Diskussion zum Entwickler-Tagebuch-News

  • Genau das ist der Punkt! Die E7 und die Machi werden von den meisten als nah oder näher am historischen Vorbild - sagen wir empfunden. Und da ist auch die relative performance zu den roten Flugzeugen gegeben. Bei einen 1 vs 1 gegen eine yak-1 sitze ich lieber in einer 1939 Emil als in einer 1941 Anton. Kurt T. hat da was falsch verstanden mit der Entwicklung eines fortgeschrittenen Flugzeuges.


    Dinge wie das Komandogerät des 801 oder hohe Rudereffektivtät haben keine Relevanz. Falschgemisch wirkt sich nur sehr gering auf Leistung der Russenmotoren aus geschweigedenn gibt es Zündungsprobleme oder motorstillstände deswegen. Die Tatsache das Fw höhere Rudereffektivität besitzt, ist natürlich so umgesetzt, dass der Sim Pilot mit ein paar Grad zuviel am Stick die 190 in Stall schick. Die Antwort der Fanboys: "move already smoothly and use a precise stick with extensions".


    Ein Testbeispiel zur Rudereffektivität zeigt wie konsequent dieser Vorteil im Spiel geblockt ist. Fw hinter einer Yak-1 mit 200m Abstand. Yak-1 geht in den senkrechten Sturz Fw folgt. (Das die Fw dabei näher kommen sollte aber dies in diesem Spiel kaum so ist ist hier nicht wichtig). Bei 600km/h zieht Yak-1 voll Höhenruder. Der Sim pilot braucht dabei nicht zu überlegen, denn die schwache Ruderleistung schütz ihn davor seine Tragflächen zu verlieren. Der Yak Pilot kann sogar zutrimmen und es montiert nichts ab. Der Fw Treiber darf hier auf keinen Fall einfach den Knüppel nach hintenziehen sonst ähnelt die 190 sofort einem geparkten Trägerfluzeug. Aber selbst das ist nicht Behinderung genug. Selbst wenn sanft und ohne Rudervollauschlag mit der besseren Ruderwirkung bei hohen Geschwindigkeiten versucht wird in den Vorhalt zukommen macht der stabile (schwere und damit flächenlastfördernde) durchgehende Flügelholm der Fw schlapp.


    Da dem Spieler das Feedback des Flugzeuges fehlt ist diese Grenze schlecht erkennbar. Geschickt gemachter Nachteil für Piloten bestimmter Flugzeuge, welcher Anhand von den Entwicklern aufgestellten Regeln, bitte nur harte Fakten zu liefern , nicht argumentativ zu durchbrechen ist.


    Wenn pysiologische Effekte wie red- oder blackout einprogrammiert werden müsste auch ein weakness bei harten Rudern drin sein. Die Pe-2 war z.B. bekannt, dass bei maximaler Zuladung der Bordschütze den Piloten beim Start unterstützt hat den Knüppel nach Hinten zu ziehen.


    Ich bin für ein 1944 Szenario! Ich würder nicht maulen wenn meine übergewichtigen G-6, A-7 von La-7 und Yak-3 oder 9 ausgekurvt, ausbeschleunigt und überstiegen werden.

  • Bez. Ladebildschirm ... also ich bekomm recht oft den zu sehen wo ich glaube eine 109 den Russen in seinem klapprigen Laster vor sich herjagd.


    Und rein hypothetisch ... wenn die FW wirklich in RealLife damals vollkommen überlegen war, sind die damals nur deswegen abgestürzt weil der Pilot während des Fluges mit dem Handy telefoniert hat oder seinen Kaffee über die Armatur verschüttet hat oder wurden die gelegentlich doch abgeschossen?


    Und hat Hartmann seine Luftsiege nicht fast alle (mit Ausnahme von ein paar Düsenfliegereinsätze) mit einer 109 geschafft?


    Drache, provokativ damit Zulu eine dritte Runde zu lesen bekommt

    *** Pain is temporary, Glory is forever! ***


    *** Essen wir Großmutter <---> Essen wir, Großmutter! ***
    *** Der Vergleich zeigt, Satzzeichen können Leben retten. ***

  • Und rein hypothetisch ... wenn die FW wirklich in RealLife damals vollkommen überlegen war, sind die damals nur deswegen abgestürzt weil der Pilot während des Fluges mit dem Handy telefoniert hat oder seinen Kaffee über die Armatur verschüttet hat oder wurden die gelegentlich doch abgeschossen?

    Das hieß früher nicht Handy, sondern mobiler Fernsprecher. Des weiteren wurde während des Fluges nur Himbeer bzw. Waldmeister Limonade getrunken. Die Piloten aus Österreich sollen während des Fluges Kaiserschmarrn vertilgt haben. Durch Puderzucker verursachte Niesanfälle, führten dabei zu Start und Landunfällen.

  • Flugtest:
    Yak1, 50% Sprit, Höhe 2500m
    Gehe in den Sturzflug, bei 600km/h Knüppel an den Bauch, Yak hebt die Nase, zack, vollständiger Blackout!
    Keine Kontrolle mehr möglich! Nach Beendigung des Blackout trudelt die Yak1


    Fw190, 50% Sprit, Höhe 2500m
    Gehe in den Sturzflug, bei 600km/h Knüppel an den Bauch, Fw190 hebt die Nase, zack! Eben nicht Zack, der Blackout setzt zwar auch ein, aber nicht so stark. Ich sehe wie die Maschine nach links wegdreht, kann dies aber kontrollieren. Die Maschine bleibt Steuerbar!


    An dieser Stelle noch eine Frage: Kann das sein das die Fw190 viel schwerer war wie die YAK1?

  • @doq: Das ist eine 109, keine 190, darum kein guter Vergleich!


    Und "Benzin, Maksimum" ... da sieht man doch gleich dass das nicht realistisch ist.


    /meinereiner

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  • An dieser Stelle noch eine Frage: Kann das sein das die Fw190 viel schwerer war wie die YAK1?


    Yak 1 max. Startgewicht 2,8 Tonnen. FW 190 A2 3,8 Tonnen, D9 bis 4,8 Tonnen.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    Ich lauf unerkannt, durch alle Gegenden der Stadt -

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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Hat aber auch 500 PS mehr gehabt.

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  • Technische Daten Fw 190A-8


    Typ: Einsitziger Jäger/Jagdbomber
    Triebwerke: ein zweireihiger 18-Zylinder-Sternmotor vom Typ BMW 801 Dg mit 1700 PS.
    Leistung: Höchstgeschwindigkeit 654 km/h; Anfangssteigleistung: 720m/min.
    Gewicht: Leermasse 3200 kg; max. Startmasse 4900 kg
    Abmessungen: Spannweite 10,50 m; Länge 8,84 m; Höhe 3,96 m; Tragflügelfläche 18,30 m�
    Bewaffnung: zwei 13 mm Maschinengewehre und vier 20 mm Kanonen plus eine 500 kg Bombe.



    Quelle: www.b17flyingfortress.de


    Bezieht sich zwar auf die A8, wesentlich schlechter solöten die Werte der A3 dennoch nicht sein. Man beachte angegebene Höchstgeschwindigkeit und vergleicht die mal mit der Yak 1 (Quelle: Wikipedia).


    Ich werde mal heute Abend das ein oder andere Buch über die Luftwaffe zu rate ziehen, welche ich daheim habe. Mal sehen ob Abseits der technischen Angaben noch was verwertbares bei rumkommt. Über die sowjetische Luftwaffe besitze ich unglücklicherweise keine Literatur.



    KenngrößeJak-1Jak-1M10,00 m8,47 m17,15 m²

    Baujahre 1940–1943 1941–1943
    Spannweite
    Länge
    Höhe 2,64 m 2,90 m
    Flügelfläche
    Rüstmasse 2.347 kg 2.070 kg
    Startmasse maximal
    2.847 kg
    2.600 kg
    Höchstgeschwindigkeit 540 km/h in Bodennähe 613 km/h in 3.200 m Höhe
    Steigzeit 4,1 min auf 5.000 m Höhe
    Gipfelhöhe 10.000 m 10.770 m
    Reichweite 700 km 710 km
    Bewaffnung eine 20-mm-MKSchWAK
    zwei 7,62-mm-MGSchKAS
    zwei 100-kg-Bomben extern oder
    vier 82-mm-RaketenRS-82
    eine 20-mm-MK SchWAK
    ein 12,7-mm-MG UBS
    zwei 100-kg-Bomben extern oder
    vier 82-mm-Raketen RS-82
    Triebwerk ein 12-Zylinder-V-MotorKlimowWK-105P ein 12-Zylinder-V-Motor Klimow WK-105PF
    Leistung 783 kW (1.050 PS) 912 kW (1.240 PS (Startleistung)


    PS:
    Tabelle aus Wikipedia lässt sich nicht kopieren. Der angegeben Link für aber zur ebtsprechenden Seite.

    Ob du es glaubst oder nicht, es gibt wirklich nicht viele ehrbare Menschen in ehrloser Zeit.


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    und unter meinem schwarzen Kleid macht es leise Tick - Tack.

  • Okay, dass zeigt ein anderes Bild als bei meinen Versuchen. Da werde das mal mit drr 2.0 Version wiederholen müssen. Die Blackoutgrenze sollte und das hoffe ich auch bei den gleichen G-Werten einsetzen, egal welcher simulierter Nationalität der Pilot angehört. Wenn es so ist, scheint die Yak initial besser abzufangen.

  • 29. Cockpit canopy moves according to physics laws (it can close during dive on IL-2 or La-5 and LaGG-3, it may be impossible to open it at high speeds, etc.);
    Habe das mal ausprobiert, mit der La 5. Die Haube lässt sich bei hohen Geschwindigkeiten weder öffnen und schließen. Wer also gerne offen fliegt um besser zu sehen, hat das Vergnügen die Haube nur bei geringerer Geschwindigkeit(unter 350 km/h ias) bewegen zu können.