Rule the Waves


  • Da Jutland bei mir leider nicht mehr gebrauchsfähig läuft, ich aber auf maritime Artillerie-Action zur goldenen Ära der Dreadnoughts nicht verzichten wollte, musste ich über kurz oder lang auf die Seite von NWS stoßen. NWS hat dabei zwei überaus vielversprechende Kandidaten im Rennen. Zum einen wäre da die reine Gefechtssimulation Steam and Iron, welche zahlreiche Gefechte vom Russisch-Japanischen Krieg bis zum ersten Weltkrieg bereit hält und mit einem Add On sogar eine Kampagne von 1914 bis 1918. Zum anderen wäre da noch Rule the Waves. In diesem Spiel übernimmt man die Rolle eines Marinestaatssekretärs á la Alfred von Tirpitz, beziehungsweise des First Sea Lord and Chief of Naval Staff. Dabei unterscheidet das Spiel in zwei Phasen. In der ersten kümmert man sich um die Organisation seiner Marine, man entwirft (selber) neue Schiffe, leitet den Einsatz im Ausland (Kanonenbootpolitik) und nimmt im begrenzten Maße Einfluss auf Politik seines Landes. Kommt es schließlich zum Krieg führt man die Gefechte selber. Diese laufen wie die erste Phase, "rundenbasiert" ab. Allerdings mit dem Unterschied, zu allgemein bekannten Rundenstrategiespielen, dass die Züge simultan abgehandelt werden. Während der Strategischen Phase besteht eine Runde aus einem Monat, während der taktischen Gefechte aus einer Minute. Man kann allerdings während der Gefechten die Runden auch automatisch hintereinander laufen lassen und nur zu bestimmten Ereignissen pausieren lassen, die man in den Optionen einstellen kann. Die dabei verwendete Gefechtsengine ist die selbe, der Steam and Iron zu Grunde liegt.


    Das Spiel startet im Jahr 1900, also kurz vor der Einführung der "all big gune once caliber battleships", der Schlachtschiffe, wie wir sie heute kennen und endet im Jahr 1925, dem langsamen Ende der Schlachtschiffe und dem Beginn der Marinefliegerei. Typisch für diese Zeit war, dass Schiffe, welche gerade erst in Dienst gestellt wurden, am nächsten Tag schon wieder obsolet waren, da bereits neue Technologien entwickelt waren und die Bauzeit der Schiffe mehrere Jahre in anspruch nahm. Eine weitere Besonderheit des Spiels ist es auch, dass man quasi seine eigene schon vorhandene Flotte von vor 1900 erstellen kann.


    All die schönen, obengenannten Dinge können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Grafik sehr spartanisch ausfällt. Während man seine Flotte verwaltet, kommt man sich vor wie in Excel und auch die Kämpfe finden in nicht einmal 256 Farben Farbtiefe statt. Doch so flach auch die Grafik sein mag, das Spiel unter der Haube hat einiges zu bieten, darunter: viel Liebe zum Detail, realistische und plausible Ergebnisse und doch eine ganze Menge Spaß. Die Kampagnen sind recht kurzweilig, da es durchaus auch mal nichts zu tun gibt, wenn die Welt ruhig ist, aber manche Runden können mit drei oder vier Gefechten auch sehr lang werden. Ich hoffe, dass ich davon einiges hier einfangen kann.


    Achja, man ist im übrigen frei bei der Wahl seines Landes. Die Auswahl erstreckt sich dabei von Klassikern, wie die Royal Navy und die Kaiserliche Marine über die United States Navy, bis hin zu kleineren Ländern, wie Österreich-Ungarn, Italien oder Spanien. Auch eine alternative Nation ist mit den Südstaaten von Amerika vertreten. Desweiteren entwickelt sich derzeit eine Szene von Moddern, die weitere Nationen zur Verfügung stelle will. Und, es sei nicht vergessen zu erwähnen, dass das Spiel noch immer weiter entwickelt wird und dabei vom Entwickler (nur eine Person) auch durchaus auf Vorschläge und Wünsche der Community eingangen wird.


    Für unser Spiel wähle ich natürlich ganz patriotisch die Kaiserliche Marine und Schlüpfe in die Rolle des Alfred Tirpitz. Ich versuche mich nah an der Realität zu halten, allerdings wird das nicht immer klappen, da es sich ja doch um eine Art Sand-Box Spiel handelt. Viel Spaß dabei.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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  • Das noch junge vereinte Deutschland, 1871 aus den Feuern des dritten deutschen Einigungskrieg entstanden spielte die meiste Zeit nur eine untergeordnete Rolle im imperialistischen Europa. Mit nur wenigen Kolonien ausgestattet, hinkt es auch im für zukünftige Kriege so wichtigen Marinebau hinterher. Doch die deutsche Ingenieurskunst, Entschlossenheit und Gemeinschaft werden es zu ungeahnten Höhen bringen. Unsere Geschichte startet am 1. Januar 1900. Die Welt verfällt zusehends eine Spirale der Auffrüstung. Krieg liegt in der Luft und wenn die falschen Leute zur falschen Zeit die Nerven verlieren, könnte das aufstrebende Flamme Europas im Feuerregen neuer Waffensystem verlöschen. Doch den Herrschenden geht es nicht um die Belange des Volkes. Immerweiter muss Macht demonstriert werden. Zwar steht die Mehrheit der Menschen patriotisch ihren Herrschern zur Seite, doch das Aufkommen des Sozialismus verleiht der Arbeiterschaft, doch zumindest derer selbsternannten Sprecher, immer weitergehende Macht. Auch in Deutschland ist die Situation nicht anders. Neben den Gefahren der bevorstehenden Kriege wartet auch der Funke der Revolution darauf, Europa und der Welt ein anderes Gesicht aufzudrücken.



    In den letzten Jahren konnte das Deutsche Reich gedeihen. Kolonien in Afrika und in Fernost konnten erworben werden. Doch weder auf dem schwarzen Kontinent, noch im Osten der Welt hat Deutschland eine Vormachtsstellung. Die Hafenanlagen in den Kolonien sind zu klein, um riesige Expeditionsarmeen zu versorgen. Desweiteren ist in den letzten Jahren mit Japan eine lokale Macht empor gestiegen, die ihrerseits als lokale Großmacht nicht wenig Einfluss in den Gebieten rund um dem chinesischen Reich ausübt und auch den imperialen Kolonialmächten ihre Gebietsansprüche streitig machen kann. Im Westen der Welt wartet mit den Vereinigten Staaten von Amerika eine Macht, die selbst in der Lage ist, die derzeit größte Seemacht, Großbritannien in den Schatten zu stellen. Die Briten versuchen ihr weltumfassendes Reich derweil zu halten.



    Die kaiserliche Marine umfasst derzeit 28 kampfbereite Schiffe. 21 weitere befinden sich derzeit im Bau. Der Kaiser hat die Marineführung damit beauftragt, mehrere Geschwader zu bilden und unsere außereuropäischen Kolonien zu schützen. Derzeit umfasst unsere Marine folgende Einheiten:


    Linienschiffe


    Brandenburg Klasse



    SMS Kurfürst Friedrich Wilhelm
    SMS Brandenburg
    SMS Weißenburg
    SMS Wörth


    Kaiser Friedrich III. Klasse




    SMS Kaiser Friedrich III.
    Kaiser Wilhelm II.
    SMS Kaiser Friedrich der Große (im Bau)
    SMS Kaiser Wilhelm der Große (im Bau)
    SMS Kaiser Barbarossa (im Bau)



    Panzerkreuzer


    Kaiserin Augusta Klasse



    SMS Kaiserin Augusta


    Victoria Louise Klasse



    SMS Victoria Louise
    SMS Hertha
    SMS Vineta
    SMS Hansa
    SMS Freya


    Kleine geschützte Kreuzer


    Gefion Klasse



    SMS Gefion


    Hela Klasse



    SMS Hela


    Gazelle Klasse



    SMS Gazelle
    SMS Niobe (im Bau)
    SMS Nymphe (im Bau)
    SMS Thetis (im Bau)


    Große Torpedoboote


    S 90 Klasse



    S 90 - S 99
    S 100 - S 107 (im Bau)


    Kanonenboote


    Iltis Klasse



    SMS Iltis
    SMS Jaguar
    SMS Tiger
    SMS Luchs (im Bau)
    SMS Panther (im Bau)
    SMS Eber (im Bau)


    Außerdem befinden sich noch folgende komplett neuentwickelte Einheiten in den Werten im Bau:

    Linienschiffe


    Wittelsbach Klasse



    SMS Wittelsbach


    Panzerkreuzer


    Fürst Bismarck Klasse



    SMS Fürst Bismarck


    Prinz Heinrich Klasse



    SMS Prinz Heinrich


    Die derzeitige Verwendung unserer Schiffe setzt sich dabei wie folgt zusammen:

    • Aktive Kampfflotte:

      • Linienschiffe

        • SMS Weißenburg
        • SMS Wörth
        • SMS Kaiser Friedrich III.
        • SMS Kaiser Wilhelm II.
      • Panzerkreuzer

        • SMS Victoria Louise
        • SMS Hertha
      • Leichte Kreuzer

        • SMS Gazelle
      • Große Torpedoboote

        • SMS S 90 - SMS S99



    • Reserveflotte:

      • Linienschiffe

        • SMS Kurfürst Friedrich
        • SMS Brandenburg


      • Panzerkreuzer

        • SMS Vineta
        • SMS Hansa
        • SMS Freya




    • Auslandsflotte:

      • Panzerkreuzer

        • SMS Kaiserin Augusta
      • Kleine Kreuzer

        • SMS Gefion
        • SMS Hela


      • Kanonenboote

        • SMS Iltis
        • SMS Jaguar
        • SMS Tiger



    Desweiteren wurde der Bau folgender Einheiten aufgrund begrenzter finanzieller Mittel unterbrochen:
    Linienschiffe:

    • SMS Kaiser Karl der Große

      • SMS Kaiser Barbarossa
      • SMS Wittelsbach
    • Panzerkreuzer:

      • SMS Prinz Heinrich
    • Kleine Kreuzer:

      • SMS Thetis
      • SMS Ariadne
    • Kanonenboote:

      • SMS Panther
      • SMS Eber

    Im groben wird angestrebt, wenigstens zwei einsatzfähige Kampfgruppen zu je vier Linienschiffen zuzüglich je zwei Reserveschiffe. Ein Kreuzergeschwader bestehend aus sechs Panzerkreuzern und drei Reserveschiffen. Zuzüglich kommen mehrere Divisionen von leichten Kreuzern und Großen Torpedobooten. Unser Geschwader für auswärtige Angelegenheiten soll neben fünf bis sechs Kanonenbooten mehrere Kleine Kreuzer und Panzerkreuzer bereithalten.

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  • Halbjahresbericht 1900

    Bis ins in den Juni hat sich an der aktuellen Weltlage wenig verändert. Sowohl die Budgets aller großen Nationen im Bereich der Marine haben sich bisweilen kaum verändert, noch sind große Projekte fertiggestellt worden.
    Unser eigenes Budget ist mit einem neuen Projekt, in der Panzerkreuzerklasse, der Prinz Adalbert Klasse weiter drastig geschrumpft, doch ist es unablässig diese wichtige Klasse weiter auszubauen. Die Entwicklung des neuen Schiffes kostete uns etwa zweieinhalb Millionen Reichsmark. Um unser Budget nicht überzustrapazieren wurde für die Frist von zwei Monaten der Bau der SMS Kaiser Friedrich der Große unterbrochen. Desweiteren konnten die Großen Tropedoboote S 100 bis S 104 und S 106 fertig und in Dienst gestellt werden. Die Mannschaften der genannten Boote befinden sich derzeit in der Ausbildung.


    • Anmerkung:

      • Belt: Gürtelpanzerung
      • Deck: Deckpanzerung
      • Turrets: Panzerung der Barbetten und Hauptartillerie
      • Battery: Panzerung Sekundärartillerie
      • C.T.: Panzerung des Komandostandes

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  • Jahresabschlussbericht 1900

    Juli:
    Im Juli konnten die die beiden Großen Torpedoboote S 105 und S 107 an unsere Marinestreitkräfte übergeben werden. Desweiteren kam es auf Haiti zu Unruhen der Bevölkerung. Sie demonstrierten gegen die Politik der Europäischen Mächte. Der Kaiser ließ uns freie Hand und nach Abstimmung mit der Admiralität wurde entschieden, keine eigenen Kräfte in die Region zu schicken. Zwar wäre es mit einem Handstreich möglich gewesen, Haiti zu besetzen, doch versprachen wir uns davon weder strategische noch wirtschaftliche Vorteile. Außerdem war die Gefahr einer Intervention durch die Streitkräfte als unangemessen hoch zu bewerten.


    September:
    Der Firma Krupp gelingt es mit einem neuen metallurgischen Verfahren, eine neue Panzerung zur Verfügung zu stellen, welche bis zu ein Prozent an Gewichtsreduktion für Panzerplatten bringen könnte. Überdies wurden die Großen Torpedoboote S 100 bis S 104 und S 106 in den aktiven Flottendienst überstellt. Unsere Aufklärung berichtet davon, dass Japan derzeit ein Linienschiff baut, welches über Geschütze mit einem Kaliber von mindestens 12 Zoll verfügen soll. Es wäre unseren Schiffen damit an Feuerkraft überlegen.


    Oktober:
    Die beiden Großen Torpedoboote S 105 und S 106 wurden in den aktiven Flottendienst überstellt. Es ergingen außerdem zwei Aifträge über den Bau von zwei weiteren Leichten Kreuzern der Gazelle Klasse, der SMS Medusa und der SMS Amazone, welche jeweils einen Auftragswert von 13,45 Millionen Reichsmark besitzen.


    November:
    Durch die wachsende zivile Schifffahrt haben die Werften in unserem Land damit begonnen, ihre Kapazitäten zu steigern. Wir sind nun in der Lage, Schiffe bis zu 15.000 Tonnen in unserem Land zu bauen. Die Briten boten uns an, die Pläne für ein neues hydraulisches Rückstoßsystem für über 5.000.000 Reichsmark zu erwerben. Da uns dieses Angebot aber überteuert erschien, lehnten wir den Handel ab.
    Der Kleine Kreuzer SMS Niobe konnte desweiteren unseren Streitkräften übergeben werden und es wurden zwei Aufträge für Linienschiffe der Wittelsbach Klasse, zu je 42,3 Millionen Reichsmark, erteilt. Bei den zwei in Auftrag gegebenen Schiffen handelt sich um die SMS Wettin und SMS Zähringen, zwei Vermehrungsbauten für unsere Hochseeflotte.



    Typ Klasse Verdrängung Geschwindigkeit

    Bewaffnung

    Baukosten/




    Betriebskosten

    Schiffe

    Baujahr

    Status

    B Brandenburg

    10.700 t

    17 Knoten

    4x11"
    8X 4"

    36,8 Mio RM
    83. TSD RM (Reserve)
    166. TSD RM (Aktiv)

    Kurfürst Friedrich WilhelmBrandenburg
    Weißenburg
    Wört
    <1900
    <1900
    <1900
    <1900
    Reserve
    Reserve
    Aktiv
    Aktiv
    B Kaiser Friedrich III.

    11.800 t

    17 Knoten

    4x 9"
    8x 4"

    40,3 Mio RM
    181. TSD RM

    Kaiser Friedrich III.
    Kaiser Wilhelm II.
    Kaiser Friedrich der Große
    Kaiser Karl der Große
    Kaiser Barbarossa
    <1900
    <1900
    est. 1901
    Aktiv
    Aktiv
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion
    B Wittelsbach

    12.700 t

    18 Knoten

    4x 9"
    18x 6"

    42,3 Mio RM

    Wittelsbach
    Wettin
    Zähringen
    Schwaben
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion
    CA Kaiserin Augusta

    6.300 t

    21 Knoten

    12x 6"

    8x 3"

    22,9 Mio RM
    137. TSD RM

    Kaiserin Augusta <1900 Auslandseinsatz
    CA Victoria Louise

    6.500 t

    19 Knoten

    2x 8"
    8x 3"

    21,7 Mio RM
    51. TSD RM (Reserve)
    103. TSD RM (Aktiv)

    Victoria LouiseHertha
    Vineta
    Hansa
    Freya
    <1900
    <1900
    <1900
    <1900
    <1900
    Aktiv
    Aktiv
    Reserve
    Reserve
    Reserve
    CA Fürst Bismarck

    10.400 t

    19 Knoten

    4x 9"

    12x 6"

    35,2 Mio RM

    Fürst Bismarck est. 1901 Konstruktion
    CA Prinz Heinrich

    9.100 t

    19 Knoten

    4x 9"
    10x 6"

    30,1 Mio RM

    Prinz Heinrich est. 1901 Konstruktion
    CA Prinz Adalbert

    9.800 t

    20 Knoten

    4x 9"
    10x 6"

    34,5 Mio RM

    Prinz Adalbert
    Friedrich Carl
    Konstruktion
    Planung
    CL Gefion

    3.700 t

    22 Knoten

    10x 4"

    6x 2"

    13,5 Mio RM
    86. TSD RM

    Gefion <1900 Auslandseinsatz
    CL Hela

    2.100 t

    21 Knoten

    10x 4"

    6,7 Mio RM
    40. TSD RM

    Hela <1900 Auslandseinsatz
    CL Gazelle

    3.200 t

    21 Knoten

    10x 4"

    11,3 Mio RM
    58. TSD RM

    GazelleNiobe
    Nymphe
    Thetis
    Ariadne
    Medusa
    <1900
    1900
    est. 1901
    est. 1901
    est. 1901
    Aktiv
    Aktiv
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion
    DD S 90

    500 t

    27 Knoten

    3x 2"

    1,5 Mio RM
    10. TSD RM

    S 90 - S 99S 100 - S 107 <1900
    1900
    Aktiv
    Aktiv
    MS Iltis

    1.200 t

    17 Knoten

    2x 4"
    6x 2"

    3,8 Mio RM
    22. TSD RM

    IltisJaugar
    Tiger
    Luchs
    Panther
    Eber
    <1900
    <1900
    <1900
    est. 1901
    est. 1901
    est. 1901
    Auslandseinsatz
    Auslandseinsatz
    Auslandseinsatz
    Konstruktion
    Konstruktion
    Konstruktion

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  • Halbjahresbericht 1901

    Januar:
    Gleich zu Beginn konnte der Kleine Kreuzer SMS Nymphe an unsere Marineeinheiten übergeben werden. Im gleichen Atemzuge wurden uns Berichte der Werft übergeben, demnach die Bauzeit des Kleinen Kreuzer SMS Amazone sich aufgrund der Erfahrungen um einen Monat verkürzt. Desweiteren waren unsere Ingenieure in der Lage, unsere Entfernungsmesser zu verbessern. Außerdem waren sie in der Lage, eine hydraulische Anlage zu Absorption des Rückschlags zu entwerfen, was kümftig Feuergeschwindigkeit und Präzesion positiv beeinflussen sollte.
    Nachdem der Reichstag und Kaiser zugestimmt haben, wurde zudem der Auftrag zum Bau eines neuen Linienschiffes der Wittelsbach Klasse erteilt, nachdem eine Werft, welche kaum Aufträge hatte, einen 10%igen Rabatt anbot. Das Schiff ist als Vermehrungsbau geplant und wird den Namen SMS Schwaben tragen.


    Februar:
    Aufgrund steigender Nachfrage aus der zivilen Schifffahrt vergrößert die Werft Blohm & Voss ihre Kapazitäten weiter. Der Bau des Kleinen Kreuzers SMS Amazone verzögert sich überdies. Gründe hierfür sind derzeit noch unbekannt. Weiter konnte der Panzerkreuzer SMS Fürst Bismarck an unsere Streitkräfte übergeben und der Kleine Kreuzer SMS Niobe in den aktiven Flottendienst gestellt werden. Frankreich bot uns außerdem Konstruktionspläne für schwere Sekundärartilleriegschütze zum kauf an. Der Preis für 3,8 Millionen Reichsmark schien allerings unseren Marineräten zu hoch, weshalb das Angebot abgelehnt wurde.


    März:
    Der März stand vor allem im Zeichen des technischen Fortschrittes. So gelang es einer Gruppe von Ingenieuren neue Kondensatoren zu entwickeln, wodurch sich das Gewicht von neuen Antriebsanlagen um durchschnittlich 1% verringert. Außerdem konnten die hydrostatischen Ventile in unseren Torpedos verbessert werden, was uns höhere Geschwindigkeiten und Reichweiten bei Torpedos erlaubt. So erreichen wir nun bei einer Geschwindigkeit von 25 Knoten 800 Meter Reichweite, bei 15 Knoten immerhin schon 2.000 Meter. Der Nationalliberalen Partei ist es unterdessem gelungen, den Kaiser zur einer Erhöhung es Marineetats zu bewegen.
    Am Horizont zeichnen sich indess dunkle Wolken ab. Zwischen mehreren Balkanstaaten kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Auf eine Anfrage der Presse hin, konstantierte ich: Es scheint, als könne man Kriege in diesem Teil der Welt kaum vermeiden.


    April:
    Nach etwa dreimonatiger Aufbereitungszeit wurde diesen Monat der Kleine Kreuzer SMS Nymphe in den aktiven Flottendienst gestellt. Desweiteren gelang es der Firma Rheinmetall, unsere Panzerbrechenden Granaten zu verbessern.


    Mai:
    Das Linienschiff SMS Kaiser Friedrich der Große konnte nach fast zwei jähriger Bauzeit an unsere Streitkräfte übergeben werden und befindet sich jetzt in der Aufbereitung. Der Panzerkreuzer SMS Fürst Bismarck wurde unterdessen in den aktiven Flottendienst überstellt. Geplant ist es, ihn in Ostasien als Flaggschiff einzusetzen.
    Großbritannien trat aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an uns heran und bot uns an, Konstruktionspläne für 30 cm Geschütze zu verkaufen. Der Kaufpreis lag jenseits von 4 Millionen Reichsmark. Das Angebot wurde allerdings umgehend abgelehnt, da unsere finanzielle Situation momentan keine solch großen Investitionen erlaubt.


    Juni:
    Der Kleine Kreuzer SMS Thetis wurde diesen Monat zur Aufbereitung an unsere Streitkräfte übergeben. Außerdem gelang es unseren Technikern, die Konstruktion für Große Topedoboote soweit zu verändern, dass neue Boote ab sofort mit einer Verdrängung bis 600 Tonnen gebaut werden können. Desweiteren gelang es uns, Fortschritte im Druckkörperbau zu machen, so dass in absehbarer Zeit uns eventuell U-Boote zur Verfügung stehen könnten.
    Für Großes Aufsehen sorgte unterdies unser Kaiser, als er bei einem öffentlichen Auftritt andere europäische Nationen unwissentlich Verunglimpfte. Die Marineleitung stellte sich jedoch demonstrativ hinter den Kaiser als oberster Feldherr und Staatenlenker. Vor allem kam es zu Spannunge zwischen uns, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Italien.

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  • Jahresabschlussbericht 1901


    Juli:
    Der Panzerkreuzer SMS Prinz Heinrich konnte in den ersten Juli Tagen an die Marine ausgehändigt werden und befindet sich derzeit in der Auffrischung und Einarbeitung. Der Bau des Kleinen Kreuzers SMS Amazone verzögert sich weiter. In einem Kommentar einer großen Zeitung gegenüber äußerte sich Kaiser Wilhelm II.: "Wir müssen für jeden Gegner bereit sein." Ein riesiges Echo schallte uns daraufhin entgegen. Den politischen Spannungen zwischen den Großmächsten war dies nicht sehr dienlich.


    August:
    Das Linienschiff SMS Kaiser Friedrich der Große wurde dem aktiven Flottendienst überstellt. Außerdem gelang es unseren Ingenieuren erstmals, erfolgreich schwere Mittelartillerie in den Kasematten und Einzeltürmen zu verwenden. Ein größeres Kaliber bei der Mittelartillerie sollte die Folge sein.


    September:
    Der Kleine Kreuzer SMS Ariadne konnte an die Marine übergeben werden. Desweiteren wurde der Kleine Kreuzer SMS Thetis in den aktiven Flottendienst gestellt. Durchbrüche gelangen uns derweil bei der Konstruktion von doppelten Schiffsböden. Dies sollte eine größere Widerstandskraft künftiger bauten nach sich ziehen.


    Oktober:
    Der Panzerkreuzer SMS Prinz Heinrich konnte nach vier Monaten Vorbereitung in den aktiven Flottendienst übernommen werden.


    November:
    Probleme bei der Lieferung von Einbauteilen verzögern den Bau der SMS Luchs um einen Monat.


    Dezember:
    Nach Verzögerungen konnte das Kanonenboot SMS Luchs an die Streitkräfte übergeben werden. Außerdem wurde der Kleine Kreuzer Ariadne in den aktiven Flottendienst überstellt.

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