geschützen und 12 Panzerfahrzeugen. Unterstützt wurden unsere Truppen durch Einheiten des I. Fliegerkorps, welches sich mit 46 Jagdflugzeugen des Typs Messerschmidt Bf 109 F-4 und 22 Flugzeugen des Typs Junker Ju 88A in den Kampf warf. Der sowjetische Vorstoß kam nach harten Kämpfen rasch zum erliegen. Der Russe musste fast 1.300 Mann als Verlust hinnehmen. Die eigenen Verluste beliefen sich auf etwa 290 Mann und eine verlorene Messerschmidt.



    (1) Von Schlüsselburg bis Nowgorod scheint die Front festgefroren.


    Unsere Verbände der Heeresgruppe Mitte um Moskau stehen vor einer schier unmöglichen Aufgabe. Immer wieder werden Vorstöße unsere Truppen in die Stadt zurückgedrängt. Aufgrund der eingesetzten Witterung haben sich die Verluste durch Abnutzung drastisch verstärkt. Nur noch wenige Tage, dann werden wohl in diesem Abschnitt keine Offensivaktionen mehr möglich sein. Auch weiter südlich, entlang der Eisenbahnlinie Kaschira - Serebryanye Prudy, zwischen Tula und Rjasan kam es zu heftigen Kämpfen, in denen es einer Übermacht von knapp 100.000 Rotarmisten, 1.000 Geschützen und 40 Panzerfahrzeugen, gedeckt von 10 MiG-3 und 5 LaGG-3 Jagdflugzeugen und mit Unterstützung von 7 DB-3B Bombern gelang, die 29. Motorisierte Division unter General Joachim Lemelsen zurückzudrängen. Dem Feund stelltesn sich etwa 13.000 Landser entgegen, welche durch 4 Bf 110E-2 des VIII. Fliegerkorps gedeckt wurden.



    (2) In die Hauptstadt des Bolschewismus gibt es kein hereinkommen...



    Deutsche Landser marschieren in eisiger Kälte vorwärts.


    Die Heeresgruppe Süd vermeldet derweil, dass es derzeit keine stabile Front gebe. Nach anfänglichen offensiven Erfolgen nördlich von Rostow, konnte der Russe vor allem an Abschnitten, wo rumänische Einheiten stehen, wieder einbrechen und unsere Verbände aus ihren Stellungen werfen. Am bemerkenswertesten war hier wohl ein Gefecht zwischen der 60. Motorisierten Division des III. Panzer Korps unter General Eberhard von Mackensen, gegen die 5. Armee, mit der 11., 113. und 391. Schützendivision unter Generalmajor Michail Potapov. Mit knapp 14.000 Landsern, 209 Geschützen und 9 Panzerfahrzeugen stellten sich unsere Verbände über 30.000 Angreifern mit mehr als 300 Geschützen und knapp 30 Panzerfahrzeugen entgegen und konnten bei rund 200 eigenen Verlusten den Russen zurück werfen und über 1.100 Mann Verluste zufügen. Auf der Krim gelang es es derweil sowjetischen Verbänden die 3. Rumänische, die 9. Rumänische und die 50. Infanteriedivision vom Rest der Truppe abzuschneiden. Nach heftigen Kämpfen in und um Fraydorf mussten die sich verteidigenden rumänischen Einheiten den Rückzug antreten und so die eben genannten drei Divisionen ihrem Schicksal überlassen. Ganz zwingend müssen eben jene Divisionen nun aus ihrem Kessel befreit werden. Südwestlich von Ishun griff die 28. Armee der Roten Armee unter Generalleutnant Vasily Kachalov Einheiten des LIV. Armekorps unter Generaloberst Walter Weiss und die 5. Panzerdivision unter General Georg Stumme an. Beide Angriffe konnten unter hohen Verlusten für die Sowjets zurückgewiesen werden. Bei den beiden Attacken verlor die Rote Armee etwa 2.800 Mann, einen Panzer, 12 Geschütze und ein Jagdflugzeug durch Flakbeschuss. Unsere eigenen Verluste beliefen sich auf etwa 1.000 Mann, 1 Panzer und 22 Geschütze.



    (3) Rostow wird bald erneut Schauplatz schwerer Kämpfe.



    (4) Heftige Kämpfe auf der Krim.


    Sonstige Meldungen:



    Beförderungen



    Umbenennungen

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  • 04. Dezember 1941 bis 11. Dezember 1941[/size]


    Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
    +++Unternehmen Barbarossa für beendet erklärt+++ +++Schwere Kämpfe auf dem Balkan+++ +++Rote Armee geht auf breiter Front in die Offensive+++ +++Eingeschränkter Feldpostdienst aufgrund von Transportschwierigkeiten+++ +++Großbritannien erklärt Finnland, Rumänien und Ungarn den Krieg+++ +++Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Habor durch japanisches Flugzeugträgergeschwader: Japan erklärt den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Australien und Kanada den Krieg und startet Invasionsbestrebungen im Pazifischen Raum. Außerdem werden die britischen Schlachtschiffe Prince of Wales und Repulse versenkt+++ +++4:0 Sieg der deutschen Fußballmannschaft gegen die Slowakei+++ +++Afrika Korps unter Erwin Rommel bricht Kampf um Tobruk ab - keine italienische Unterstützung+++ +++Luftwaffenverbände treffen die Industriestadt Newcastle schwer+++ +++Verbindung zu getrennten Einheiten auf der Krim nur zeitweilig wieder hergestellt+++



    Nach 25 Wochen harten Kampf und ständigen vorwärtsstreben hat der Generalstab des Oberkommandos und der Führer entschieden, Unternehmen Barbarossa für beendet zu erklären. Der harte Kampf hat an den Kräften unserer tapferen Landser gezehrt, doch sie wurden nicht müde, den Willen Deutschlands voranzutreiben. Mit Einbruch des Winters bleiben mittlerweile alle Offensivbemühungen stecken, doch dank der Hilfsbereitschaft des Volkes und der Arbeit des Deutschen Winterhilfswerkes bleibt die Kampfkraft zumindest in der Defensive erhalten. Die Rote Armee begann derweil auf der gesamten breite der Front mit einer großangelegten Offensive, welche jedoch fast an jedem Ort zurückgeschlagen werden konnte. Nach ersten Berichten der statistischen Abteilung, belaufen sich unsere Ausfälle im letzten halben Jahr auf etwas mehr als 500.000 Mann, wobei wir circa 200.000 Gefallene zu beklagen haben. Dem Russen fehlen über 3.000.000 Mann, wobei knapp 380.000 Gefallene und über 2.000.000 Kriegsgefange zu buche Schlagen. Wir konnten des weiteren fast 40.000 sowjetische Geschütze, über 16.000 Panzer und fast 15.000 Flugzeuge de Roten Armee vernichten.



    Heeresgruppenchef Nord, Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb berichtet von schweren Kämpfen im Raum Schlüsselburg, die Sowjets konnten jedoch nur geringe Landgewinne zwischen Leningrad und Ilmensee erzielen und mussten dafür einen hohen Blutzoll leisten. Auch östlich des Ilmensee gelang es den anstürmenden sowjetischen Truppen nicht, gegen unsere gut gestaffelten Verteidigungslinien größere Landgewinne zu erzielen. Die Luftwaffe flog zusammen mit finnischen Verbänden derweil heftige Angriffe auf die Hafenanlagen von Leningrad und Osinowets.



    (1) Die Heeresgruppe Nord steht gut in ihren Verteidigungsstellungen.


    Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Heeresgruppenchef Süd, gab bekannt, dass die Luftwaffe damit begonnen hat, massive Angriffe auf die bolschewistische Hauptstadt zu fliegen. Ein tieferes Eindringen als in die Vororte des stalinistischen Machtzentrums blieb unseren Einheiten leider verwehrt. Stattdessen hat die Rote Armee sich mit einer massiven Gegenoffensive etwas Luft verschafft und Raum zwischen unsere Einheiten und Moskau gebracht. Unglücklicherweise konnte der Russe eine etwa 40 Kilometer breite Lücke in der Front bei Tula nutzen und mehrere Kilometer tief in unsere Stellungen einbrechen. Einheiten des XXXXIII. Korps, sowie des LIII. Korps mit Unterstützung der 4. Panzerdivision erhalten die Aufgabe, diesen Einbruch abzufangen. Des weiteren werden die südlichen Abschnitte angeordnet, sich wenige Kilometer zurückfallen zu lassen, um einer Einschließung zu entgehen. An anderen Stellen des Abschnitt Mitte konnten die Russen kaum Geländegewinne erzielen und wenn, dann nur mit hohem Blutzoll. Zwischen den Abschnitten Mitte und Süd, westlich der Stadt Gomel formierten sich Partisaneneinheiten, welche allerdings durch eilig herangeführte Sicherheitsverbände zurückziehen mussten.



    (2) Die Verteidiger von Moskau verschaffen sich etwas Luft zur Front.



    (3) Einen etwa 40 Kilometer breiten, ungeschützten Abschnitt an der Front machte sich die Rote Armee zu nutze, um etwa 30 bis 50 Kilometer tief Richtung Tula vorzustoßen.



    (6) Partisaneneinheiten griffen die Bahnlinie Mogilev - Zhitomir in den Prypiatsümpfen an.


    Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, Chef der Heeresgruppe Süd kämpft derweil ebenfalls an zwei Schwerpunkten. Zum einen gelang es der Garnision von Taganrog, westlich von Rostow, die rumänischen Einheiten in schweren Gefechten zurück zu drängen. Außerdem nähert sich von Rostow aus eine Entsatzdivision entlang der Küste. Noch schwieriger gestaltet sich allerdings die Lage auf der Krim. Nach dem kurzfristig die abgetrennten Einheiten auf der Westkrim wieder Anschluss zu den übrigen Einheiten gefunden haben, gelang es der Roten Armee, die Verbindung wieder zu zerschlagen. Derzeit stehen die 50. & 73. Infanteriedivision, sowie eine italienische und drei rumänische Infanteriedivisionen in einem Kessel. Selbst massive Luftangriffe auf die feindlichen Einheiten konnten daran nichts ändern. Es zählt hier also noch immer: Unsere Jungs müssen und werden rausgehauen. Unterdessen erwägt die Luftwaffenführung gezielt Angriffe auf die durch Luftaufklärung bekanntgewordenen Stellungen der feindlichen Hauptquatiere zu fliegen.



    (4) Die rumänischen Truppen sind bemüht den Kessel um Taganrog zu halten.



    (6) Es fehlt an schweren Einheiten auf der Krim, um die Offensive aufrecht zu erhalten. Das Ziel, bis zur Halbinsel Kerch vorzustoßen wurde verfehlt.


    Desweiteren kann noch die Beförderung von Gotthard Heinrici, Kommandeur des XXXXIII. Korps zum Generaloberst vermeldet werden.



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  • 11. Dezember 1941 bis 18. Dezember 1941


    Meldungen der Woche:
    +++Amerikanische Streitkräfte schlagen Angriffe der japanische Armee auf Wake Island zurück+++ +++Japan, Italien und Deutschland unterzeichnen Vertrag, um zu verhindern, dass ein Speratfrieden mit England geschlossen wird+++ +++Adolf Hitler verkündet Kriegserklärung des Deutschen Reiches an die USA+++ +++Ungarn, Rumänien und Bulgarien folgen mit der Kriegserklärung an die USA, Staaten in Süd und Mittelamerika erklären uns den Krieg+++ +++USA wollen franzöische Schiffe in ihren Häfen beschlagnahmen+++ +++Deutsche Eishockey Mannschaft unterliegt der Schweiz mit 1:3+++ +++Der Führer fordert unsere Einheiten in Russland zum fanatischen Widerstand auf, Rückzüge werden untersagt+++ +++Erstmals Autobuslinie zwischen Riga und Tilsit aufgenommen: 300 Kilometer in sieben Stunden+++




    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Kommandeur der Heeregruppe Nord:
    Der Russe startet zwischen Schlüsselburg und Nowgorod erneut zu Offensiven. Außerdem stieß er unerwartet aus Richtung Leningrad in südliche Richtung. Östlich von Kolpino musste deshalb ein Landstrich geräumt werden. Dem Russen gelang es allerdings bei widrigen Witterungsbedinungen nicht, mit dem Gross seiner Einheiten über die Newa zu gelangen. Im südlichen Bereich der Heeregruppe Nord übt der Russe weiter Druck entlang der Msta auf usnere Einheiten aus. Die 4. Gebirgsdivision musste sich hier unter schweren Verlusten nach süden Absetzen. Die Luftwaffe hat unterdessen weitere Angriffe auf die Hafenanlagen von Osinovets geflogen.





    (1) Die Lage der Heeregruppe Nord scheint noch stabil zu sein.


    Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Kommandeur der Heeresgruppe Mitte:
    Der Russe rückt nördlich von Moskau weiter auf Torschock und Kalinin vor. Nördlich von Kalinin gelang es russichen Verbänden der 10. Armee nach harten Kämpfen gegen die 161. Infanteriedivision den Fluss Twerza zu überqueren.
    Direkt an den Toren Moskaus liegen derweil unsere Einheiten, die sich, vorallem südwestlich der Stadt, nach der letztwöchigen Offensive, wieder an die Stadtgrenze gekämpft haben. Im Bereich Moskau konnte die Front unterdessen trotz massiver Angriffe der Roten Armee stabil gealten werden. Südlich der Ona konnten jedoch über 200.000 Rotarmisten die Einheiten der 2. Panzerarmee auf einer Breite von rund 60 Kilometern vor sich hertreiben. Auch an Tula rückt die Front wieder näher. Zwar gelang es, Generalleutnant Hermann Geyer mit der Verlegung von zwei Divisionen, einen kleinen Riegel östlich der Stadt aufzubauen, doch sollten die Sowjets hier genauso wie 50 Kilomter weiter nördlich mit einer erdrückenden Anzahl an Soldaten vorrücken, so wäre zu befürchten, dass die Front noch näher wie die aktuellen 30 Kilometer an die Stadt rückt. In Tula bereit sich derweil die 4. Panzerdivision auf den russischen Ansturm vor. Sie befindet sich derzeit in Reservestellung. Mit 95 Panzerfahrzeugen ist sie derzeit nicht die am stärksten bewaffnete Panzerdivision.
    Im südlich von Tula, wo sich der südliche Abschnitt der Heeresgruppe Mitte erstreckt, griffen die Russen zwischen den Flüssen Mecha und Sosna Einheiten des XXXV. Korps unter Generalleutnant Karl Strecker an. Auch hier musten wir, aufgrund der zahlenmäßigen Üüberlegenheit der Roten Armee uns Richtung Westen absetzen. Bei Woronesch und südlich entlang des Dons üben die Sowjets weiter Druck auf unsere Stellungen aus. Zwischen Swoboda und Pawslowsk versuchten mehrere sowjetische Einheiten den Don auf einer Länge von gut 50 Kilometer zu überqueren. Die vorgetragene sowjetische Offensive konnte jedoch abgewiesen werden. Die Sowjets mussten hier einen hohen Blutzoll leisten.
    Es sei allgemein noch anzumerken, dass die Witterungsbedingungen unseren Truppen schwer zusetzen und wir derzeit wohl mehr Männer durch Frost, als durch Kämpfe verlieren.




    (2) Die Lage vor Moskau ist unverändert.




    (3) Die Lücke in der Front konnte bei Tula provisorisch geschlossen werden.


    Heeregruppe Süd:

    Aufgrund des steckenbleibens unserer Einheiten auf der Krim, sowie das verfehlte Ziel, Rostow einzunehmen, veranlassten den Führer, den Kommandeur, Feldmarschall Gerd von Rundstedt durch einen neuen Kommandeur zu ersetzen. Beerbt in seiner Rolle als Kommandeur der Heeresgruppe Süd wurde von Rundstedt druch Generalfeldmarschall Albert Kesselring. Interimsweise wird er die Führung übernehmen, bis sich die Oberste Heeresleitung zu einer Entscheidung durchringen konnte. Gerd von Rundstedt wird derweil zur Führerreserve versetzt. Aufgrund des Führungswechsel liegen derzeit keine genaueren Berichte vor. Folgendes geht allerdings aus den Aufzeichnungen von Generalfeldmarschall von Rundstedt hervor:
    Der Russe bemüht sich weiter, unsere Einheiten von Rostow weg zu jagen. Ein weiterer Ausbruchsversuch aus Taganrog konnte durch rumänische Verbände unterbunden werden und die Kesseldicke auf über 20 Kilometer vergrößert werden. Vorsicht sei dennoch geboten, denn die Rote Armee versucht im Raum Woroschilowgrad über eine Zangenbewegung unsere Einheiten im Bereich von Rostow einzuschließen. Entsprechende Verteidigungs- und Gegenmaßnahmen werden vom neuen Kommandierenden zu erarbeiten sein.
    Auf der Krim gelang es derweil, die abgeschnittenen Einheiten wieder an die Versorgung anzugliedern. Einen weiteren Gegenschlag der Russen konnten wir abweisen. Allerdings fielen dem Angriff bis zu 1.600 italineische Soldaten zum Opfer. Auch die rumänische Armee spriicht von bis zu 4.300 Verlusten an Menschen und über 30 Geschützen an Material. Weitere Verstärkungen werden derzeit allerdings an die Krim herangeführt. Darunter zwei Deutsche und vier rumänische Infanteriedivisionen.
    Die Luftwaffe setzt derzweil ihre schweren Erdkampfangriffe gegen die sowjetischen Einheiten auf der Krim fort.




    (4) Der Raum Rostow bleibt schwer umkämpft.




    (5) Auf der Krim ist ein erster Befreihungsschlag gelungen.




    Führungswechsel in der Heeresgruppe Süd.







    Übersicht über die Verluste der sowjetischen Offensive letzte Woche.

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  • 18. Dezember 1941 bis 25. Dezember 1941




    Meldungen der Woche:
    +++Italienische Torpedoreiter versenken die britischen Schlachtschiffe "Vailant" und "Queen Elizabeth" im Hafen von Alexandria+++ +++Der Führer appelliert erneut an das Deutsche Volk, Winterkleidung für das Winterhilfswerk zu spenden+++ +++Erste Luftangriffe durch Deutsche Einheiten auf Malta+++ +++Bengasi vom Deutschen Afrika Korps geräumt+++ +++Japaner erobern Wake Island+++ +++Hong Kong kapituliert vor Japanischer Übermacht+++




    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Kommandeur der Heeresgruppe Nord:
    Entlang des Flusses Wolchow gab es erneut heftige Abwehrkämpfe. Die 57. Sowjetarmee, mit der 19., 157., 218. und 321. Schützendivision ging dabei mit über 33.000 Mann, 350 Geschützen und 16 Panzerfahrzeugen Richtung Nowgorod. Generalleutnant Nikolai Vatutin konnte sich außerdem auf Unterstützung von zwei MiG-3, einer I-153 und zwei Pe-2 stützen. Ihm entgegen stellte sich das LVI. Panzerkorps unter Generalleutnant Hermann Balck, welcher das Kommando erst Anfang der Woche von General Erich von Manstein übernommen hatte. Balck stellte sich mit der 290. Infanteriedivision, unterstützt vom II/61. Artillerie Bataillon und der 1/604. SF Flak Kompanie. Mit 17.000 Soldaten, 200 Geschützen und zwölf Panzern war er zahlenmäßig Vatutin unterlegen. Das I. Fliegerkorps griff während des Kampfes mit 22 Bf 109 F-4 zbd zwei Do 217 E-2 ein. Dabei gelang es, die zwei Pe-2 Bomber vom Himmel zu hohlen. Eigene Flugzeuge gingen nicht verloren. Balck konnte die Stellung nach schweren Kämpfen dennoch halten. Dabei wurden zwei Panzerfahrzeuge , zwei Geschütze beschädigt. 40 Landser ins Latzerett verbracht werden. Etwa 80 fielen im Kampf. Der Russe büßte 16 Geschütze ein, fünf weitere wurden zumindest beschädgt. Außerdem verlor er über 1.500 Soldaten und hatte weitere 250 Verwundete zu beklagen.
    Die Linie östlich des Ilmen konnte trotz massierter Angriffe der Roten Armee gehalten werden.




    Da General Georg Stumme als Kommandant des XXXXX. Panzerkorps in die Führerreserve versetzt wurde, übernahm General Erich von Manstein das Kommando, im einen Vorstoß auf der Krim zu erzielen. Das LVI. Panzerkorps von von Manstein übernahm der zu beginn des Feldzuges in die Führerreserve versetzte Generalleutnant Herman Balck.


    Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Kommandeur der Heeresgruppe Mitte:

    Im Bereich Moskau kam es vor allem nördlich der bolschewistischen Hauptstadt zu Gefechten zwischen Wehrmachtseinheiten und Roter Armee. Dabei ist nördlich von Torschok dem Russen ein Durchbruch gelungen, als überraschend das 13. Kavalariekorps der 27. Sowjetarmee unter Generalmajor Nikolai Berzarin die 206. Infanteriedivision überrannte. Außerdem wurde die 7. Panzerdivision südlich von Kalinin unter Druck gesetzt und musste einer fast vierfachen Übermacht nachgeben. Dabei musste die Irtschaft Konakovo geräumt werden. Weitere Entlastungsangriffe der Roten Armee um Moskau blieben allerdings erfolglos.
    Unterdessen gelang es den Einheiten der Bolschewisten zwischen Ona und Tula kleinere Geländegewinne zu erzwingen. Die Front reoch nun mittlerweile an den Bogen der Ula, östlich der Stadt Tula. Damit trennen die Front und das Stadtzentrum keine 20 Kilometer mehr. Mit heftigem Eifer versuchen unsere Einheiten derweil weitere Verteidigungsstellungen in und um Tula auszuheben. Die Lage an der Front bleibt allerdings weiter kritisch, da die Front nach wie vor nur provisorisch abgedichtet wurde. Es fehlt einfach an mehr Divisionen. Im weiteren südlichen Abschnitt der Heeresgruppe Mitte wird die Stadt Woronesch mittlerweile von drei Seiten belagert. Hier sollten schnell Entscheidungen getroffen werden, ob die Stadt vielleicht doch besser geräumt werden sollte.





    (1) Die russischen Verteidiger sind gut eingegraben. Es fehlt unseren Einheiten an Schlagkraft. Im Hinterland stören Partisanengruppen den Güterverkehr.



    (2) Im Raum Tula steht der Russe kurz vor der Stadt. Große Anstrengungen sind nötig, um die Löcher in der Front zu stopfen.





    Generalleutnant Hans Kreysing beerbt Generalleutnant Walter Kuntze als Kommandant des XXXXII. Korps...




    ...und wird nach schnellen Erfolgen zum General befördert.


    Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Kommandeur der Heeresgruppe Süd:
    In Woroschilowgrad bedrängt uns die Rote Armee mittlerweile von drei Seiten. Eine Einschließung ist sehr wahrscheinlich. Deshalb wird die Stadt wohl vorher geräumt werden müssen. Derzeit befindet sich die 295. Interiedivision des IV. Korps in der Stadt. Während des Abzuges könnten Einheiten der SS Division Leibstandarde Adolf Hitler den Abzug decken. Einen Angriff von über 60.000 Rotarmisten konnten unsere 17.000 Landser blutig abschlagen. Über 1.500 Russen fanden bei dem Vorstoß wohl den Tod.
    Auch weiter südlich, im Raum Rostow müssen wir aufpassen, dass uns die Russen nicht über die linke Flanke übertölpen. Zu viele rumänische Divisionen, die in puncto Kampfkraft unseren Divisionen nicht das Wasser reichen können brechen viel zu schnell bei Druck der Roten Armee ein. Ein Abzug nach Westen sollte in jedem Fall in betracht gezogen werden. Eine mögliche Auffanglinie könnte der Fluss Mius darstellen. Das wäre etwa 50 Kilometer wie der aktuelle Frontverlauf ist.
    Auf der Krim scheint die Situation nun brenzlig zu werden. Die Umklammerung unserer Einheiten auf der westlichen Seite der Halbinsel konnte nun entgültig abgewendet werden. Allerdings gelang den Russen bei Nowoalekseewka ein gewaltiger Schlag gegen das rumänische Kavallerie Korps. So gelang es der 296. Schützendivision, 54. Sowjetarmee und der 349., sowie 384. Schützendivision, 30. Sowjetarmee, die Stellungen der 1. rumänischen Panzerdivision und der 5. und 6. Kavalleriedivision zu durchbrechen. Die Bolschewisten konnten über 60 Kilometer tief in die Front einbrechen und derzeit stehen die nächsten verfügbaren Einheiten noch 50 Kilometer entfernt. Dabei handelt es sich um die 212. und 227. Infanteriedivision, welche gerade im Begriff sind, auf die Krim zur Verstärkung geführt zu werden.




    (3) Die Lage im Raum Rostow darf nicht unterschätzt werden. In Woroschilowgrad muss schnell eine Entscheidung getroffen werden.




    (4) Durchbruch der Roten Armee. Es müssen dringend mehr Einheiten an die Krim verlegt werden.




    Generaloberst Alexander Löhr, Kommandant der Luftflotte 4, wird zum Generalfeldmarschall befördert. Über 100 Siege konnten die Geschwader unter seinem Kommando erringen.



    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • 25. Dezember 1941 bis 01. Januar 1942

    Meldungen der Woche:

    +++Alle Deutschen sind aufgerufen, Skier für die Truppen an der Russlandfront zu spenden. Ab dem 30. Dezember wird der Transport von Skiern in Eisenbah, Straßenbahn und Automobilen verborten.+++ +++96 britische Bomber griffen in den vergangenen Tagen Düsseldorf an. Über 120 Tonnen Sprengbomben wurden abgeworfen.+++ +++Marineeinheiten auf den Lofotinseln durch britische Marineflieger angegriffen.+++ +++Japanische Truppen landen auf Sumatra.+++ +++Frontdruchbrüche auf Krim und bei Tula.+++



    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Kommandeur Heeresgruppe Nord:

    Starken Angriffen der sowjetischen Armee stellten sich unsere Truppen zwischen Leningrad und Nowgorod. Dabei konnten der Roten Armee empfindliche Verluste beigebracht werden. Nur wenig Raum musste während der Verteidigungsmanöver preisgegeben werden. Besonders hervorzuheben ist dabei der Einsatz der 217. Infanteriedivision, welche gegen die 137. und 251. Schützendivision im Raum Lyuban antrat. Dem Russen konnte bei nur 89 eigenen Verlusten über 1.000 Verluste beigebracht und der Angriff somit abgewehrt werden. Östlich des Ilmen gelang es starken sowjetischen Verbänden die 126. Infanteriedivision aus ihren Stellungen zu drängen und weiter in Richtung der Bahnlinie Pleskau - Wyschni Wolotschock vorzugehen.
    Tragischerweise müssen wir außerdem den Tod von General Friedrich von Chappuis, Kommandant des XXXVIII. Korps vermelden. Offiziell werden wir ihn als Unfalltod darstellen, nach einschhlägigen Ermittlungen allerdings hat er wohl den Freitod gewählt. Ersetzen wird ihn Generalleutnant Karl Adolf Hollidt.





    (1) Die Frontlage im Bereich der Heeresgruppe Nord ist stabil.





    Neuer Kommandant des XXXVIII. Armeekorps: Generalleutnant Karl Adolf Hollidt.


    Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Kommandeur Heeresgruppe Mitte:

    Die Front nördlich und um Moskau ist stabil. Vor allem um Moskau versuchte der Feind mit furiosem Auftreten unsere Einheiten zurück zu werfen. Alle Versuche im Raum Moskau konnten allerdings mit hohen Verlusten für die Rote Armee zurückgeworfen werden. Im Raum Kalinin gelang es dem Russen Boden gut zu machen und bis an die Stadtgrenzen von Torschock und Kalinin vorzugehen. Eine Rückeroberung von Torschock konnte allerdings die 254. Infanteriedivision gegen die anstürmende 48., 124. und 150. Schützendivision und die 22. und 22. Schützenbrigade abwehren. Bei nicht einmal 100 eigenen Verlusten gelang es über 1.300 Sowjetsoldaten zu töten. Bei Kalinin steht derzeit die 20. Panzerdivision unter Druck. General Rudolf Schmidt, Kommandeur des XXXUX. Panzerkorps bat darum, seine Einheiten aus Kalinin abziehen zu dürfen.
    Südlich von Moskau, im Bereich Tula rücken die Sowjets weiter vor. Sowohl nördlich, als auch südlich der Stadt gelangen der Roten Armee tiefe Einbrüche in unsere sich gerade wieder bildendende Frontline. Tula unterdessen soll durch einen Führerbefehl unbedingt gehalten werden. Der Ausbau der Stadt zur Festung wird unermüdlich vorangetrieben. Im südlichen Abschnitt der Heeresgruppe Mitte wurde unterdessen die Stadt Woronesch kampflos den Sowjets übergeben. Eigene Einheiten haben sich versucht abzusetzen und weiter westlich neue Stellungen zu beziehen. Dies gelang allerdings nur teilweise. Der Führer unterdessen verbat sich solches Auftreten Deutscher Armeeeinheiten und forderte Konsequenzen. Es wird nun darüber entschieden, ob der verantwortliche Kommandeur, Generaloberst Hans-Gustav Felber (XIII. Armeekorps) seines Kommandos enthoben wird.




    (2) Die Frontlage um Tula bleibt angespannt.



    Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Kommandeur Heeresgruppe Süd:

    Im Süden spitzt sich die Lage zu. Nachdem der Russe in der Vorwoche massiv auf Woroschylowhrad gegangen war, musste die Stadt, um einer Umklammerung zu entgehen geräumt werden. Der Russe scheint sowohl nördlich, als auch südlich der Stadt massive Offensivbemühungen vorzubereiten. Einen Frontdurchbruch bei Krasny Luch schob die Front bis zu 40 Kilometer in Richtung Westen. Der Russe steht somit keine 50 Kilometer mehr vom Industriezentrum Stalino entfernt. Die Städte Stalino, Makijwka und Horliwka wurden derweil vom Führer zu Festungen erklärt. Außerdem schaffte es der Russe den Abstand zwischen Front und Rostow nunmehr auf rund 30 Kilometer zu vergrößern.
    Auf der Krim gelang es derweil sowjetischen Verbänden, den Brückenkopf Henitschesk zu vergrößern und erneut rumänische Einheiten zurückzuschlagen. Es wird weiterhin an Einheiten gesammelt, was entbehrlich ist und an die Einbruchsstelle herangeführt, um den sowjetischen Vorstoß zurückzudrängen.
    Überdies freuen wir uns über die Entscheidung des Führers, dass Generaloberst Ewald von Kleist, Kommandeur der 1. Panzerarmee, für seine Verdienste zum Generalfeldmarschall befördern wird.




    (3) Die Rote Armee rückt auf Stalino vor.



    (4) Der sowjetische Brückenkopf nördlich der Krim wird immer größer.



    Befördert: Generalfeldmarschall Ewald von Kleist, Kommandeur der 1. Panzerarmee.


    Weitere Meldungen:

    Das Jahr 1941 ist zu Ende gegangen. Es liegen fast 6 Monate entbehrungsreichen Kampfes gegen das wohl größte Heer der Welt hinter uns. In dieser Zeit fielen 235.970 Landser. Auf sowjetischer Seite berichtet unsere Aufklärung von 480.012 gefallenen Soldaten. Wir konnten über 2 Millionen Rotarmisten gefangen nehmen. Zählt man die Verwundetenzahlen, die uns unsere Aufklärung zur Verfügung stellt mit ein, hat der Russe fast 3,5 Millionen Mann verloren. Außerdem konnte wir fast 18.000 Panzer und über 42.000 Geschütze vernichten. Im Luftkampf gingen uns 1.305, durch Flakbeschuss 302 Flugzeuge verloren. Im Vergleich dazu verlor die sowjetische Luftwaffe 3.746 Flugzeuge im Luftkampf. Das Groß der feindlichen Maschinen konnte allerdings noch am Boden zerstört werden: fast 8.000 Fluggeräte. Insgesamt stehen unseren eigenen 2.495 Verlusten 15.150 Verluste der Roten Armee gegenüber.





    Ohne Kommando an der Ostfront befördert: Generalleutnant Robert Martinek.


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  • 01. Januar 1942 bis 08. Januar 1942


    Meldungen der Woche:
    +++Japanische Truppen besetzen Manila+++ +++Italienische und Deutsche Verbände kapitulieren in Bardijja+++ +++Britische Bomber greifen Brest an+++ +++Staatsbegrebnis von Walter Adolf Borbet in Bochum+++ +++Sowjetische Gegenoffensive nimmt fahrt auf, bleibt aber im Deutschen Abwehrriegel stecken+++ +++Mehr als 300 sowjetische Panzer vernichtet+++ +++Luftwaffe erringt Siege im Verhätnis 1:2+++





    Generalfeldmarschall Wilhelm von Leeb, Kommandeur Heeresgruppe Nord:
    Der Russe drückt nach wie vor über die Wolchow, konnte aber keine signifikanten Geländegewinne erzielen. Ein Versuch aus Leningrad, in Richtung Front durchzubrechen konnte blutig zurück geschlagen werden. Von über 53.000 angetretenen Rotarmisten gelang es uns, über 1.200 zu neutralisieren. Die Aufklärung geht davon, dass noch einmal so viele Soldaten unter Boris Shaposhnikow verwundet wurden. Die Hauptlast des Angriffes fingen dabei die 1. Infanteriedivision und die 8. SS Kavallerie Brigade unter den Kommando von Generaloberst Kuno-Hans von Both ab. Außerdem wurden unsere Bodentruppen von 30 Ju 88 und vier Do 217 unterstützt. Die sowjetische Luftwaffe konnte keine Flugzeuge aufbieten. Entlang der Waldaihöhen traten ebenfalls mehrere sowjetische Divisionen an, konnten aber durch unsere Gebirgsjägertruppen erfolgreich zurück gedrängt werden. Auch an dieser Stelle musste die Rote Armee einen hohen Blutzoll entrichten. Eigene Angriffsbemühungen blieben allerdings leidlich im mittlerweile tiefen Schnee stecken.




    Generalfeldmarschall Fedor von Bock, Kommandeur Heeresgruppe Mitte:


    Im Bereich nördlich von Moskau erhöhte der Russe seinen Druck auf unsere Stellungen. Sowohl im Raum Torschok, wie auch Kalinin traten gut zwei Dutzend Divisionen zu einer Offensive an, welche allerdings in den Schützengräben und frisch ausgehobenen Stellungen der 9. Armee und 3. Panzerarmee stecken blieben. Im Großraum Moskau konnten die zahlreichen Divisionen der Roten Armee ebenfalls keine signifikanten Siege erzielen. Am bemerkenswertesten wäre hier wohl ein Gefecht bei Podolsk zu erwähnen, in dem die 10. Panzerdivision zusammen mit der 94. Infanteriedivision und dem 369. Kroatischen Infanterieregiment zusammen knapp 40.000 Soldaten aufboten und sicher gegen die angrifende russische 4., 10. und 22. Armee mit 100.000 Iwans stand hielten. Während der Gefechte entbrannte auch ein heißer Luftkampf zwischen zwei dutzend Bf110 und ebenso vielen Yak-1, welche außerdem von einem dutzend P-40 und neun LaGG-3 unterstützt wurden. Während der Luftkämpfe ging eine eigene Maschine und fünf Feindjagd verloren. Erdkampfunterstützungsflugzeuge griffen ebenfalls in das Gefecht ein, auf unserer Seite etwa 20 Ju 87, auf sowjetische Seite acht SB-2, von denen fünf abgeschossen werden konnten. Selbst verloren wir fünf eigene Kampfflugzeuge. Weiter südlich, im Raum Tula konnten die Russen in den südöstlichen Bezirken der Stadt unsere Front aufschlagen, allerdings fehlte der Roten Armee die Kraft, um die entstandene Lücke zu füllen. Dennoch gelang es den Sowjets mit diesem Schlag, fast die gesamte südliche Verteidigung der Stadt auszuhebeln und wir werden in der kommenden Woche unsere liebe Not haben, diese wieder effektiv aufzubauen.






    Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Kommandeur Heeresgruppe Süd:

    Im Raum Luhansk griffen die 2. sowjetische Stoßarmee, zusammen mit der 31. und 38. Armee die Einheiten des XIV. Panzerkorps unter Generalleutnant Hans-Jürgen von Arnim an. Dabei gelang es, unsere Einheiten einige Kilometer westwärts zu drängen. Im Raum westlich von Rostow konnte die Front stabilisiert werden und kleinere Angriffe unserer Einheiten brachten ein wenig Entlastung. Schwieriger gestaltet sich jedoch die Situation auf der Krim. An den Toren zur Halbinsel gelang es rumänischen Einheiten erneut nicht, ihre Abschnitten zu sichern. Die 72. Infanteriedivision des LIV. Korps (Generaloberst Walter Weiss) konnte allerdings letztlich den sowjetischen Vorstoß abfangen. Besser schlugen sich da die italienischen Verbände mit unterstützung der 2. SS Motorisierten Brigade, welche weitgehend ihre Stellungen halten konnten. Dennoch nimmt der Druck der Sowjets weiter zu. Bis weitere Verstärkung eintrifft, werden vermutlich noch zwei bis drei Wochen vergehen.





    Desweiteren gibt das Oberkommando der Wehrmacht folgende Beförderungen bekannt:



    In Anbetracht seiner Leistungen wird General der Panzertruppe zum Generaloberst befördert. Er führt derzeit das XXXXVII. Panzerkorps, welches in der russischen Stadt Kaluga steht. Ebenfalls im Bereich der Heeresgruppe Mitte hat sich Generaloberst Heinz Guderian als Kommandeur der 2. Panzerarmee bewiesen und wurde vom Führer persönlich in Anbetracht seiner Leistungen im Kampf im Raum südlich Moskau bis Tula zum Generalfeldmarschall ernannt. Das rumänische Oberkommando gibt ebenfalls bekannt, dass Nicolae Macici, Kommandeur des II. rumänischen Korps, zum General de Divizie befördert wird. Die Einheiten dieses Korps stehen derzeit an der Seite italienischer Verbände und der Heeresgruppe Süd auf der Krim im schweren Kampf gegen die Rote Armee.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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